18 Martin Bäumler
+ Das Leben eines Ronneburgers +

Spielberichte 14-15

Aufholjagd am Ende nicht belohnt - Die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg waren nahe dran, eine erfolgreiche Saison mit dem Gewinn des Thüringer Verbandspokals zu krönen. Doch zum Schluss fehlte ein Treffer, um sich in die Verlängerung zu retten.31.05.2015

HSV Ronneburg - HSG GoGo Hornets 21:22 (10:13)
Schiedsrichter: T.König | M.Teichmüller (Eisenberg)
Siebenmeter: Ronneburg 5/3 | GoGo 3/3
Zeitstrafen: Ronneburg 6x2min | GoGo 9x2min (+1RK) + 1RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
03 M.Stockhaus (1)
06 U.Werler
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (2/1)
10 S.Stölzner (1)
11 S.Senff (2)
13 S.Sell (4)
18 M.Bäumler (2)
22 D.Beer (4)
33 M.Rust (4/2)

T S.Koska
B W.Klinger
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Um Haaresbreite haben die Handballer des HSV Ronneburg den Gewinn des Thüringer Verbandspokals verpasst. Im Endspiel in heimischer Halle unterlag der Gastgeber in einer dramatischen Schlussphase den GoGo Hornets mit 21:22. Dabei hatten in der letzten Minute erst Daniel Beer und anschließend Steve Senff von der Außenposition die Chance, den HSV noch in die Verlängerung zu bringen. Doch während Daniel Beer frei an Hornets-Torwart Florian Schneegaß scheiterte, rutschte Steve Senff kurz vor seinem Wurf weg und wurde zurückgepfiffen. "Wir haben schwer in die Partie gefunden. Am Anfang dachte ich, wir gehen hier unter. Aber die Mannschaft hat tolle Moral bewiesen und sich mit den Fans im Rücken wieder herangekämpft. Allerdings hat die ständige Aufholjagd eben doch viel Kraft gekostet, die dann am Ende fehlte", meinte Ronneburgs Trainer Stefan Koska nach dem Abpfiff. Zwar hatte der HSV das erste Tor der Begegnung erzielt. Doch anschließend dominierten erst einmal die Goldbacher und Gothaer. Mit Florian Schneegaß, Thomas Skowronek, dem wieder genesenen Sebastian Hoffmann, Oliver Taubert und Fabian Voigtritter hatten sich die Hornets mit fünf Spielern aus dem Oberliga-Kader verstärkt. Fünf Treffer in Folge bis zum 1:5 gelangen den Gästen, die beim 3:9 klar auf der Siegerstraße schienen. Die Ronneburger kämpften sich aber zurück und kamen Treffer um Treffer näher. Allerdings fehlte der gesperrte Christopher Eisenstein im Rückraum an allen Ecken und Enden, so dass dort die eigentlich erforderliche Durchschlgskraft fehlte. So musste sich der HSV jeden Treffer hart erarbeiten, war allerdings deshalb auch sehr variabel und in seinen Mitteln kaum ausrechenbar. Beim 8:10 war die Koska-Sieben bis auf zwei Tore heran. Zur Halbzeit hieß es 10:13. Spätestens beim 12:15 bliesen die Ronneburger endgültig zur Aufholjagd. Manuel Rust per verwandeltem Siebenmeter, der einen Konter abschließende Martin Stockhaus und Martin Bäumler vom Kreis nach einem klasse Anspiel von Silvio Stölzner sorgten für den 15:15-Ausgleich (39.). Die Halle tobte. Aber die Hornets behielten kühlen Kopf, zogen insbesondere dank der Qualitäten von Linksaußen Thomas Skowronek auf 15:18 davon. Der immer wieder mutig abschließende Daniel Beer und Andre Stölzner verkürzten wieder. Doch die Gäste hatten stets die passende Antwort parat. Als Manuel Rust per Siebenmeter an Florian Schneegaß scheiterte und die Hornets im Gegenzug das 17:21 markierten, schien alles gelaufen. Daniel Beer (2) und Martin Bäumler brachten die unermüdlich rackernden Ronneburger wieder heran. Dem 20:22 ließ der Este Siim Sell im zweitem Zupacken das 21:22 folgen. Aber mehr war dem HSV nicht mehr vergönnt. "Irgendwann haben Kraft und Konzentration nachgelassen. Wir mussten es immer wieder über die Außen oder den Kreis probieren. In der Mitte war dem Abwehrbollwerk der Hornets nicht beizukommen. Klar sind wir enttäuscht, blicken aber insgesamt auf eine recht erfolgreiche Saison zurück", meinte Ronneburgs Trainer Stefan Koska. Auch HSV-Präsident Leif Pöhnitzsch zog ein positives Fazit. "Das war heute ein toller Abschluss unseres 20-jährigen Vereinsjubiläums. Nachdem wir gestern intern im kleinem Rahmen ein Turnier gespielt haben, waren die Pokalfinals der würdige Hohepunkt der Feierlichkeiten", schätze er ein. (J.Lohse)

Jubel trotz Niederlage - Weil Jena zum Abschluss in Suhl gewann, sprang für die Ronneburger zwar nur Rang fünf heraus, doch war darüber im HSV-Lager niemand wirklich traurig09.05.2015

HSV Ronneburg - HSV Apolda 1990 22:25 (13:10)
Schiedsrichter: K.Kallenbach | R.Vockenberg (Bad Salzungen/Eisenach)
Siebenmeter: Ronneburg 8/5 | Apolda 4/3
Zeitstrafen: Ronneburg 2x2min | Apolda 6x2min (+1RK)
Aufstellung
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (7)
03 M.Stockhaus (3)
06 U.Werler (1)
08 T.Dindorf
09 A.Stölzner (4/4)
10 S.Stölzner (3)
13 S.Sell (1)
15 M.Alexy (1/1)
18 M.Bäumler (1)
33 M.Rust (1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Manchmal kann man auch nach Niederlagen jubeln. Nach dem Abpfiff der mit 22:25 verlorenen Partie gegen Landesmeister Apolda feierten die Ronneburger Handballer mit ihren Anhängern eine erfolgreiche Saison. "Den Zuschauern haben wir noch einmal ein schönes Handballspiel geboten. Am Ende hat es leider nicht zum Sieg gereicht. Dafür haben wir zu viele Siebenmeter verworfen. Aber kein Vorwurf an die Mannschaft. Sie hat alles gegeben. Wir waren nahe dran", meinte Ronneburgs Trainer Stefan Koska hinterher. In der ersten Hälfte waren die Ronneburger dem Oberliga-Aufsteiger und Thüringer Amateur-Pokalsieger ein absolut gleichwertiger Gegner. Bis in die Haarspitzen motiviert, ließ man sich von der anfänglichen Führung der Glockenstädter nicht beeindrucken und lag ab dem 5:4 durchweg in Front. Christopher Eisenstein präsentierte sich im Angriff von seiner besten Seite und avancierte trotz seines vorzeitigen Ausscheidens nach einer Knöchelverletzung kurz nach Wiederbeginn mit sieben Toren zum treffsicherten Ronneburger Werfer. Coach Koska sprach dann auch von einer "überragenden ersten Halbzeit", die mit 13:10 für den Gastgeber endete. Bis zum 14:12 verteidigte Ronneburg den Vorsprung. Nach der Verletzung von Christopher Eisenstein fehlten allerdings die Alternativen von der Bank, nachdem sich im Vorfeld der Begegnung bereits Christian Lange, Sebastian Eisenstein, Steve Senff und Daniel Beer abgemeldet hatten. Selbst nach einem 14:16-Rückstand kam der Gastgeber nochmals zurück und hielt die Partie bis zum 20:20 offen. Vier verworfene Siebenmeter kosteten am Ende wohl ein besseres Ergebnis, wobei sich Apoldas Keeper Igor Toskoski in Hälfte zwei fast unüberwindlich zeigte. Mit vier Toren in Folge zogen die Glockenstädter auf 20:24 davon (56.). Den Ronneburger fehlte in der Schlussphase der Druck aus dem Rückraum. Martin Stockhaus verkürzte noch auf 21:24, ehe Mirko Alexy den letzten Siebenmeter zum 22:25-Endstand verwandelte (60.). Nach seinem Kreuzbandriss befindet sich der HSV-Torjäger noch in der Reha, meldete so seine Ambitionen für die neue Serie aber schon einmal an. "Wir bleiben als Mannschaft zusammen und wollen uns in der nächsten Saison weiter verbessern", blickte HSV-Trainer Stefan Koska schon einmal voraus. Weitere Höhepunkte stehen aber noch an. Am Donnerstag vor Pfingsten sitzen die Ronneburger im Saisonabschluss-Flieger nach Mallorca, ehe man am 31. Mai in heimischer Halle gegen die GoGoHornets noch ein gewichtiges Wort bei der Vergabe des Thüringer Verbandspokals mitreden will. (J.Lohse)

Ronneburg besiegt Hornets-Reserve - Einen großen Schritt in Richtung Platz vier hat der HSV Ronneburg mit dem 31:27-Auswärtserfolg in Goldbach gemacht02.05.2015

HSG GoGo Hornets II - HSV Ronneburg 27:31 (11:14)
Schiedsrichter: B.Birkenfeld | M.Grußdorf (Sondershausen/Artern)
Siebenmeter: Go Go 4/3 | Ronneburg 6/4
Zeitstrafen: GoGo 5x2min | Ronneburg 2x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (6)
03 M.Stockhaus (2)
06 U.Werler (3)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (8/4)
10 S.Stölzner
11 S.Senff (2)
13 S.Sell (1)
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer (2)
33 M.Rust (5)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Gewinnt der HBV Jena 90 sein Auswärtsspiel am letzten Spieltag in Suhl nicht, kann sich die Koska-Sieben daheim gegen den bereits feststehenden Meister aus Apolda sogar eine Niederlage leisten. Doch der HSV will natürlich auch die Glockenstädter herausfordern. In Goldbach führten die Gäste von Anbeginn. Zahlreiche mitgereiste Anhänger sorgten in der Nessetalhalle aus Ronneburger Sicht für Heimspielatmosphäre. Über die Stationen 5:5 (10.) und 8:7 (20.) enteilten die Gäste bis zur Halbzeit auf 14:11. Maximilian Weihrauch sorgte mit insgesamt zwölf gehaltenen Bällen für ein Übergewicht auf der Torhüterposition. Auch Andre Stölzner, der mit acht Toren zum treffsichersten Schützen avancierte, das Ronneburger Spiel aber auch antrieb, verdiente sich abermals Bestnoten. Erst eine Viertelstunde vor Schluss wurde es für den HSV noch einmal eng. Doch in seiner Auszeit fand Trainer Stefan Koska die richtigen Worte. Der beste Goldbacher Werfer wurde in Manndeckung genommen. Der baumlange Kreisläufer des Gastgebers musste nach der dritten Zeitstrafe vorzeitig zum Duschen. Damit waren die Hornets mit ihrem Latein am Ende. Die Ronneburger zogen noch einmal das Tempo an und zogen bis zum 31:27 davon. "Wir haben verdient gewonnen und nun sogar schon vor dem letzten Spieltag die von mir angestrebten 30 Punkte im Kasten", strahlte HSV-Trainer Stefan Koska nach dem Abpfiff. (J.Lohse)

Erfolgsserie reißt gegen Mühlhausen - Den Ronneburgern unterlaufen im Heimspiel gegen den Tabellendritten zu viele Fehler, so dass man sich am Ende knapp geschlagen geben muss25.04.2015

HSV Ronneburg - VfB TM Mühlhausen 22:23 (12:12)
Schiedsrichter: D.Neumann | C.Göhring (Eisenach/Gispersleben)
Siebenmeter: Ronneburg 3/3 | Mühlhausen 5/4
Zeitstrafen: Ronneburg 6x2min | Mühlhausen 3x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (2)
03 M.Stockhaus
06 U.Werler
08 C.Lange (2)
09 A.Stölzner (3/3)
10 S.Stölzner (1)
11 S.Senff (2)
13 S.Sell (5)
18 M.Bäumler (4)
22 D.Beer (1)
33 M.Rust (2)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Nach fünf Punktspielsiegen in Folge hat es den HSV Ronneburg erwischt. Im Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Mühlhausen kassierte die Koska-Sieben eine unnötige 22:23-Niederlage. In einer weitgehend ausgeglichenen Begegnung fehlte es dem Gastgeber diesmal an der erforderlichen Cleverness. "Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht", haderte Ronneburgs Trainer Stefan Koska, der nach Spielende aufgebracht einen Klebemmittel-Becher mit dem Fuß durch die Halle schoss und seine Trainer-ID-Karte wutentbrennt auf die Bank knallte. "Mühlhausen war nicht besser als wir. Es war mehr drin für uns. Wir haben heute zu viele Chancen liegen gelassen, zu wenig Tore geworfen. Dass es ein knappes Spiel werden würde, war klar. Wir waren diesmal dem nervlichen Druck nicht gewachsen", schimpfte Stefan Koska, der auch die vielen Zeitstrafen bemängelte, die die Schiedsrichter gegen seine Mannschaft verhängten. "Aber das war nicht ausschlaggebend", relativierte er. Bester Ronneburger war Torwart Rene Meißner, der mit 21 gehaltenen Bällen und einer 46 Prozent-Quote sein Team im Spiel hielt. Aber auch der Routinier patzte am Ende, als er 20 Sekunden vor Schluss erneut einem Mühlhäuser den Schneid abkaufte, den Ball aber nicht richtig zu fassen bekam, ihm ein technischer Fehler unterlief und die Gäste einen Freiwurf zugesprochen bekamen. Damit war die letzte Ausgleichschance dahin. Zuvor hatten aber auch schon viele andere gesündigt. Torjäger Christopher Eisenstein hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und war über zwei Feldtore nicht hinaus gekommen. Kurz nach seinem 20:20-Ausgleichstreffer spielte Youngster Daniel Beer an der Mittellinie dem Gegner unaufmerksam den Ball in die Hände und verteilte ein Torgeschenk an die Mühlhäuser, die dankend annahmen. Beim Stand von 22:23 unterlief Andre Stölzner ein Fehlabspiel im Angriff (59.). Die Ronneburger Zuschauer feierten ihr Team trotz der Niederlage. Die Erkenntnis blieb, dass auch nach fünf Siegen in Folge die Bäume beim HSV nicht in den Himmel wachsen und man sich jeden Sieg hart erarbeiten muss. (J.Lohse)

Trainer mit Tränen in den Augen - Die Ronneburger sind nicht zu stoppen. Im Derby gegen Jena vollbrachten die Gäste eine taktische Glanzleistung und fuhren den fünften Sieg hintereinander ein19.04.2015

HBV Jena 90 - HSV Ronneburg 26:31 (10:15)
Schiedsrichter: C.Klich | L.Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Siebenmeter: Jena 2/1 | Ronneburg 7/7
Zeitstrafen: Jena 4x2min | Ronneburg 3x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (11)
03 M.Stockhaus
06 U.Werler (1)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (8/5)
10 S.Stölzner
11 S.Senff (2)
13 S.Sell (4)
14 S.Eisenstein
18 M.Bäumler (2)
33 M.Rust (2/2)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Ihr Meisterstück vollbrachten die Ronneburger Handballer am Sonntag in Jena. Mit einem ungefährdeten 31:26-Erfolg beim bisher punktgleichen HBV Jena 90 rückte man auf Tabellenrang vier nach. Schon das Hinspiel des Ostthüringenderbys hatte der HSV mit 27:22 zu seinen Gunsten entschieden. "Ich muss mich heute vor meiner Mannschaft verneigen. Sie hat alle Vorgaben perfekt umgesetzt. Stellenweise lagen wir mit neun Tore vorn. Danach hatte ich Tränen in den Augen. Jena wollte mit Sicherheit nicht verlieren", schätzte Gäste-Trainer Stefan Koska ein, dessen Team von Anbeginn hellwach war und ergänzte: "Mit unserer defensiven Deckung sind die Jenaer überhaupt nicht zurecht gekommen. Das war alles sehr souverän, was wir dargeboten haben, was auch daran liegt, dass kaum einer in der Liga so eine starke Bank hat wie wir." Mehr als 100 Ronneburger waren mit nach Jena gereist und erlebten einen Gala-Auftritt ihrer Mannschaft. Mit 14 gehaltenen Bällen legte Torwart Rene Meißner den Grundstein zum Auswärtssieg. Über die Stationen 6:3 (10.) und 10:8 (20.) führten die Geraer schon zur Halbzeit deutlich mit 15:10, wobei Christopher Eisenstein und Andre Stölzner mit jeweils sechs Treffern den Grundstein für den Pausenvorsprung gelegt hatten. Auch nach Wiederbeginn ließ der HSV, der mit einer glänzenden Chancenverwertung aufwartete, nichts mehr anbrennen und brachte die Jenaer bis zum 28:19 (50.) an den Rand einer Blamage. Erst als in der Schlussphase die Konzentration auf Ronneburger Seite nachließ, kamen die Saalestädter noch etwas auf. Mit fünf Siegen in Folge im Rücken will die Koska-Sieben nun auch am kommenden Sonnabend daheim den Tabellendritten VfB 09 Mühlhausen herausfordern. (J.Lohse)

Rust trifft mit Eiseskälte - Gegen Behringen/Sonneborn gelingt den Ronneburgern in heimischer Halle in einer umkämpften Begegnung der bereits vierte Erfolg hintereinander11.04.2015

HSV Ronneburg - SV T&C Behringen/Sonneborn 28:24 (13:14)
Schiedsrichter: K.Kallenbach | R.Vockenberg (Bad Salzungen/Eisenach)
Siebenmeter: Ronneburg 8/6 | Sonneborn 5/4
Zeitstrafen: Ronneburg 5x2min | Sonneborn 6x2min + 2RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (7/4)
03 M.Stockhaus
06 U.Werler (1)
08 C.Lange
09 A.Stölzner (2)
10 S.Stölzner (1)
11 S.Senff (2)
13 S.Sell (2)
14 S.Eisenstein (3)
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer (4)
33 M.Rust (5/2)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Weiterhin eitel Sonnenschein herrscht bei den Thüringenliga-Handballern des HSV Ronneburg. Mit dem in der Schlussphase gesicherten 28:24-Heimerfolg gegen Behringen/Sonneborn gelang der vierte Sieg in Serie. Nach Punkten zog man mit dem Tabellenvierten HBV Jena 90 gleich, bei dem man am kommenden Sonntag in der Saalestadt gastiert und keinesfalls chancenlos ist. Von den Behringern bekam der Gastgeber wie erwartet nichts geschenkt. Während man im Angriff viele Chancen liegen ließ, lief der HSV zunächst einem 2:5-Rückstand (10.) hinterher und musste viel Energie aufwänden, um wieder heranzukommen. Beim 6:10 (22.) lag man sogar mit vier Treffern zurück, rappelte sich aber auf. Beim 13:13 (29.) waren die Ronneburger endgültig im Spiel zurück. Die Behringer gaben allerdings nicht kleinbei, zumal der Gastgeber die Ausfälle der an der Schulter verletzten Martin Bäumler und Christopher Eisenstein zu verkraften hatte. So ließ die erste HSV-Führung bis zum 20:19 (48.) auf sich warten. In den letzten zehn Minuten warfen die Ronneburger nochmals alles in die Waagschale. Insbesondere Manuel Rust lief jetzt zu Hochform auf. Während hinten Rene Meißner im Kasten sein Team mit vielen tollen Paraden im Spiel hielt, bewies der Routinier im Angriff Nervenstärke. Zweimal in Folge verwandelte er Strafwürfe eiskalt von der Siebenmeterlinie. Kurz darauf war er trotz körperlicher Nachteile gegenüber den Behringer Abwehr auch aus dem Rückraum erfolgreich, als er den Ball ins Dreiangel hämmerte - 25:23 (57.). In der umkmpften Schlussphase fasste sich auch Steve Senff ein Herz und erzielte zwei ganz wichtige Treffer zum 26:23 und 27:23 (59.). Behringens Michael Stegner-Guillaume musste nach drei Zeitstrafen wegen Reklamierens mit Rot vorzeitig zum Duschen. Für den Gastgeber kassierten Sebastian Eisenstein und Andre Stölzner Zeitstrafen. Doch selbst in Unterzahl traf der HSV ins Schwarze. Daniel Beer sorgte mit seinem vierten Treffer im Spiel für den 28:24-Endstand (60.). Anschließend sah auch Gäste-Spieler Mirko Brachmann Rot, der den letzten Freiwurf Ronneburgs Manuel Rust trotz klarem Ergebnis genau auf den Scheitel gesetzt hatte. "Es war das erwartet schwere Spiel. Vor der Pause haben wir zu viele Bälle liegen gelassen und brauchten nach dem Rückstand etwas, um uns heranzukämpfen. Am Ende haben wir dann gezeigt, was uns derzeit stark gemacht. Wir können Ausfälle kompensieren und verfügen über eine ausgeglichene Bank", urteilte Ronneburgs Trainer Stefan Koska, der mit seinem Team nun auch in Jena für Furore sorgen will. (J.Lohse)

Ronneburg zieht ins Finale ein - Ungefährdet bezwingt die HSV-Sieben den Landesligisten Ilmenau. Allerdings schmerzt die rote Karte für Torjäger Christopher Eisenstein, dem zwei Pflichtspiele Sperre drohen29.03.2015

HSV Ronneburg - SG Handball Ilmenau 30:22 (14:8)
Schiedsrichter: M.Welsch | M.Wirth (Erfurt/Suhl)
Siebenmeter: Ronneburg 2/2 | Ilmenau 5/1
Zeitstrafen: Ronneburg 12x2min (+1RK) + 1RK | Ilmenau 4x2min
Aufstellung
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (4)
05 M.Beer (2)
08 C.Lange (6)
09 A.Stölzner (3/2)
10 S.Stölzner
11 S.Senff (3)
13 S.Sell
14 S.Eisenstein (7)
18 M.Bäumler (3)
22 D.Beer (2)
33 T.Dindorf

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Die Handballer des HSV Ronneburg stehen im Endspiel des erstmals ausgetragenen Thüringer Verbandspokals und treffen dort auf die GoGo Hornets. Terminiert ist das Finale für das Wochenende 30./31. Mai. Weil man zu diesem Zeitpunkt auch in Ronneburg "20 Jahre HSV" feiert, hat sich der Verein bei Thüringer Handballverband als Gastgeber beworben. Eine Antwort liegt allerdings noch nicht vor. Gegen den Landesklassisten aus Ilmenau mussten die Ronneburger am Sonntag nur 18 Stunden nach der glorreichen zweiten Halbzeiit gegen den HSC Erfurt ran. Trainer Stefan Koska hatte vor den Spielern der zweiten Reihe mehr Einsatzzeiten zu gewähren, was allerdings nur bedingt funktionierte. Bis zum 2:3 lag man gegen die Südthüringer in Rückstand, so dass der Ronneburger Coach, der Manuel Rust, Udo Werler und Martin Stockhaus ohnehin eine Pause gewährt hatte, wieder die Stamm-Sieben auf die Spielfläche brachte. "Wenn man gegen einen Landesligisten aufläuft, dann steckt das in den Köpfen der Spieler drin. Da kann man reden, wie man will. Deshalb haben wir schwer ins die Partie gefunden, sind aber nie ernsthaft in Gefahr geraten", meinte HSV-Trainer Stefan Koska nach dem standesgemäßen 30:22-Erfolg. Beim 8:4 lagen die Ronneburger, die mit Manuel Beer und Tom Dindorf auch zwei Spieler der zweiten Mannschaft zum Einsatz brachten, schon auf Kurs. Ilmenau, das ohne Wechsler angetreten war, kämpfte sich mit seinen sieben Handballern tapfer durch. Zur Halbzeit hieß es 14:8. Den Ronneburgern fehlte es an der Entschlossenheit, sich weiter vom Gegner abzusetzen. Im Abschluss sündigte man, leistete sich einfache Ballverluste und fing sich insgesamt zwölf Zeitstrafen ein. So hätten die Ilmenauer Mitte der zweiten Halbzeit zweimal auf vier Tore verkürzen können, was allerdings Keeper Maximilian Weihrauch zunächst mit einem an den Pfosten gelenkten Siebenmeter und später einem parierten Konter zu verhindern wusste. Erst als der HSV die beiden torgefährlichsten Ilmenauer Rückraumwerfer in Manndeckung nahm, zog der Gastgeber davon. Bis auf 27:18 enteilte man (55.). Unverständlich dann die rote Karte für Christopher Eisenstein, der nach einem abgepfiffenen Vorteil beim Stand von 29:20 den Schiedsrichtern "einen Vogel zeigte" und nach einem Sonderbericht der Referees mit zwei Partien Sperre rechnen muss. Als kleiner Trost bleibt, dass er zumindest im Pokalfinale wieder dabei wäre. (J.Lohse)

Dritter Sieg für Koska-Sieben in Folge - Nach den knappen Erfolgen zuvor gegen Suhl/Goldlauter (23:21) und Behringen/Sonneborn (28:27) machte es die Koska-Sieben diesmal nicht so spannend und gab dem abstiegsbedrohten HSC Erfurt deutlich mit 34:22 das Nachsehen28.03.2015

HSV Ronneburg - HSC Erfurt 34:22 (16:16)
Schiedsrichter: R.Langbein | F.Schmidt (Rudolsdtadt/Auma)
Siebenmeter: Ronneburg 9/5 | Erfurt 5/4
Zeitstrafen: Ronneburg 8x2min | Erfurt 9x2min
Aufstellung
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (2)
03 M.Stockhaus (1)
06 U.Werler (2/2)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (7/3)
10 S.Stölzner (4)
11 S.Senff (3)
13 S.Sell (10)
14 S.Eisenstein
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer (3)
33 M.Rust

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Ihren dritten Punktspielsieg in Folge landeten die Ronneburger HSV-Handballer gegen den HSC Erfurt. Zur Pause sah es allerdings noch nicht nach einem solch klaren Gastgeber-Sieg aus. Nach anfänglichen Problemen des Gastgebers hatte es nach 30 Minuten noch 16:16 geheißen. "In der ersten Hälfte haben wir uns schwer getan. Nach Wiederbeginn haben wir aber den Gegner beeindruckt. Da hat alles gepasst. Basierend auf einer ganz starken Torhüterleistung von Maximilian Weihrauch haben wir die Erfurter dann förmlich überrollt", schätzte HSV-Trainer Stefan Koska ein, der nun seinem persönlichen 30-Punkte-Ziel immer näher rückt. In einer anfangs überhart geführten Begegnung mit insgesamt 17 Zeitstrafen und 14 Siebenmetern tat sich der Gastgeber schwer. In der Abwehr stimmte es nicht. Bis zum 7:8 (12.) bekam Stammkeeper Rene Meißner keinen Ball zu halten. Der Wechsel zum jungen Maximilian Weihrauch zahlte sich schnell aus. Sieben Würfe der Landeshauptstädter parierte er noch in der ersten Halbzeit. Genauso viele folgten nach dem Seitenwechsel. Damit zählte der Keeper wie Siim Sell zu den Ronneburger Sieggaranten. Der Este bot seine beste Saisonleistung und war insgesamt zehnmal erfolgreich. Nach Wiederbeginn drehten die HSV-Handballer auf. Unterstützt vom lautstark anfeuernden Publikum setzte sich der Gastgeber über das 21:17 (40.) auf 27:19 (50.) ab. Auch die anderen Wechselspieler kamen zu ihren Treffern. "Für uns hat heute wieder einmal die bessere Bank den Ausschlag gegeben. Egal war auf dem Feld stand, es gab keinen Leistungsabfall", freute sich Trainer Koska, der nun sogar noch eine Chance auf Rang vier sieht. "Gewinnen wir unser Heimspiel nach Ostern gegen Behringen/Sonneborn, dann gibt es anschließend in Jena fast ein Endspiel um den vierten Platz", erklärte er. (J.Lohse)

Christopher Eisenstein netzt ein - Mit dem knappen Auswärtserfolg in Behringen ist der HSV Ronneburg wieder auf Tabellenrang fünf geklettert21.03.2015

SV T&C Behringen/Sonneborn - HSV Ronneburg 27:28 (14:10)
Schiedsrichter: U.Kolb | S.Raßbach (Goldlauter/Breitungen)
Siebenmeter: Sonneborn 4/3 | Ronneburg 8/5
Zeitstrafen: Sonneborn 6x2min | Ronneburg 7x2min (+1RK)
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (9)
03 M.Stockhaus
06 U.Werler (8/4)
08 C.Lange
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner (3)
11 S.Senff (2)
14 S.Eisenstein (2)
18 M.Bäumler (2)
22 D.Beer
33 M.Rust (2/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Die Schlussphase in Westthüringen war in Spannung kaum zu überbieten. 32 Sekunden vor Abpfiff nahm Gäste-Trainer Stefan Koska eine Auszeit. Nur noch acht Sekunden waren zu spielen, als die Ronneburger einen Freiwurf zugesprochen bekamen, den Christopher Eisenstein zum entscheidenden 28:27 ins Dreiangel einnetzte (60.). "Nach Jahren haben wir zum ersten Mal in Behringen gewonnen. Das war ein ganz wichtiger Sieg im Kampf um Platz fünf oder sechs. Es scheint sich ausgezahlt zu haben, dass wir die ganze letzte Woche ohne Klebemittel trainiert haben", strahlte HSV-Trainer Stefan Koska nach dem Abpfiff. Lange taten sich die Ronneburger schwer. Die offensive Deckung floppte, weshalb man nach dem 10:14-Pausenrückstand den Gastgeber gar auf 11:17 und 14:20 enteilen lassen musste. Aber die Koska-Sieben kämpfte sich zurück. In der Abwehr stellte man auf einen 6-0-Riegel um. Auch der Torwartwechsel zu Maximilian Weihrauch zahlte sich aus. Vorn wies Routinier Udo Werler einmal mehr nach, noch längst nicht zum alten Eisen zu gehören. Nachdem Manuel Rust und Andre Stölzner bei ihren Siebenmetern jeweils Nerven zeigten, verwandelte der Rechtsaußen die letzten vier Siebenmeter mit Eiseskälte. Mit acht Treffern war er zweiterfolgreichster Ronneburger nach Christopher Eisenstein, der es sogar auf neun Tore brachte. Trainer Stefan Koska sprach dennoch von einer geschlossenen Mannschaftsleistung und hofft Schwung nun ins kommende Wochenende mitnehmen zu können, wenn der HSV jeweils daheim gegen den HSC Erfurt (Sonnabend) und die SGH Ilmenau (Sonntag) vor einer Doppelaufgabe in Meisterschaft und Pokal steht. (J.Lohse)

Andre Stölzner schaltet Kopf ab - In letzter Minute bezwingt der HSV Ronneburg die Suhler Gäste und findet nach drei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurück14.03.2015

HSV Ronneburg - SG Suhl/Goldlauter 23:21 (11:9)
Schiedsrichter: B.Birkenfeld | M.Grußdorf (Sondershausen/Artern)
Siebenmeter: Ronneburg 3/2 | Suhl 3/3
Zeitstrafen: Ronneburg 4x2min | Suhl 3x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (8)
03 M.Stockhaus (1)
06 U.Werler
08 C.Lange
09 A.Stölzner (7/2)
11 S.Senff
13 S.Sell (1)
14 S.Eisenstein
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer (4)
33 M.Rust (1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Den Tabellenfünften SG Suhl/Goldlauter bezwang der Gastgeber in einer dramatischen Schlussphase mit 23:21. Andre Stölzner avancierte mit zwei Toren in den letzten 30 Sekunden zum Matchwinner. "Das war nichts für schwache Nerven. Anfangs haben wir zu viele freie Würfe vergeben, hatten große Probleme im Positionsspiel. Unser Deckungssystem hat aber von Anfang an gepasst. Nur 21 Gegentore gegen Suhl sind der Sieggarant. Nach der Niederlagenserie war der Sieg heute unwahrscheinlich wichtig", strahlte HSV-Trainer Stefan Koska nach dem Abpfiff. Die Anfangsphase gehörte noch den Südthüringern, weil die Ronneburger zu sorglos mit ihren Wurfchancen umgingen. Lediglich Christopher Eisenstein und Daniel Beer hatten vor der Pause das richtige Zielwasser getrunken. Beim 8:7 ging der Gastgeber erstmals in Führung und später mit einem 11:9-Vorsprung in die Halbzeit. Beim 13:10 und 14:11 sah es aus, als könnte sich der HSV von den Suhlern absetzen. Doch die körperlich robusten, eingespielten Gäste, die im siebenfachen Torschützen Marcus Triebel und im sechsmal erfolgreichen Sascha Kleint ihre treffsichersten Werfer hatten, blieben dran. Beim Stand von 18:18 (49.) verwarf Andre Stölzner einen Siebenmeter. Auf der anderen Seite war auf Ronneburgs Torwart Rene Meißner Verlass, der sein Team mit tollen Paraden im Spiel hielt, das 19:20 aber nicht abwenden konnte (54.). Mit Energieleistungen glichen Andre Stölzner aus spitzem Winkel zum 20:20 (55.) und der sich durchtankende Christopher Eisenstein zum 21:21 aus (57.). Beide Teams vergaben weitere Gelegenheiten, als Andre Stözner 27 Sekunden vor Schluss zum Hüftwurf ansetzte und den Suhler Keeper Steffen Wetzl tunnelte - 22:21. Die Halle tobte. "In solchen Situationen darf man nicht groß nachdenken. Man muss einfach den Kopf abschalten. Ein bisschen Glück hat sicherlich auch dazu gehört. Aber das haben wir uns heute auch verdient", meinte der 20-jährige Andre Stölzner hinterher. Weil Christopher Eisenstein in der Abwehr den folgenden Wurf von Sascha Kleint blockte, kam Andre Stölzner eine Sekunde vor Schluss noch zu einem weiteren Kontertor - 23:21 (60.). Gemeinsam mit ihren Anhängern, bei denen sich der Aufbauspieler nochmals besonders für die lautstarke Unterstützung bedanken wollte, feierte die Ronneburger den nicht unbedingt erwarteten Heimsieg, mit dem man das positive Punktekonto (21:17) erhielt. (J.Lohse)

Ronneburger bekommen Lehrstunde - Gegen Apolda muss der HSV eine deutliche 22:36-Niederlage hinnehmen07.03.2015

HSV 1990 Apolda - HSV Ronneburg 36:22 (17:12)
Schiedsrichter: S.Hauke | C.Lindig (Pößneck/Unterwellenborn)
Siebenmeter: Apolda 4/2 | Ronneburg 4/2
Zeitstrafen: Apolda 7x2min | Ronneburg 4x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (7)
06 U.Werler (2)
08 C.Lange
09 A.Stölzner (2/2)
10 S.Stölzner
13 S.Sell (6)
14 S.Eisenstein (1)
18 M.Bäumler (2)
22 D.Beer (2)
33 M.Rust

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Beim Spitzenreiter HSV Apolda haben die Handballer des HSV Ronneburg beim 22:36 die bisher deutlichste Saisonniederlage kassiert. 20 Minuten lang forderten die Gäste die Glockenstädter heraus und hielten bis zum 11:11 die Begegnung offen. "Da haben wir richtig guten Handball gespielt. Mit unserem Deckungssystem kamen die Apoldaer nicht zurecht. Doch dann ließen die Kräfte nach und auf der Bank fehlten angesichts einiger Ausfälle die Alternativen", so Ronneburgs Trainer Stefan Koska, der auf Martin Stockhaus und Steve Senff verzichten musste. Zudem fiel mit Silvio Stölzner eine wichtige Abwehrstütze aus. "Wir haben versucht, die Niederlage in Grenzen zu halten, was uns aber nur bedingt gelungen ist. Man hat gesehen, dass Apolda über die beste Mannschaft der Liga verfügt und zurecht ganz oben steht. Sie sind nicht unser Maßstab", so Koska, der sich bei den mehr als 50 mitgereisten Anhängern bedankt. "Wir werden uns jetzt nicht zerfleischen, müssen das Ergebnis realistisch einordnen und versuchen, nächste Woche Suhl herauszufordern. Das wird nicht viel leichter", meinte Stefan Koska. (J.Lohse)

Ronneburg verkauft sich teuer - Den kurzfristigen Ausfall von Routinier Manuel Rust hatte die Koska-Sieben beim Tabellenzweiten in Sonneberg zu verkraften28.02.2015

Sonneberger HV - HSV Ronneburg 28:22 (14:10)
Schiedsrichter: C.Wagner | M.Beyer (Könitz)
Siebenmeter: Sonneberg 7/5 | Ronneburg 6/4
Zeitstrafen: Sonneberg 4x2min | Ronneburg 3x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (6)
03 M.Stockhaus (2)
06 U.Werler
07 M.Halbauer
09 A.Stölzner (6/4)
10 S.Stölzner (2)
13 S.Sell
18 M.Bäumler (4)
22 D.Beer (2)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Nach der Heimniederlage gegen Bad Blankenburg II waren die Ronneburger beim Tabellenzweiten Sonneberg auf Schadensbegrenzung aus, was mit der 22:28-Niederlage auch gelang. "Wir haben uns teuer verkauft und unsere Möglichkeiten ausgeschöpft. Am Ende fiel die Niederlage vielleicht sogar zwei, drei Tore zu hoch aus", kommentierte HSV-Trainer Stefan Koska. Neben den angekündigten Ausfällen von Sebastian Eisenstein und Christian Lange konnte auch noch Manuel Rust nicht in der Spielzeugstadt auflaufen. Er fehlte arbeitsbedingt. Von daher waren die Ronneburger in der Offensive in ihren Möglichkeiten von Anbeginn beschränkt. Bis zum 7:8 hielt man die Begegnung trotzdem ausgeglichen und musste Sonneberg erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit auf 10:14 enteilen lassen. Auch nach Wiederbeginn gab sich der Gast nicht auf. Die kompakte 4-2-Deckung bereitete den Sonnebergern einige Probleme. Aufgrund von Daumenverletzungen konnten Silvio Stölzner und Siim Sell nicht mehr werfen, wurden so nur noch in der Abwehr eingesetzt. Beim 15:19 (40.) waren die Ronneburger immer noch auf Tuchfühlung. Vorn waren Christopher Eisenstein und Andre Stölzner mit jeweils sechs Toren am erfolgreichsten. Hinten parierte Torwart Hannes Seidemann zwei Sonneberger Siebenmeter. Richtig in Schlagdistanz der Spielzeugstädter kam der HSV aber nicht mehr. Spätestens beim 18:24 (50.) war alles entschieden. "Wir haben uns mit unserer heutgen Leistung die Anerkennung des Gastgebers verdient. Wir müssen uns auf die Spiele konzentrieren, bei denen für uns etwas zu holen ist. Nächste Woche bei Spitzenreiter Apolda ist das nicht der Fall", schloss Ronneburgs Trainer Stefan Koska, dessen Team trotz der Niederlage auf Platz sechs verweilt. (J.Lohse)

Entscheidende Fehler in entscheidenden Situationen - Eine schmerzliche Heimniederlage mussten die Ronneburger gegen den neuen Tabellenneunten aus Bad Blankenburg einstecken21.02.2015

HSV Ronneburg - HSV Bad Blankenburg II 25:26 (12:16)
Schiedsrichter: M.Welsch | M.Wirth (Erfurt/Suhl)
Siebenmeter: Ronneburg 6/4 | Blankenburg 6/4
Zeitstrafen: Ronneburg 5x2min | Blankenburg 7x2min (+2RK)
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (6)
03 M.Stockhaus (1)
06 U.Werler (2)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (4)
10 S.Stölzner
13 S.Sell (1)
14 S.Eisenstein
18 M.Bäumler (2)
22 D.Beer (1)
33 M.Rust (7/4)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Bei der 25:26-Niederlage vergab der Gastgeber einfach zu viele klare Wurfgelegenheiten. "Wir haben zu viele Chancen versiebt. Das rächt sich irgendwann. In den entscheidenden Situationen haben wir entscheidende Fehler gemacht. Bad Blankenburg war stärker besetzt also sonst. Das war sicherlich unser Pech. Junge Spieler unterliegen Leistungsschwankungen. Da muss man den einen oder anderen Heimdämpfer einplanen", äußerte sich HSV-Trainer Stefan Koska nach dem Abpfiff. Schon in der Anfangsphase hatte der Gastgeber seine Probleme. Über die Stationen 4:4 (10.) und 10:11 (20.) gerieten die Ronneburger zur Halbzeit mit 12:16 in Rückstand. Die zehn Minuten nach der Pause waren die besten des Gastgeber. Scheinbar leichte holte man Treffer um Treffer auf und war beim 19:19 (40.) wieder dran. Dennoch musste sich die Koska-Sieben jeden Treffer hart erarbeiten. Auffällig war die schlechte Wurfeffektivität. Nachdem Christopher Eisenstein mit aller Urgewalt das 22:21 (49.) erzielt hatte, scheiterte Martin Stockhaus zweimal freistehend. Nach Udo Werlers 24:23 (53.) ereilte dem am Kreis freigespielten Martin Bäumler das gleiche Schicksal. Eine Zwei-Tore-Führung zu diesem Zeitpunkt wäre wohl Gold wert gewesen. So lastete immer viel Verantwortung auf Manuel Rust. Trotz Fiebers hatte sich der Routinier in den Dienst der Mannschaft gestellt und eine überragende Leistung abgeliefert. Per Trickwurf verwandelte er den Siebenmeter zum 25:24 (57.). Bad Blankenburgs Oldie Igor Ardan glich auf der anderen Seite glücklich zum 25:25 aus. Nach Silvio Stölzners Ballverlust vorn, bewahrte Keeper Rene Meißner seine Mannschaft gegen Igor Ardan vor einem Rückstand. Der letzte Angriff schien dem Gastgeber zu gehören. Aber Sebastian Eisensteins Fehlabspiel ermöglichte den Bad Blankenburgern den entscheidenden Konter zum 25:26 (60.). "Die Bäume wachsen eben nicht in den Himmel. Nun wird es gegen Sonneberg und Apolda schwer zu punkten. Aber immerhin haben wir schon 19 Punkte auf der Habenseite", schätzte Stefan Koska abschließend ein. (J.Lohse)

Ronneburger Aufholjagd - Nach einem Sechs-Tore-Rückstand Mitte der ersten Halbzeit steigert sich die Koska-Sieben gegen Nordhausen gewaltig und landet noch einen deutlichen Heimerfolg14.02.2015

HSV Ronneburg - Nordhäuser SV 30:23 (12:12)
Schiedsrichter: L.Pfefferkorn | C.Klich (Altenburg/Eisenberg)
Siebenmeter: Ronneburg 5/4 | Nordhausen 7/2
Zeitstrafen: Ronneburg 7x2min (+1RK) | Nordhausen 5x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (2)
03 M.Stockhaus (1)
06 U.Werler (3)
07 M.Halbauer
08 C.Lange
09 A.Stölzner (5/4)
10 S.Stölzner (1)
13 S.Sell (3)
14 S.Eisenstein (5)
18 M.Bäumler (3)
22 D.Beer (1)
33 M.Rust (6)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Die Nerven ihrer Zuschauer schonten die Ronneburger Thüringenliga-Handballer im Heimspiel gegen den Nordhäuser SV nicht. "Zunächst sind wir mit der offensiven Deckung des Kontrahenten überhaupt nicht zurecht gekommen. Erst nach 20 Minuten hatten wir die passende Formation gefunden, zu der auch der Torwartwechsel maßgeblich beitrug", schätzte HSV-Trainer Stefan Koska nach Spielende ein. Anfangs lief beim Gastgeber, der auf den am Fuß verletzten Steve Senff verzichten musste, gar nichts zusammen. Nach zehn Minuten lag man bereits mit 2:6 hinten. Nordhausen gelang fast alles, so dass man beim Stand von 6:12 (22.) aus Ronneburger Sicht Böses befürchten musste. Doch die HSV-Sieben rappelte sich auf. "Wir haben Moral bewiesen und und auch vom deutlichen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen", meinte Stefan Koska. Während Hannes Seidemann zwischen den Pfosten die Südharzer Werfer fast zur Verzweiflung brachte, holte der Gastgeber im Ronneburger Hexenkessel Tor um Tor auf. Insbesondere Sebastian Eisenstein sorgte mit seinen drei Treffern auf den Rängen für Stimmung, so dass man schon zur Pause beim 12:12 wieder dran war (30.). Die HSV-Sieben war jetzt nicht mehr zu bremsen, wenngleich Nordhausen durchaus dagegenhielt und sich nicht abschütteln ließ. Zwar führten die Ronneburger mit 19:17 (40.) und 23:19 (50.). Doch beim 23:21 (54.) wurde es noch einmal eng. Aber die Gastgeber hatte genügend Typen in ihren Reihen, die die Stimmung von den Rängen aufsogen und sich inspirieren ließen. Sebastian Eisensteins 24:21 ließ den HSV zum Endspurt ansetzen. Der in der Schlussphase nach seiner Knieverletzung erstmals wieder mitwirkende Christopher Eisenstein traf zweimal ins Schwarze. Während hinten Manuel Rust und Rene Meißner gemeinsam den dritten gehaltenen Siebenmeter des Ronneburger Torwarts feierten, bauten Siim Sell, Andre Stözner, Martin Bäumler und Udo Werler den Vorsprung auf 30:23 aus (60.). Nordhausen war damit weit unter Wert geschlagen. "Ich möchte niemanden herausheben. Hinten haben wir nach den ersten 20 Minuten sehr kompakt gestanden. Das Publikum war natürlich wieder der Wahnsinn. Die Zuschauer haben uns nach vorn getrieben, trotz des Rückstands an uns geglaubt. Da gab es keinen einzigen Pfiff von den Rängen", so der dankbare Stefan Koska nach dem Abpfiff. Nächste Woche würde er gegen Bad Blankenburg II daheim gern noch einmal gewinnen. Mit dann 21 Zählern würde man dem 30er-Ziel einen wichtigen Schritt näher kommen. (J.Lohse)

Ronneburger erfüllen Pflicht - Die Koska Sieben hat ohne große Mühe das Halbfinale im Thüringer Verbandspokal erreicht06.02.2015

SV Einh.Sondershausen - HSV Ronneburg 22:29 (9:11)
Schiedsrichter: J.Hanse | V.Leihos (Hermsdorf/Weimar)
Siebenmeter: Sondershausen 6/4 | Ronneburg 7/5
Zeitstrafen: Sondershausen 2x2min | Ronneburg 3x2min + 2RK
Aufstellung
12 M.Weihrauch
02 T.Dindorf
03 M.Stockhaus (3)
06 U.Werler (6)
07 M.Halbauer (3/1)
08 C.Lange (2)
09 A.Stölzner (4/4)
10 K.Barth (2)
11 S.Senff (4)
13 S.Sell (1)
14 S.Eisenstein (4)
22 D.Beer

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Erfolgreich verlief das Ronneburger Pokal-Gastspiel beim Verbandsligisten SV Einheit Sondershausen, der in den Runden zuvor immerhin Vertretungen des HBV 90 Jena und des SV T&C Behringen/Sonneborn aus dem Rennen geworfen hatte. Durch den ungefährdeten 29:22-Erfolg zog die Koska-Sieben gemeinsam mit den HSG GoGo Hornets, der SG Handball Ilmenau und der SG Oberdorla/Görmar ins Halbfinale des Thüringer Verbandspokals ein. Nun hoffen wir natürlich auf ein Heimspiel in der Vorschlussrunde, meinte HSV-Trainer Stefan Koska, der in Sondershausen auf zahlreiche Stammkräfte verzichtete. Anfänglich hatten die höherklassigen Gäste noch  Probleme, auch weil man die eigenen Chancen nur ungenügend verwertete. So hielten die Einheit-Handballer die Begegnung bis zum 6:6 offen. Auch zur Halbzeit lagen die Ronneburger nur mit 11:9 vorn. Nach Wiederbeginn drehte der Gastgeber aber auf. Torwart Maximilian Weihrauch parierte mehr als die Hälfte der Sondershäuser Würfe, gehörte am Ende mit seinen 24 gehaltenen Bällen ebenso zu den Ronneburger Sieggaranten wie Routinier Udo Werler, der sich mit sechs Treffern zum erfolgreichsten HSV-Werfer aufschwang. Beim 20:14 (40.) war eine Vorentscheidung zu Gunsten des Favoriten gefallen, auch wenn Steve Senff wegen einer Fußverletzung in dieser Phase verletzt ausschied. Die Gäste ließen nichts mehr anbrennen, bauten den Vorsprung bis zum 26:18 (50.) aus, ehe man in der Schlussphase etwas nachlässig wurde. Mit dem 29:22-Erfolg erfüllte man schließlich eine Pflichtaufgabe. "Es war ein typisches Pokalspiel. Anfangs haben wir uns sehr schwer getan, uns später aber gesteigert" urteilte Ronneburgs Trainer Stefan Koska, der sich nicht nur über das Weiterkommen freuen durfte. Auch aus dem HSV-Lazarett kamen gute Nachrichten. Entwarnung gaben die Ärtze nämlich bei Christopher Eisenstein, an dessen Knie nichts gerissen ist. "Vielleicht kann er schon diese Woche wieder mit leichtem Lauftraining beginnen, strahlte der Ronneburger Coach vor den beiden anstehenden Heimspielen in der Thüringenliga gegen Nordhausen und Bad Blankenburg II. (J. Lohse)

Vom Verletzungspech verfolgt - Nach dem frühen Ausfall von Christopher Eisenstein unterliegen die Ronneburger in Eisenach in der Schlussphase knapp31.01.2015

ThSV Eisenach II - HSV Ronneburg 32:30 (19:14)
Schiedsrichter: U.Kolb | S.Roßbach (Goldlauter/Breitungen)
Siebenmeter: Eisenach 3/2 | Ronneburg 6/3
Zeitstrafen: Eisenach 5x2min | Ronneburg 7x2min (+1RK)
Aufstellung
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (1)
03 M.Stockhaus (2)
06 U.Werler
08 C.Lange (2)
09 A.Stölzner (7/3)
10 S.Stölzner (3)
11 S.Senff (3)
13 S.Sell (2)
14 S.Eisenstein (3)
18 M.Bäumler (3)
22 D.Beer (2)
33 M.Rust (2)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Guter Dinge waren die Ronneburger nach zwei Siegen zu Jahresbeginn zur Zweitliga-Reserve des ThSV Eisenach gereist. Doch schon nach zehn Minuten war der große Optimismus dahin. Christopher Eisenstein musste mit einer wohl schweren Knieverletzung vom Feld. Die genaue Diagnose wird erst im Laufe der kommenden Woche erwartet. Nach Mirko Alexy droht Trainer Stefan Koska damit der zweite Langzeitausfall eines Rückraum-Asses. Man ist weiterhin vom Verletzungspech verfolgt. Die Ronneburger hatten zunächst den Auftakt etwas verschlafen. Die aus der A-Jugend-Bundesliga verstärkten Eisenacher führten früh mit 4:7 (10.) und bauten ihren Vorsprung bis zur 20. Minute auf 9:13 aus. Der HSV hatte seine Probleme auf den Halbpositionen im Rückraum. Hinten fanden die Torhüter nach dem kurzfristigen Ausfall von Hannes Seidemann nicht richtig in die Partie. Sowohl der zwischen den Pfosten beginnende Maximilian Weihrauch als auch Routinier Rene Meißner hatten ihre liebe Mühe. So liefen die Ronneburger zu Halbzeit einem 14:19-Rückstand hinterher. Doch die Gäste steigerten sich nach der Pause. Binnen zehn Minuten setzte man zur Aufholjagd an und war beim 21:21 wieder auf Augenhöhe. Besonders überraschte Steve Senff, den HSV-Trainer Stefan Koska von den Ronneburger Fußballern geholt hatte. Drei Treffer erzielte er nach seiner Einwechslung nach Wiederbeginn selbst, holte zwei Siebenmeter heraus und wusste auch in der Abwehr zu gefallen. So verwunderte es nicht, dass der Gastgeber zehn Minuten vor Spielende mit 25:24 vorn lag. Aber in der Schlussphase hatten die Wartburgstädter mehr zum Zusetzen. Der HSV nutzte seine Möglichkeiten nicht mehr konsequent genug und büßte so seine Führung wieder ein. Freie Bälle wurden verworfen. Eisenach II enteilte bis auf drei Tore, so dass sich die Ronneburger am Ende mit 30:32 geschlagen geben mussten. "Wir waren nahe dran hier etwas mitzunehmen", meinte Gäste-Trainer Stefan Koska, der mit seinem Team schon am nächsten Freitag wieder ran muss. Dann gastiert der HSV im Verbandspokal-Viertelfinale um 19 Uhr beim Verbandsliga-Fünften Einheit Sondershausen. (JLohse)

HSV-Sieben gerät nochmals ins Schlingern - Die Ronneburger bezwingen im Ostthüringenderby vor knapp 400 Zuschauern den LSV Ziegelheim24.01.2015

HSV Ronneburg - LSV Ziegelheim 37:31 (19:11)
Schiedsrichter: O.Niedtner | T.Schüller (Aue)
Siebenmeter: Ronneburg 5/5 | Ziegelheim 5/3
Zeitstrafen: Ronneburg 6x2min + 1RK | Ziegelheim 7x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (12/1)
03 M.Stockhaus (1)
06 U.Werler
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (9/4)
11 S.Senff
13 S.Sell (5)
14 S.Eisenstein (1)
18 M.Bäumler (3)
22 D.Beer (5)
33 M.Rust

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Der Wunsch von Ronneburgs Trainer Stefan Koska ging in Erfüllung. Im Vorschau-Interview am letzten Freitag hoffte er nach großem Kampf auf einen HSV-Sieg im Ostthüringenderby gegen Ziegelheim. Er sollte recht behalten. Mit 37:31 setzten sich die Ronneburger durch, gerieten aber nach zwischenzeitlich klarer Führung in der Schlussphase nochmals mächtig ins Schlingern. "Die rote Karte für Manuel Rust hat uns aus dem Rhythmus gebracht. Da mussten wir das Deckungssystem umstellen. Vielleicht habe ich auch zu früh gewechselt", gab sich Gastgeber-Coach Stefan Koska selbstkritisch. Bis zum 31:20 (47.) lief es für die Ronneburger wie am Schnürchen. Doch als der Trainer durchwechselte, sich Fehlwürfe, Ballverluste und Fehlabspiele häuften, da witterten die Ziegelheimer ihre Chance. Mit sechs Treffern in Folge zum 31:26 (53.) verkürzte der LSV, der beim 33:29 (55.) den Ronneburgern sogar bis auf vier Tore nahe war. Doch als der HSV-Coach zurückwechselte, Torwart Hannes Seidemann wieder zwischen die Pfosten und Christopher Eisenstein in den rechten Rückraum stellte, klärte sich alles wie von selbst. Hannes Seidemann parierte beim 34:29 einen Ziegelheimer Siebenmeter. Dem mit Rot vom Feld geschickten Manuel Rust schwante zuvor schon Schlimmes: "Wir haben den Spielfaden total verloren. Ich hoffe, wir überstehen die letzten fünf Minuten noch." Das tat der Gastgeber, der in der ersten Halbzeit mit Tempo-Handball den Grundstein zum Sieg gelegt hatte. "Das halten wir aber noch nicht über 60 Minuten durch", analysierte HSV-Trainer Stefan Koska anschließend. Ein positives Fazit zog auch Keeper Hannes Seidemann, der mt seiner Vielzahl von Paraden zum Matchwinner wurde. "Das war eine ordentliche Leistung von uns. Wir haben gut in die Partie hinein gefunden und den Kontrahenten mit unserer offensiven Deckung überrascht. Nach dem Wechsel haben wir es aber gehörig schleifen lassen" meinte er. Den Ronneburgern gehörte die erste Halbzeit. Zwar ging Ziegelheim zunächst beim 0:1 und 1:2 in Führung. Aber das war es dann auch. Mit der doppelten Manndeckung gegen Routinier Steffen Moritz und gegen Oliver Kunz kamen die Gäste in der gut gefüllten Ronneburger Sporthalle überhaupt nicht zurecht. Über die Stationen 5:3, 8:4, 12:6 und 16:7 sorgte der HSV bereits in der ersten Halbzeit für eine Art Vorentscheidung. Nach dem 19:11-Pausenstand musste man beim 25:13 um die Ziegelheimer fürchten, die aber nach der roten Karte für Manuel Rust (40.) zurückkamen. Gerade Oliver Kunz schwang sich mit seinen elf Treffern zum Hauptantreiber beim LSV auf. Aber die Ronneburger behielten den Kopf oben und fuhren einen 37:31-Sieg nach Hause, den Ziegelheims Coach Torsten Urwank so kommentierte: "Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und so viel zu spät angefangen, Handball zu spielen. Wir haben den Kampf nicht angenommen und sind immer am überragenden Ronneburger Torwart gescheitert. Ansonst kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat bis zum Schluss alles versucht." (J.Lohse)

Koska-Sieben gewinnt endlich in der Skatstadt - Zum Schluss schwer getan17.01.2015

SV Aufbau Altenburg - HSV Ronneburg 27:28 (11:14)
Schiedsrichter: B.Birkenfeld | M.Grußdorf (Sondershausen/Artern)
Siebenmeter: Altenburg 1/1 | Ronneburg 4/2
Zeitstrafen: Altenburg 8x2min | Ronneburg 6x2min
Aufstellung
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (7)
03 M.Stockhaus (4)
05 M.Beer (1/1)
07 M.Halbauer
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (4)
13 S.Sell (3)
14 S.Eisenstein
18 M.Bäumler (3)
22 D.Beer (2)
33 M.Rust (3/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg haben bei Aufbau Altenburg ihren dritten Auswärtssieg der laufenden Saison gelandet. Mit dem knappen 28:27-Erfolg gegen die Skatstädter festigte der Gast seinen sechsten Tabellenplatz, während die Aufbau-Sieben am Tabellenende verweilt. "Dem Spielverlauf nach hätten wir deutlicher gewinnen müssen, haben in den letzten fünf Minuten aber die Linie verloren. So kam Altenburg noch einmal heran, wobei unser Sieg nie in Frage stand", meinte HSV-Trainer Stefan Koska hinterher. Neben Mirko Alexy und Silvio Stölzner mussten die Ronneburger kurzfristig auch noch auf Hannes Seidemann (Grippe) und Udo Werler (Muskelfaserriss) verzichten. Nach ausgeglichenem Beginn bis zum 8:8 (20.) zog der HSV in den zehn Minuten vor der Pause auf 14:11 davon, wobei sich in dieser Phase Christopher Eisenstein mit drei Toren hervortat. Nach Wiederbeginn bauten die Gäste den Vorsprung kontinuierlich aus. Nach dem 20:15 (40.) schien beim 25:19 (50.) alles gelaufen. Doch mit dem Verwalten der Führung in der Schlussphase taten sich die Ronneburger schwer. Unnötig frühe Abschlüsse brachten den HSV in Bedrängnis und ließen die Altenburger Morgenluft wittern. Fünf Sekunden vor Schluss kam Aufbau so noch zum 27:28-Anschluss, danach aber nicht noch einmal in Ballbesitz. "120 Ronneburger in der Halle haben für Stimmung gesorgt. Jetzt kommt Ziegelheim, das zuletzt zweimal gewonnen hatten. Da erwartet wir eine volle Halle und eine tolle Atmosphäre", blickte HSV-Coach Stefan Koska schon voraus. (J.Lohse)

HSV Ronneburg kämpft sich zum Heimsieg - André Stölzner, Christopher Eisenstein und René Meißner ragen noch heraus13.12.2014

HSV Ronneburg - HSG GoGo Hornets II 33:28 (16:13)
Schiedsrichter: A.Heinzmann | J.Merten (Ilmenau)
Siebenmeter: Ronneburg 8/5 | GoGo 6/2
Zeitstrafen: Ronneburg 1x2min | GoGo 2x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (7)
03 M.Stockhaus (5/2)
05 M.Beer
06 U.Werler
07 M.Halbauer
08 C.Lange (4)
09 A.Stölzner (9/3)
10 K.Barth (1)
13 S.Sell
14 S.Eisenstein (1)
18 M.Bäumler (4)
22 D.Beer (2)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Mit einem 33:28-Erfolg gegen die Reserve von GoGo Hornets haben die Handballer des HSV Ronneburg in der Thüringenliga das Sportjahr beendet. Mit 13:9 Punkten überwintert man damit auf Rang sechs im Soll. "Das war heute das erwartet schwere Spiel. In der Anfangsviertelstunde hatten wir große Probleme. Erst als wir in der Abwehr offensiver wurden, konnten wir uns einen Vorsprung herausarbeiten, den wir dann nach dem Seitenwechsel verwaltet haben", kommentierte Gastgeber-Trainer Stefan Koska. Bestnoten verteilte er an André Stölzner und Christopher Eisenstein, die sich zu Torjägern aufschwangen und an Torwart Rene Meißner, der mit 23 Bällen den Grundstein zum Heimsieg legte. Die Ronneburger Handballer brauchten lange, um zu ihrem Spiel zu finden. Erst mit drei Treffern in Folge vor der Pause verschaffte man sich den 16:13-Halbzeitvorsprung. Positiv machte sich die Rückkehr des Esten Siim Sell bemerkbar, der sich der Mannschaft nach einer noch nicht ganz auskurierten Verletzung schon wieder zur Verfügung stellte. Nach Wiederbeginn konnte der HSV Ronneburg seinen Vorsprung nicht ausbauen. Die Goldbach-Gothaer Reserve hingegen blieb dran, kam aber nie näher als bis auf zwei Tore heran. Auch die Fast-Manndeckung in den Schlussminuten brachte den Gastgeber nicht in Gefahr. Acht Ronneburger Torschützen sprechen für die Ausgeglichenheit in der Mannschaft, für die spätestens Martin Bäumler und Christian Lange mit ihrem Doppelpack zum 30:25 (55.) alles klar machten. "Mit unserer Punkteausbeute können wir gut leben. Jetzt freuen wir uns auf die Pause und werden erst einmal ein paar Blessuren auskurieren. Dass die Mannschaft über eine tolle Moral verfügt, hat man heute eindrucksvoll gesehen", so HSV-Trainer Koska vor der Weihnachtspause. (J.Lohse)

Kräfte des HSV Ronneburg schwinden - Koska-Sieben muss sich in Mühlhausen nach gutem Beginn am Ende deutlich geschlagen geben06.12.2014

VfB TM Mühlhausen 09 - HSV Ronneburg 28:20 (13:9)
Schiedsrichter: M.Welsch | M.Wirth (Erfurt/Suhl)
Siebenmeter: Mühlhausen 7/6 | Ronneburg 3/3
Zeitstrafen: Mühlhausen 5x2min | Ronneburg 5x2min + 1RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (4)
03 M.Stockhaus (1)
05 M.Beer (1)
06 U.Werler (4)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (4)
10 S.Stölzner
13 M.Rust (2)
14 S.Eisenstein
18 M.Bäumler (2)
22 D.Beer (1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Mit leeren Händen mussten die Ronneburger Thüringenliga-Handballer die Heimreise aus Mühlhausen antreten. Beim VfB 09 musste die Koska-Sieben in der Görmar-Halle eine 20:28-Niederlage einstecken. "Wir haben schon früh unseren Abwehrchef Silvio Stölzner wegen einer Schulterverletzung eingebüßt. Dieser zusätzliche Ausfall war auf Dauer nicht zu verkraften", analysierte Gäste-Trainer Stefan Koska. Bis zum 8:9 (24.) hatten die Ronneburger die Partie absolut offen gehalten. Erst als die Kräfte nachließen und man die offensive Deckung aufgeben musste, wurde Mühlhausen stärker. Bis zur Pause enteilte der Gastgeber auf 13:9 und ließ sich auch nach Wiederbeginn die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. "Mühlhausen war besser. Das müssen wir neidlos anerkennen. Dennoch glaube ich, dass die Niederlage zu hoch ausgefallen ist. So schlecht, wie es das Ergebnis ausdrückt, waren wir nicht", so Koska. Dennoch stand unterm Strich eine Acht-Tore-Schlappe zu Buche, die den HSV weiterhin auf Platz sechs in der Tabelle belässt. "Wir liegen derzeit im Punkte-Soll. Nächste Woche wollen wir die Goldbacher Reserve bezwingen. Dazu müssen wir alle Kräfte bündeln. Gelingt ein Sieg, bräuchten wir uns über Weihnachten keine Gedanken machen", meinte Ronneburgs Coach Stefan Koska. (J.Lohse)

Ronneburg stoppt Negativserie - Koska-Sieben landet in einem umkämpften Heim-Derby gegen Jena einen glorreichen 27:22-Erfolg29.11.2014

HSV Ronneburg - HBV Jena 90 27:22 (10:8)
Schiedsrichter: R.Langbein | F.Schmidt (Rudolsdtadt/Auma)
Siebenmeter: Ronneburg 9/5 | Jena 1/1
Zeitstrafen: Ronneburg 7x2min (RK) | Jena 7x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (6/1)
03 M.Stockhaus
05 M.Beer
06 U.Werler (2)
08 C.Lange
09 A.Stölzner (5)
10 S.Stölzner (1)
14 S.Eisenstein (2)
18 M.Bäumler (2)
22 D.Beer (3)
33 M.Rust (6/4)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
"Das war ein richtig gutes Spiel meiner Mannschaft. Die 120 Prozent, die ich von den Spielern gefordert habe um zu gewinnen, haben sie auch erbracht. Jeder hat mit Leidenschaft agiert und den Sieg mehr gewollt. Das hat den Ausschlag gegeben", schwärmte Ronneburgs Trainer Stefan Koska nach dem 27:22-Erfolg gegen den bisherigen Tabellendritten HBV Jena 90. Beide Mannschaften deckten sehr offensiv, womit beide Angriffsreihen ihre Probleme hatten. So stand es nach 17 Minuten erst 3:3. Auch in der Folge konnte sich kein Team absetzen. Selbst angesichts von zwei Spielern in Überzahl hielten die Bollwerke stand. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit sorgten Martin Bäumler vom Kreis und Manuel Rust per Siebenmeter für die 10:8-Führung des Gastgebers. Nach Wiederbeginn drehten die Jenaer auf, so dass beim 15:15 (40.) alles von vorn begann. Zehn Minuten vor Schluss beim 19:19 verschärften die Ronneburger - vom Heimpublikum im Hesenkessel Zeitzer Straße frenetisch angefeuert - nochmals das Tempo. Jena zeigte Nerven. Andre Stölzner (2), Sebastian Eisenstein (2), Manuel Rust (2), Christopher Eisenstein (1) und Udo Werler (1) ließen nichts mehr anbrennen. Mit dem 27:22-Erfolg beendeten die Gastgeber zugleich die Negativserie von drei Niederlagen in Folge und bewiesen, auch den verletzungsbedingten Ausfall von Mirko Alexy und Siim Sell kompensieren zu können. "Jena ist letztlich an unserer offensiven Deckung gescheitert. Darauf haben sie keine Antwort gefunden", freute sich HSV-Trainer Stefan Koska, der Bestnoten an Manuel Rust und Andre Stölzner verteilte und sich noch einmal ausdrücklich bei den Ronneburger Zuschauern für die Unterstützung in der umkämpften Schlussphase bedanken wollte. (J.Lohse)

HSV-Aufholjagd bleibt unbelohnt - Ronneburger beweisen nach verschlafener erster Halbzeit in Erfurt eine tolle Moral22.11.2014

HSC Erfurt - HSV Ronneburg 32:31 (21:11)
Schiedsrichter: C.Wagner | M.Beyer (Könitz)
Siebenmeter: Erfurt 5/2 | Ronneburg 6/4
Zeitstrafen: Erfurt 6x2min | Ronneburg 6x2min (RK)
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (13/1)
03 M.Stockhaus
05 M.Beer
06 U.Werler (3)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (4/2)
10 S.Stölzner
14 S.Eisenstein (4)
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer (1)
33 M.Rust (4/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Eine unglückliche 31:32-Niederlage mussten die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg in Erfurt hinnehmen. 20 Minuten vor Ende hätte beim Stand von 18:28 niemand in der Halle einen Pfifferling auf die Koska-Sieben gegeben. Doch die Gäste rappelten sich auf. Während die Landeshauptstädter ihrem hohen Tempo Tribut zollen mussten und mit ihren Kräften am Ende waren, blieben die Ronneburger zu Aufholjagd. Tor um Tor kam man den Erfurtern näher. Der wie entfesselt aufspielende Christopher Eisenstein traf nun wie er wollte. Hinten kauft der zwischen die Pfosten gewechselten Hannes Seidemann den HSC-Angreifern einen Ball nach dem anderen ab. Mit 26:29 (50.) witterten die Gäste wieder Morgenluft. Allerdings fehlte durch einen vorworfenen Siebenmeter von Manuel Rust ein Treffer, so dass sich die Ronneburger trotz famosen Schlussspurts mit 31:32 geschlagen geben mussten. "Dass die Moral der Mannschaft intakt ist, hat sie hier im letzten Spieldrittel bewiesen. Kämpferisch haben wir alles gegeben, auch wenn es kein Happy end gab", so HSV-Trainer Stefan Koska. Die erste Halbzeit fanden die Ronneburger überhaupt nicht in die Partie und wurden von den Erfurtern förmlich überrollt. Nach einem 5:7-Rückstand (10.) geriet der Gast bis zum 7:16 (20.) durch das extrem schnelle Spiel der Landeshauptstädter förmlich unter die Räder. Torwart Rene Meißner wurde im Stich gelassen. Zudem verlor man Abwehrchef Silvio Stölzner früh durch Disqualifikation nach drei Zwei-Minuten-Strafen. Beim Gastgeber sorgten die Neuzugänge Andre Feldmann, Thore Beckmann, Thomas Weber und Lukas Grünenwald für neue Schwung. "Als meine Spieler beim 11:21 in der Halbzeit in der Kabine hockten, waren alle ratlos. Wir haben die Deckung umgestellt und eine Reaktion gezeigt. Am Ende waren wir nahe dran, wobei uns auch die Ronneburger Zuschauer in der Halle unterstützt haben", so Trainer Koska, dessen Mannschaft nach der dritten Niederlage in Folge Platz sechs im 14er-Feld einnimmt, bevor man nächsten Sonnabend den drittplatzierten HBV Jena 90 zu Gast hat. (J.Lohse)

Ronneburg steht im Viertelfinale des Landespokal21.11.2014

HSV Ronneburg - TSV 1898 Oppurg 38:19 (18:12)
Schiedsrichter: J.Hanse | V.Leinhos (Hermsdorf/Weimar)
Siebenmeter: Ronneburg 3/2 | Oppurg 3/2
Zeitstrafen: Ronneburg 2x2min | Oppurg 2x2min
Aufstellung
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (10/1)
03 M.Stockhaus (6/1)
05 M.Beer (1)
06 U.Werler (1)
08 C.Lange (2)
09 A.Stölzner (2)
10 S.Stölzner (2)
13 T.Dindorf (3)
14 S.Eisenstein (2)
22 D.Beer (9)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Gegen Landesligist Oppurg bestimmten die Ronneburger Handballer die Drittrunden-Begegnung im Thüringer Verbandspokal von Anbeginn. Über die Stationen 8:6 (10.) und 13:8 (20.) führten die Gastgeber schon zur Halbzeit mit 18:12 und hatten damit für eine Vorentscheidung gesorgt. Christopher Eisenstein und Daniel Beer bewiesen ihre Torjäger-Qualitäten am besten. Nach Wiederbeginn gaben sich die Oppurger auf. So wurde die Überlegenheit des HSV immer größer, der auf 23:15 (40.) und 29:18 (50.) enteilte. Die Gäste ergaben sich in der Schlussphase kamplos. Alle Ronneburger Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Unterm Strich stand ein hochverdienter 38:19-Erfolg und der damit verbundene Einzug ins Viertelfinale zu Buche. (J.Lohse)

Ronneburg weiter - Der zweite Ronneburger Anzug passt09.11.2014

LSV Ziegelheim - HSV Ronneburg 20:32 (7:16)
Schiedsrichter: R.Hausdörfer | M.Löwe (Erfurt/Langensalza)
Siebenmeter: Ziegelheim 2/1 | Ronneburg 4/3
Zeitstrafen: Ziegelheim 8x2min (1RK) + 1RK | Ronneburg 3x2min
Aufstellung
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein
03 M.Stockhaus (2)
05 M.Beer (7/3)
06 U.Werler
07 M.Halbauer (1)
08 C.Lange (7)
09 A.Stölzner (4)
14 S.Eisenstein (3)
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer (3)
33 M.Rust (4)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Mit einem 32:20-Erfolg beim LSV Ziegelheim schaffte die Koska-Sieben den Einzug ins Achtelfinale des Thüringer Verbandspokals. Ohne zahlreiche Stammkräfte ließ der Gast von Anbeginn keine Zweifel aufkommen, wer die Wieratalhalle als Sieger verlassen würde. Der starke HSV-Torwart Rene Meißner wurde in den ersten 20 Minuten lediglich zweimal überwunden, so dass die Ronneburger schon zu diesem Zeitpunkt mit 10:2 vorn lagen. Der nach einer Fußverletzung wieder genesene Manuel Rust war mit vier Toren der treffsicherste Gäste-Schütze der ersten Halbzeit. Nach dem 17:6-Pausenstand ließe die Ronneburger die Zügel etwas schleifen. "Da waren wir etwas nachlässig, was ich angesichts der klaren Führung aber nicht überbewerten will", so Trainer Stefan Koska. Nach Wiederbeginn spielten sich Christian Lange und Manuel Beer in den Vordergrund. Beide trugen sich jeweils siebenmal in die Torschützenliste ein. Am Ende stand ein ungefährdetes 32:20 zu Buche. (J.Lohse)

Ronneburger mit Verletzungspech - Koska-Sieben kassiert in Suhl erste Auswärtsniederlage der Saison01.11.2014

SG Suhl/Goldlauter - HSV Ronneburg 28:22 (13:11)
Schiedsrichter: B.Birkenfeld | M.Grußdorf (Sondershausen/Artern)
Siebenmeter: Suhl 3/1 | Ronneburg 6/5
Zeitstrafen: Suhl 7x2min | Ronneburg 5x2min
Aufstellung
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (2)
03 M.Stockhaus
06 U.Werler (1)
08 C.Lange
09 A.Stölzner (6/4)
10 S.Stölzner
13 S.Sell (3)
14 S.Eisenstein
15 M.Alexy (3/1)
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer (4)
33 M.Rust (2)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Im Duell des Tabellendritten gegen den Vierten kassierten die Ronneburger in der Suhler "Wolfsgrube" ihre erste Auswärtsniederlage der Saison. Mit 22:28 musste sich die HSV-Sieben bei der SG Suhl/Goldlauter geschlagen geben, wobei die Gäste während der Begegnung gleich vier Ausfälle durch Verletzungen zu verkraften hatten. "So etwas habe ich noch nicht erlebt, dass binnen einer Viertelstunde vier Spieler ausscheiden. Angesichts dessen haben wir uns lange Zeit gut aus der Affäre gezogen", kommentierte Ronneburgs Trainer Stefan Koska den Spielausgang. Die körperlich robusten Südthüringer hatten den Gäste von Anbeginn mächtig zugesetzt. Nach 20 Minuten lagen die Ronneburger mit 7:10 im Hintertreffen. Die Verletzungsmisere nahm ihren Lauf. Nacheinander schieden Silvio Stölzner (Arm), Martin Stockhaus (Hand), Mirko Alexy (Knie) und Siim Sell (Achillessehne) aus und standen dem Team nicht mehr zur Verfügung. Dennoch verkürzte die Koska-Sieben bis zur Pause auf 13:15 und schaffte nach Wiederbeginn sogar den 15:15-Ausgleich. Bis zum 19:19 hielt man die Begegnung absolut offen, konnte auch der wieder zwischen die Pfosten zurückgekehrte Stammtorwart Rene Meißner mit zwölf gehaltenen Bällen gefallen. "Wir haben uns eine neue Formation erarbeitet", meinte der Trainer und hob besonders die Youngster Andre Stölzner und Daniel Beer hervor, die auch im Torabschluss zu überzeugen wussten. Doch nach und nach ließen bei den Gästen die Kräfte nach. Die bärenstarken Suhler hatten mehr zum Zusetzen, zumal der HSV einige freie Bälle verwarf. Das nutzten die Südthüringer um bis auf 20:25 zu enteilen (50.). Damit war die Entscheidung zugunsten des Gastgebers gefallen. Suhl brachte den Vorsprung sicher über die Zeit. "Die Welt geht von der Niederlage nicht unter. Wir haben jetzt gegen zwei Spitzenteams zweimal hintereinander verloren. Das ist ein kleines Tief, mit dem man als Trainer einer solch jungen Mannschaft aber rechnen muss. Die Situation ist ungewohnt. Mit vielen Gesprächen werde ich gerade die jungen Spieler wieder aufbauen. Sie sind unzufrieden mit sich, obwohl dafür gar kein Grund besteht", verriet HSV-Trainer Stefan Koska, dessen Mannschaft in der Tabelle hinter den HBV 90 Jena auf Platz fünf zurückfiel. Nächsten Sonntag müssen die Ronneburger um 14 Uhr im Verbandspokal in Ziegelheim antreten. Dort wollen sich die Youngster in heißer Atmosphäre erneut beweisen. Das nächste Punktspiel gibt es dann erst wieder am 22. November beim HSC Erfurt. (J.Lohse)

Abgezockte Sonneberger - Ronneburg kassiert erste Saisonniederlage und rutscht auf Tabellenrang vier ab25.10.2014

HSV Ronneburg - Sonneberger HV 26:31 (10:14)
Schiedsrichter: S.Meisel | M.Schwertz (Eisenach)
Siebenmeter: Ronneburg 6/4 | Sonneberg 4/4
Zeitstrafen: Ronneburg 5x2min (1RK) + 1RK | Sonneberg 4x2min + 1RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (2)
03 M.Stockhaus (1)
06 U.Werler (1)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (2/1)
10 S.Stölzner (3)
14 S.Eisenstein
15 M.Alexy (12/2)
18 M.Bäumler (2)
33 M.Rust (2/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Ihre erste Saisonniederlage kassierten die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg zu Hause gegen den Sonneberger HV. Bei der 26:31-Heimniederlage bekam der bisherige Spitzenreiter seine derzeitigen Grenzen gnadenlos aufgezeigt. "Wir müssen anerkennen, dass Sonneberg heute die bessere Mannschaft war. Gerade die jungen Spieler haben es zu oft mit der Brechstange versucht. Sie wollten zuviel. Trotzdem haben wir bis zur letzten Minute gekämpft", schätzte HSV-Trainer Stefan Koska ein und ergänzte: "Man ist nur so stark, wie es der Gegner zulässt. Wir sind noch nicht so weit, wie wir dachten. Die Niederlage wirft uns aber nicht um. Wir sind schließlich nicht der Titelfavorit." Zehn Minuten lang hielten die Ronneburger mit. Doch nach dem 3:3 zogen die routinierten Spielzeugstädter das Tempo an. Der Gastgeber offenbarte große Abschlussschwächen und lief so beim 5:9 einem Vier-Tore-Rückstand hinterher (20.). Bis zum Pausenpfiff kam der Gastgeber nicht heran, wenngleich Torwart Hannes Seidemann mit 13 Paraden sein Bestes tat. Fieber hatte zuvor die Rückkehr von Stammkeeper Rene Meißner zwischen die Pfosten verhindert. Nach Wiederbeginn kämpfte sich der HSV wieder heran. Beim 17:19 durch Kreisläufer Martin Bäumler (40.) schien eine Wende möglich, auch weil Mirko Alexy jetzt aufdrehte, nachdem er vor der Pause nur drei Tore beigesteuert hatte. Doch Sonneberg war zu abgezockt. Martin Blechschmidt, Torsten Zimmermann und Manuel Müller waren trotz zeitweise doppelter Manndeckung nicht in den Griff zu bekommen, zumal man sich weiterhin zu viele Fehlwürfe leistete. Als Mirko Alexy nach der dritten Zeitstrafe beim Stand von 24:27 Rot sah (56.), verpuffte der Schlussspurt des Gastgebers schon, bevor er richtig begonnen hatte. Durch das 26:31 rutschten die Ronneburger in der Tabelle auf Platz vier ab. Am nächsten Sonntag muss man beim Tabellendritte SG Suhl/Goldlauter beweisen, wie man die Niederlage weggesteckt hat. (J.Lohse)

Ronneburg bleibt an der Spitze - Koska-Sieben holt in Bad Blankenburg den zweiten Auswärtserfolg binnen neun Tagen19.10.2014

HSV Bad Blankenburg II - HSV Ronneburg 27:30 (14:16)
Schiedsrichter: W.Lugauer | S.Schuster (Obernissa/Erfurt)
Siebenmeter: Blankenburg 8/6 | Ronneburg 7/7
Zeitstrafen: Blankenburg 6x2min | Ronneburg 6x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (5)
03 M.Stockhaus
06 U.Werler (3)
07 M.Halbauer (1)
08 C.Lange
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner (5)
13 S.Sell
15 M.Alexy (15/6)
18 M.Bäumler
33 M.Rust (1/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Der HSV Ronneburg schwebt weiterhin auf der Erfolgswoge. Auch Aufsteiger HSV Bad Blankenburg II konnte die Positivserie der Gäste nicht stoppen. Mit dem 30:27-Sieg verteidigte die Koska-Sieben die Tabellenführung vor dem HSV Apolda, der allerdings bei Punktgleichheit bis auf zwei Tore an die Ronneburger heranrückte. Erst hatte der Gast fast ein Jahr in fremden Hallen nicht gewonnen. Nun siegte man zum zweiten Mal binnen neun Tagen. Ronneburg diktierte die Begegnung mit seinem schnellen Spiel von Anbeginn. Die Drittliga-Reserve offenbarte einige Probleme im Rückwärtsgang. So führte die Koska-Sieben mit 4:3 (10.) und 11:8 (20.). Fünf schwächeren Gäste-Minuten vor der Pause hatten es die Bad Blankenburger zu verdanken, dass sie zur Pause beim 16:14 noch in Schlagdistanz blieben. Doch auch nach Wiederbeginn sollte der Gastgeber nie näher als auf zwei Tore herankommen. Der diesmal nicht mit einer Sonderbewachung bedachte Mirko Alexy steuerte wiederum 15 Treffer bei und zeigte sich bei sechs Siebenmetern traumhaft sicher. Der nach Rückenproblemen zuletzt wieder fit gewordene Christopher Eisenstein traf ebenso wie Silvio Stölzner fünfmal ins Schwarze. Verlassen konnten sich die Ronneburger wieder auf ihren Keeper Hannes Seidemann, der mit 19 gehaltenen Würfen für ein Plus auf der Torhüter-Position sorgte. So baute der Gast seinen Vorsprung auf 22:17 (40.) aus und geriet auch in der Restspielzeit nicht mehr ernsthaft in Gefahr. "Langsam trennt sich in der Tabelle die Spreu vom Weizen. Jetzt kommt der Tabellenvierte Sonneberg zum Spitzenspiel nach Ronneburg. Danach wissen wir genau, wozu wir wirklich in der Lage sind", blickte Gäste-Trainer Stefan Koska in freudiger Erwartung schon auf nächsten Sonnabend. (J.Lohse)

Seidemann und Alexy ragen heraus - HSV Ronneburg gewinnt nach einem knappen Jahr erstmals wieder auswärts11.10.2014

Nordhäuser SV - HSV Ronneburg 29:31 (10:13)
Schiedsrichter: R.Langbein | F.Schmidt (Rudolstadt/Auma)
Siebenmeter: Nordhausen 7/4 | Ronneburg 7/7
Zeitstrafen: Nordhausen 3x2min | Ronneburg 9x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
03 M.Stockhaus (2)
06 U.Werler (1)
07 M.Halbauer
08 C.Lange (2)
09 A.Stölzner (1)
10 S.Stölzner (2)
13 S.Sell
15 M.Alexy (17/7)
18 M.Bäumler (4)
22 D.Beer (1)
33 M.Rust (1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Vor knapp einem Jahr gewannen die Ronneburger Thüringenliga-Handballer letztmals ein Punktspiel in fremder Halle. In Nordhausen riss nun diese schwarze Serie. "Wir waren endlich einmal dran", kommentierte HSV-Trainer Stefan Koska den 31:29-Sieg im Südharz, mit dem die Gäste ihre Tabellenführung verteidigten. Zwei Spieler machte der Coach für den Erfolg hauptverantwortlich. Zum einen lobte er Torwart Hannes Seidemann, der mit 27 (!) gehaltenen Bällen und einer Quote von mehr als 46 Prozent seinem Team ein überragender Rückhalt war. Der andere Leistungsträger war Mirko Alexy. Trotz Manndeckung war er von der Nordhäuser Abwehr nicht in den Griff zu bekommen. Hatte er in den bisherigen Begegnunen im Schnitt zwölf Treffer erzielt, gelangen ihm diesmal stolze 17 Tore. Als Zugabe verwandelte er auch noch alle für die Ronneburger gegebenen sieben Strafwürfe. "Er ist momentan nichht zu halten", meinte auch Stefan Koska, der sich auch bei den fast 100 HSV-Anhängern bedankte, die die 190 km lange lange Fahrt auf sich nahmen, um ihre Ronnneburger anzufeuern. Von Anbeginn lag der Gast vorn. Über die Stationen 4:2 (10.) und 8:6 (20.) bauten die Ronneburger in der torarmen ersten Halbzeit den Vorsprung bis zur Pause auf 13:10 aus. Die Ronneburger setzten auf ihre starke Deckung, die es immer wieder erlaubte, Tempogegenstöße einzuleiten. Der wegen einer Rückenverletzung fehlende Christopher Eisenstein wurde im rechten Rückraum nach anfängliche Schwierigkeiten später immer besser durch Christian Lange und Manuel Rust ersetzt. Zehn Minuten nach Wiederbeginn führte der HSV mit 18:13. Auch wenn die sich nie aufgebenden Nordhäuser etwas aufkamen - 26:22 (50.) - ließen die Roneburger nichts mehr anbrennen und konnten am Ende mit ihren Fans den 31:29-Erfolg feiern. "Da schaut man gern auf die Tabelle", freute sich Stefan Koska, der am nächsten Sonntag mit seinem Team bei Aufsteiger HSV Bad Blankenburg II anzutreten hat. (J.Lohse)

Bärenstarke Apoldaer - HSV Ronnneburg muss sich dem Favoriten in eigener Halle beugen04.10.2014

HSV Ronneburg - HSV Apolda 1990 26:31 (14:17)
Schiedsrichter: S.Hauke | C.Lindig (Pößneck/Unterwellenborn)
Siebenmeter: Ronneburg 6/4 | Apolda 4/3
Zeitstrafen: Ronneburg 7x2min | Apolda 3x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (4)
03 M.Stockhaus (1)
06 U.Werler (1)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner (3)
13 S.Sell (2)
15 M.Alexy (12/4)
18 M.Bäumler (2)
22 D.Beer

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Im Viertelfinale des Thüringer Amateur-Pokals musste der HSV Ronneburg über das Aus quittieren. Auch der Heimvorteil in Sporthalle Zeitzer Straße reichte nicht, um dem bärenstarken HSV Apolda Paroli zu bieten. Mit 26:31 zog der Gastgeber den Kürzeren. "Durch die kurzfristigen Ausfälle haben mir auf den Schlüsselpositionen die Alternativen gefehlt. So war Apolda nicht zu knacken. Unsere Moral hat aber gestimmt. Wir haben uns nie aufgegeben. Das haben auch die Zuschauer. Wir müssen anerkennen, dass Apolda besser war", schätzte Ronneburgs Trainer Stefan Koska nach dem Abpfiff ein. Im Vorfeld war Manuel Rust ausgefallen. Kurz vor der Pause schied auch noch Christopher Eisenstein rückenverletzt aus. Dennoch hielten die Ronneburger zunächst gut mit und die Partie bis zum 11:11 (20.) absolut offen. Erst als man kurz vor der Halbzeit zwei freie Bälle verwarf und Apolda seine Tempogegenstöße jeweils erfolgreich abschloss, enteilten die Glockenstädter auf 14:17. Auch nach Wiederbeginn schwächelte der Gastgeber noch. Beim 16:24 (40.) war die Partie gelaufen. Doch Ronneburg gab sich nicht auf. Viel lastete freilich auf den Schultern von Mirko Alexy, der dieser Verantwortung mit zwölf Treffern erneut gerecht wurde. Beim 23:28 (50.) witterten die Zuschauern nochmals Morgenluft. Aber näher kam der Gastgeber nicht mehr heran. "Apolda hat Oberliga-Format. Die trainieren vier Mal in der Woche", lobte Stefan Koska den Gegner. Seine Mannschaft wirft das Pokal-Aus nicht um. In Bälde hofft man auf die Rückkehr von Stammtorwart Rene Meißner. Jetzt stehen in der Thüringenliga zwei Gastspiele in Nordhausen und Bad Blankenburg an. (J.Lohse)

Ronneburg wieder auf dem Thron - Koska Sieben schickt Eisenacher Zweitligareserve geschlagen nach Hause27.09.2014

HSV Ronneburg - ThSV Eisenach II 37:31 (19:15)
Schiedsrichter: C.Wagner | M.Beyer (Könitz)
Siebenmeter: Ronneburg 4/3 | Eisenach 7/4
Zeitstrafen: Ronneburg 3x2min | Eisenach 2x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (6)
03 M.Stockhaus (3)
06 U.Werler (5)
07 M.Halbauer
08 C.Lange
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner (2)
13 S.Sell (1)
15 M.Alexy (12/2)
18 M.Bäumler (4)
22 D.Beer
33 M.Rust (4/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Mit einem 37:31 Heimerfolg gegen die Eisenacher Zweitbundesliga-Reserve haben die Ronneburger die Tabellenführung in der Thüringenliga zurückerobert. Trotzdem musste sich der HSV Ronneburg mächtig strecken, um keine negative Überraschung zu erleben. "So strak hatte ich Eisenach nicht erwartet. Wir haben einige Zeit gebraucht, um uns auf die offensive Manndeckung gegen Mirko Alexy einzustellen. Erst im letztem Drittel der ersten Halbzeit ist es uns gelungen", meinte Gastgeber-Trainer Stefan Koska. Bis zum 12:12 hielten die Wartburgstädter die Begegnung offen. Die Hereinnahme von Manuel Rust und Udo Werler auf der rechten Seite erwies sich als Glücksgriff von Trainer Koska. Beide hatten maßgeblichen Anteil daran, dass die Ronneburger zur Halbzeit mit 19:15 vorn lagen. Auch Torwart Maximilian Weihrauch, der Mitte der ersten Hälfte für Hannes Seidemann zwischen die Pfosten rückte, konnte mit zehn gehaltenen Bällen gefällen. "Wer hat in dieser Liga einen solchen starken dritten Torwart", lobte Coach Koska den jungen Schlussmann, der zuvor noch mit der Ronneburger Reserve in Meuselwitz unterwegs war. Nach dem Seitenwechsel verwaltete der Gastgeber den Vorsprung. Beim 30:24 (50.) war alles entschieden. Torjäger Mirko Alexy war vom Gegner erneut nicht zu halten, hielt seine Zwölf-Tore-Quote aus den Partien gegen Altenburg und Ziegelheim auch diesmal. "In dieser Form ist er selbst mit einer Manndeckung nicht auszuschalten", freute sich HSV-Trainer Stefan Koska über die Leistung seiner Kanoniers. Und auch Christopher Eisenstein fand nach schwacher Anfangsphase am Ende ins HSV-Spiel zurück und avancierte mit sechs Treffern noch zum zweitbesten Ronneburger Werfer. "Nun können wir uns zwei Wochen lang an der Tabelle erfreuen und ganz beruhigt das Pokalspiel gegen Apolda angehen. Der Druck liegt auf Seiten der Glockenstädter" meinte Stefan Koska. (J.Lohse)

Gefühlte Niederlage - Ronneburger geben beim Derby in Ziegelheim 23:19-Führung noch aus der Hand20.09.2014

LSV Ziegelheim - HSV Ronneburg 23:23 (10:12)
Schiedsrichter: C.Klich | L.Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Siebenmeter: Ziegelheim 4/2 | Ronneburg 7/5
Zeitstrafen: Ziegelheim 3x2min + 1RK | Ronneburg 7x2min + 1RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (2)
03 M.Stockhaus (2)
05 M.Beer
07 M.Halbauer
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner (1)
13 S.Sell
15 M.Alexy (12)
18 M.Bäumler
22 D.Beer (2)
33 M.Rust (3)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Enttäuscht saßen die Ronneburger nach dem Abpfiff auf dem Hallenboden, während der Ziegelheimer Gastgeber das 23:23-Unentschieden wie eine errungene Meisterschaft feierte. Für die Koska-Sieben fühlte sich das Ergebnis wie eine Niederlage an. In den letzten vier Minuten der Partie gaben die bis dahin überzeugenden HSV-Handballer eine 23:19-Führung noch aus der Hand. Mehrfach versäumte man es, eine der sich bietenden Wurfchancen zum 24.Treffer und damit wohl zur Spielentscheidung zu nutzen, auch weil Gastgeber-Torwart David Püschel in der Schlussphase über sich hinauswuchs. Als dann neun Sekunden vor Schluss Ziegelheims Routinier Steffen Motritz Kreisläufer Andreas Biedermann bediente, gelang dem mit einem "Glückswurf aus der Drehung" (O-Ton Stefan Koska) der umjubelte und nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich. "Betrachtet man den Spielverlauf ist die Punkteteilung für uns sicherlich ärgerlich. Aber solch ein Derby setzt eben immer große Emotionen frei. Das kann man hinterher nicht mehr erklären", meinte Ronneburgs Stefan Koska nach dem Abpfiff. "Im Vojahr hätten wir solch ein Spiel wahrscheinlich noch verloren. Wir schauen nach vorn, sind in der in dieser Saison sehr ausgeglichenen Liga vorn mit dabei, wo wir uns auch etablieren wollen", so der HSV-Trainer. Vor 450 Zuschauern in der Wieratalhalle übergaben die Ronneburger vor Spielbeginn dem Gastgeber anlässlich des 60-jährigen Handball-Jubiläums in Ziegelheim einen großen Kuchen. Auf der Spielfläche war es dann mit den Geschenken schnell vorbei. Als LSV-Spieler Marcel Jahn beim Siebenmeter Gäste-Keeper Hannes Seidemann am Kopf traf, flog der Ziegelheimer mit Rot runter (10.). Seidemann war für den am Rücken verletzten Rene Meißner zwischen die Pfosten gerückt und lieferte mit 22 gehaltenen Bällen eine ganz starke Leistung ab. Als dann auch noch Gastgeber-Spielmacher Steffen Moritz mit einer Platzwunde vom Feld musste, schien alles für die Ronneburger zu laufen, die zur Pause mit 12:10 führten, wobei der über die kompletten 60 Minuten manngedeckte Mirko Alexy mit sechs Treffern am erfolgreichsten war. Allerdings hatte Silvio Stölzner auch bereits Rot gesehen (20.) und stand somit dem Abwehrverbund nicht mehr zur Verfügung. Eine Vorentscheidung war das freilich noch nicht. Doch die Ronneburger hielten die Konzentration hoch und zogen nach Wiederbeginn durch Tore von Mirko Alexy (2), Martin Stockhaus, Christian Lange und Daniel Beer auf 17:11 davon. Mit drei Toren in Folge war Ziegelheim beim 17:14 wieder auf Tuchfühlung. Der Gastgeber spielte seine Angriffe lange aus. Bei den häufig verhängten Siebenmeters warf dann Steffen Moritz seine ganze Routine in die Waagschale. Beim 20:19 wurde es eng, doch während der LSV die Möglichkeit zum Ausgleich versiebte, ließen Manuel Rust und Mirko Alexy die Gäste wieder auf 23:19 enteilen. Alles schien gelaufen. Doch im Hexenkessel Wieratalhalle verloren Ronneburger in der dramatischen Schlussphase etwas die Übersicht. (J.Lohse)

HSV gleich an der Spitze - Ronneburger lassen Aufbau Altenburg in eigener Halle nicht den Hauch einer Chance13.09.2014

HSV Ronneburg - SV Aufbau Altenburg 34:22 (20:11)
Schiedsrichter: J.Hanse | V.Leinhos (Hermsdorf/Weimar)
Siebenmeter: Ronneburg 6/5 | Altenburg 4/3
Zeitstrafen: Ronneburg 5x2min | Altenburg 6x2min + 1RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (1)
03 M.Stockhaus (2)
06 U.Werler (1)
07 M.Halbauer
08 C.Lange (2)
09 A.Stölzner (4/3)
10 S.Stölzner (1)
13 S.Sell (5)
15 M.Alexy (12/1)
18 M.Bäumler (2)
22 D.Beer
33 M.Rust (4/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Mit einer starken Vorstellung gegen Aufbau Altenburg haben die Ronneburger gleich nach dem 1. Spieltag der Thüringenliga die Tabellenführung übernommen. Mit 34:22 behielt der HSV gegen die phasenweise überforderten Gäste die Oberhand. "Das war ein erfolgreicher Auftakt. Dennoch gibt es noch viel zu verbessern. Nur in den 20 Minuten vor der Pause haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Da haben wir kaum Fehler gemacht und vorn alles getroffen", zog Ronneburgs Trainer Stefan Koska eine erste Bilanz. Zunächst war noch etwas Sand im HSV-Getriebe. Nach zweimaliger Altenburger Führung gelang den Skatstädtern beim 3:3 (6.) letztmalig der Ausgleich. Von den Fans in der heimischen Halle angetrieben, spielten sich die Ronneburger in einen Rausch. Selbst das frühzeitige Ausscheiden von Christopher Eisensten wegen einer Rückenverletzung steckte man ohne Probleme weg. Über die Stationen 6:3 und 10:4 zog der Gastgeber auf 16:6 (22.) davon, was schon die Entscheidung bedeutete. Die Ronnneburger verschnauften etwas und wechselten komplett durch. Nach der Schwächephase zu Beginn der zweiten Hälfte, in der die Doering-Sieben bis auf 21:15 (37.) verkürzen konnte, zog der HSV das Tempo wieder an. Mit 15 gehaltenen Bällen begeisterte Keeper Rene Meißner seine Mannnschaftskollegen und die Zuschauer. Zahlreiche Tempogegenstöße leitete der Schlussmann ein. Mit acht Toren hintereinander bis zum 29:15 (50.) sorgte der Gastgeber im Hexenkessel für einen Zwischenspurt, der den Altenburgern endgültig den Nerv zog. Trotz manch einfachen Gegentreffers in der Schlussphase stand am Ende ein haushoher 34:22-Erfolg an der Anzeigetafel, zu dem Mirko Alexy als erfolgreichster Schütze zwölf Treffer beisteuerte. "Wir brauchen uns nicht zu verstecken, wenngleich der heutige Sieg derzeit noch schwer einzuordnen ist. Nächste Woche nach dem Gastspiel in Ziegelheim wissen wir mehr. Selbstvertrauen haben wir uns auf jeden Fall genug geholt" äußerte sich HSV-Trainer Stefan Koska und sagte der Konkurrenz den Kampf an. "Hier bei uns in Ronneburg muss erst einmal jemand gewinnen. Wir haben einen weiteren Schritt nach vorn gemacht und sind noch stärker als im Vorjahr", fügte er hinzu. (J.Lohse)

HSV-Truppe fightet sich in die nächste Runde06.09.2014

Nordhäuser SV - HSV Ronneburg 31:33 n.V. (25:25/15:12)
Schiedsrichter: S.Meisel | M.Schwertz (Eisenach)
Siebenmeter: Nordhausen 5/4 | Ronneburg 6/5
Zeitstrafen: Nordhausen 4x2min | Ronneburg 5x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
02 C.Eisenstein (7/1)
06 U.Werler (3)
07 M.Halbauer (3/1)
08 C.Lange (5)
09 M.Stockhaus (6/4)
10 M.Beer
13 T.Dindorf
22 D.Beer (3)
33 M.Bäumler (6)

T S.Koska
B K.Eisenstein

Saisonstatistik
Die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg stehen im Viertelfinale des THV-Amateurpokals. Obwohl Trainer Stefan Koska eine Woche vor dem Punktspielstart gegen Aufbau Altenburg im Südharz auf sieben Stammkräfte verzichtete, behaupteten sich die Gäste überraschend nach Verlängerung mit 33:31. "Dieser Sieg spricht für die Qualität unseres Kaders auch in der Breite. In der Verlängerung hatten wir mehr zum Zusetzen und sind deshalb auch verdient weitergekommen", schätzte Ronneburgs Trainer Stefan Koska ein. Zur Halbzeit hatte der HSV nach einer Schwächephase kurz vor der Halbzeit mit 12:15 zurückgelegen. Schnell schaffte man den 18:18-Gleichstand (40.). Als dann Torwart Hannes Seidemann sehr umstritten nach einem vermeintlichen Foul Rot sah, mussten mit Routinier Udo Werler und später Manuel Beer Ronneburger Feldspieler zwischen die Pfosten. Die Koska-Sieben stachelte der Feldverwies nochmals an. Nach 60 Minuten hieß es 25:25, so dass die Entscheidung in der Verlängerung fallen musste. Dort zogen die Gäste schnell mit drei Toren davon und gaben den wertvollen Vorsprung bis zum 33:31-Endstand nicht mehr aus der Hand. Erfolgreichster HSV-Werfer war Christopher Eisenstein mit sieben Toren. Ihm folgten die sechsfach erfolgreichen Martin Bäumler und Martin Stockhaus. Der Zugang aus Altenburg gab einen tollen Einstand, wusste insbesondere in der Deckung und als sicherer Siebenmeterschütze zu gefallen. "Nun gehen wir sehr optimistisch ins Punktspiel gegen Altenburg am Sonnabend. Bis auf Sebastian Eisenstein sollten dann alle Spieler des Kaders zur Verfügung stehen", sagte Trainer Stefan Koska. (J.Lohse)

HSV-Truppe setzt Achtungszeichen28.08.2014

HSV Ronneburg - SV Hermsdorf 34:32 (15:18)
Schiedsrichter: unbekannt | unbekannt (unbekannt)
Siebenmeter: Ronneburg 5/5 | Hermsdorf 9/6
Zeitstrafen: Ronneburg 4x2min | Hermsdorf 7x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (5)
03 M.Stockhaus (1)
06 U.Werler (1)
07 M.Halbauer (3)
08 C.Lange
09 A.Stölzner (3/1)
10 S.Stölzner (1)
13 S.Sell (3)
15 M.Alexy (10/2)
22 D.Beer (1)
23 M.Beer (1)
33 M.Rust (4/2)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Handball-Thüringenligist HSV Ronneburg hat wenige Tage vor dem Gastspiel beim Nordhäuser SV in der 1.Runde des THV-Pokals am 06.September im letztem Testspiel ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Koska-Sieben bezwang den MHV-Oberligisten SV Hermsdorf in heimischer Halle 34:32, nachdem man zur Halbzeit noch 15:18 zurück lag. Die Gastgeber hatten im zehnfachen Torschützen Mirko Alexy, später mit Rot raus, ihren treffsichersten Schützen. Die spielentscheidende Phase war die nach der Pause, als der HSV aus einem 15:18-Rückstand binnen zehn Minuten eine 24:22-Führung machte und diesen Vorsprung nicht mehr hergab. Bei den Ronneburgern kam fast der komplette Kader (S.Eisenstein & M.Bäumler fehlten) einschließlich der drei Torhüter Rene Meißner, Maximilian Weihrauch und Hannes Seidemann zum Einsatz. (J.Lohse)

HSV gewinnt auch im Rückspiel15.08.2014

HSV Ronneburg - HC Glauchau/Meerane II 33:25 (3x25min)
Schiedsrichter: M.Franke | P.Schmidt (Ronneburg)
Siebenmeter: Ronneburg 5/4 | Glauchau 7/5
Zeitstrafen: Ronneburg 2x2min | Glauchau ?x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (1)
07 M.Halbauer (1)
08 C.Lange
09 A.Stölzner (7/2)
10 S.Stölzner (4)
13 S.Sell (5)
14 S.Eisenstein (2)
15 M.Alexy (6/2)
18 M.Bäumler (3)
22 D.Beer (4)
23 M.Beer

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Bericht folgt

HSV Ronneburg siegt beim HC Glauchau/Meerane II12.08.2014

HC Glauchau/Meerane II - HSV Ronneburg 33:46 (3x25min)
Schiedsrichter: unbekannt | unbekannt (Meerane)
Siebenmeter: Glauchau 0/0 | Ronneburg 5/4
Zeitstrafen: Glauchau 0x2min | Ronneburg 0x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (6)
03 M.Stockhaus
06 U.Werler (2)
07 M.Halbauer (1/1)
08 C.Lange (3)
09 S.Sell (7)
10 S.Stölzner (4)
11 A.Elizalde (2)
14 S.Eisenstein (3)
15 M.Alexy (12/3)
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer
23 M.Beer (5)

T S.Koska
B K.Eisenstein

Saisonstatistik
Am Dienstag Abend reiste man zum Verbandsligist des HC Glauchau/Meerane II in die Freiberger-Sporthalle nach Meerane. Ohne die Spieler R.Meißner, A.Stölzner und M.Rust trat man trotzdem mit einem 15-Köpfigen Kader an. Mit dabei auch der spanische Neuzugang Alberto Elizalde Davalilo und der Altenburger Martin Stockhaus, der allerdings nicht zum Einsatz kam wegen seiner noch nicht auskurierten Verletzung. Beide Trainer einigten sich auf eine Spielzeit von 3x25min um viel auszuprobieren bzw. durchzuwechseln. Der HSV zeigte gute Ansätze im Spiel aber auch noch kleinere Schwächen, die bis zum Saisonstart noch abgestellt werden müssen. Dennoch war die Einstellung gegenüber dem Ziegelheim-Spiel deutlich verbessert. Am Ende gewann der HSV Ronneburg deutlich mit 46:33. Beste Werfer im Team waren M.Alexy (12/3), S.Sell (7) und C.Eisenstein (6). Bereits am Freitag kommt es zum Rückspiel gegen die Sachsen in der Ronneburger Sporthalle (19:00 Uhr).

Absteiger Ziegelheim gewinnt in Ronneburg25.07.2014

HSV Ronneburg - LSV Ziegelheim 22:26 (3x20min)
Schiedsrichter: T.Pfefferkorn | L.Pfefferkorn (Altenburg)
Siebenmeter: Ronneburg 1/1 | Ziegelheim 6/3
Zeitstrafen: Ronneburg 5x2min | Ziegelheim 2x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (1/1)
04 M.Rust (2)
06 U.Werler (1)
07 M.Halbauer
08 M.Beer (3)
09 M.Stockhaus
10 S.Stölzner (2)
11 A.Elizalde (2)
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy (9)
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Der HSV Ronneburg enttäuschte in diesem Spiel auf ganzer Linie. Einzig das 2.Drittel zeigte das Spielvermögen der Koska-Truppe. Im Schlussabschnitt verlor man den spielerischen Faden und konzentirerte sich auf Einzelaktionen. Am Ende war der 26:22 Sieg für die Gäste aus Ziegelheim verdient. Beste HSV-Werfer waren M.Alexy (9) und M.Beer (3). Bis zum 2.Spieltag, beim erneutem Aufeinandertreffen in Ziegelheim, steht dem Trainergespann noch viel Arbeit bevor.