18 Martin Bäumler
+ Das Leben eines Ronneburgers +

Spielberichte 16-17

Meisterfeier mit Schönheitsfleck06.05.2017

HSV Ronneburg - ThSV Eisenach II 30:31 (15:14)
Schiedsrichter: J.Hanse | V.Leihos (Hermsdorf/Weimar)
Siebenmeter: Ronneburg 3/1 | Eisenach 3/2
Zeitstrafen: Ronneburg 8x2min (1RK) | Eisenach 8x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 E.Olzmann
02 C.Eisenstein (4)
07 S.Senff (3)
08 C.Lange
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner
11 C.Stölzner
13 S.Sell
14 R.Vogel (2)
15 M.Alexy (11)
17 R.Stein (5/1)
18 M.Bäumler (5)
22 D.Beer

T S.Koska
B T.Dindorf
P N.Zimmerling

Saisonstatistik

Das Meisterteam

Das Meisterteam

Der Meistertrainer

"Ehrung im Stadtbuch"

Der Medallien-HSV
HSV-Kapitän Silvio Stölzner reckte stolz den etwas klein geratenen Meisterpokal in die Höhe. Die 400 Fans im Hexenkessel feierten den Gastgeber frenetisch. Trainer Stefan Koska musste eine Sektdusche nach der anderen über sich ergehen lassen. Der Ronneburger Jubel über die erste Landesmeisterschaft in der Vereinsgeschichte währte im Festzelt bis in die Nacht hinein.
"Das war wieder eine phänomenale Stimmung. Die Mannschaft, aber auch unser Publikum hat sich den Titel verdient. Heute haben die Zuschauer noch mal alles erlebt, was den Handballsport so faszinierend macht. Es ist bitter, trotz ständiger Führung zum Schluss mit einem Tor zu verlieren. Aber das werden wir heute verschmerzen", schätzte HSV-Trainer Stefan Koska nach dem Abpfiff ein. Bei der 30.31-Niederlage – der ersten der Ronneburger in der heimischen Sporthalle in dieser Saison – bekamen die Gastgeber von Eisneach II nichts geschenkt, auch wenn das Team nicht mehr in den Medaillenkampf eingreifen konnten. "Eisenach ist natürlich keine Laufkundschaft. Unser Spiel war sehr kraftaufwändig. Das hat man am Ende gemerkt. Hinten raus haben wir Probleme bekommen", ergänzte der Coach. Für Vereinspräsident Leif Pöhnitzsch spielte die Niederlage keine Rolle. "Ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir haben allen Zweiflern gezeigt, dass unser Konzept aufgeht, auf einheimische Spieler zu setzen. Ich bin einfach nur glücklich", urteilte er. Nach dem Abpfiff waren die Ronneburger Handballer mit einem großen Transparent mit der Aufschrift "Vielen Dank für eure Unterstützung" vor ihre Anhänger getreten. Kapitän Silvio Stölzner resümierte: "Das heute war eine unglückliche Niederlage. Aber wir lassen uns den Spaß nicht verderben. Ein großer Dank nochmals an die Fans." Am meisten hatte wohl Torjäger Mirko Alexy mit dem 30:31 zu kämpfen. Der Rückraumspieler hatte in der Schlussphase Verantwortung übernommen, gegen Ende der Begegnung aber auch einige Chancen versiebt. "Das war ein starker Gegner. Hinten raus haben wir nicht mehr gut gespielt. Das hatten wir uns anders vorgestellt. Trotzdem haben wir eine überragende Saison hingelegt. Niemand in Ronneburg hat mit so einer Saison gerechnet", sagt er. Die Eisenacher bleiben der Angstgegner der HSV-Handballer, die letzten vier Begegnungen gingn verloren. Diesmal war die Koska-Sieben nahe dran, die Negativserie zu beenden. Nach Wiederbeginn legten die Ronneburger stets eine Zwei-Tore-Führung vor. Wie ein Uhrwerk agierte der Gastgeber, für den insbesondere Rico Stein wichtige Tore erzielte. In der Abwehr fehlte da schon der Este Siim Sell, der sich vor der Pause die Schulter ausgekugelt hatte und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Mehr als den Anschluss ließ der HSV nicht zu, was auch daran lag, dass Torwart Enrico Olzmann manchen freien Ball glänzend parierte. Beim 26.23 (50.) und beim 28:25 (54.) schienen die Ronneburger auf der Siegerstraße. Doch es kam anders. Eine Minute vor Abpfiff glichen die Eisenacher zum 30:30 aus. 17 Sekunden vor Schluss fiel das 30:31. Mirko Alexy vergab die letzten Wurfchance, so dass die erste Heimniederlage der Saison besiegelt war. Der Meisterlaune tat dies aber keinen Abbruch. (Jens Lohse)

Ronneburg erstmals Thüringer Meister29.04.2017

SV T&C Behringen/Sonneborn - HSV Ronneburg 26:33 (13:15)
Schiedsrichter: T.Hempel | T.Tralles (Gera)
Siebenmeter: Sonneborn 3/2 | Ronneburg 5/3
Zeitstrafen: Sonneborn 7x2min (1RK) + 2 RK | Ronneburg 5x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 E.Olzmann
02 C.Eisenstein (4)
07 S.Senff (5)
08 C.Lange
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner
11 C.Stölzner (3)
13 S.Sell
14 R.Vogel (8)
15 M.Alexy (5/1)
17 R.Stein (3/2)
18 M.Bäumler (5)
22 D.Beer

T S.Koska
B T.Dindorf
P N.Zimmerling
- U.Werler

Saisonstatistik

Endlich Meister!!!
Nach 20 Minuten bekommt die Koska-Sieben das Spiel in Behringen in den Griff und siegt 33:26
Mit der Unterstützung von 150 Anhängern hat sich der HSV Ronneburg in fremder Halle beim SV T&C Behringen/Sonneborn den ersten Landesmeistertitel seiner Vereinsgeschichte gesichert. "Das ist ein historischer Sieg. Es hat alles gepasst", freute sich Trainer Stefan Koska über den 33:26 Sieg. Allerdings mussten sich die HSV-Handballer noch etwas gedulden, bis sie auch theoretisch als Meister feststanden. Dies war auf der Rückfahrt aus Westthüringen der Fall, als die Nachricht vom Sonneberger Kantersieg beim HSV Apolda II (32:13) die Runde machte. Erst dadurch war die Koska-Sieben nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Auf den Aufstieg in die MHV-Oberliga haben die Ronneburger aber verzichtet. Den machen nun Sonneberg, Mühlhausen, Jena und Eisenach II unter sich aus. In Behringen traf der HSV auf einen erwartet kampfstarken Gastgeber und lief zunächst einem 2:5-Rückstand (7.) hinterher. Die Ronneburger behielten aber die Nerven, stellte ihre offensive Deckung schnell auf einen 6:0-Riegel mit Siim Sell, sowie Christopher und Silvio Stölzner um, mit dem die Westthüringer überhaupt nicht zurecht kamen. Auch der Wechsel von Enrico Olzmann zwischen die Pfosten verfehlte seine Wirkung nicht. Beim 10:9 durch Kreisläufer Martin Bäumler (21.) war man wieder auf Kurs. Er war es auch, der per Doppelpack vor der Halbzeit für die 15:13-Pausenführung der Gäste sorgte. In der Folge ließ sich die Koska-Sieben die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Man hielt das Tempo hoch. Mit einem Zwischenspurt zog man auf 22:16 (41.) davon. Damit war eine Vorentscheidung gefallen. Bestnoten verdiente sich in der Folge Richard Vogel. "Mit seiner Dynamik ist er trotz seiner erst 19 Jahre schon enorm wichtig für die Mannschaft", lobte Koska den achtfachen Torschützen. Lobende Worte fand er auch für das Geraer Schiedsrichtergespann Hempel/Tralles, das sich nicht von der Atmosphäre in der Hainich-Sporthalle beeindrucken ließ und seine Linie bis zum Abpfiff beibehielt. "Wir haben heute Großes erreicht. Das wird uns erst in den nächsten Tagen bewusst werden. Nächste Woche gibt es dann die Meisterehrung in Ronneburg im großen Party-Zelt. Darauf freuen wir uns. Das hat sich die Mannschaft mit einer überragenden Saison verdient", so Stefan Koska abschließend. (Jens Lohse)

Ronneburger Handballer Spitzenreiter22.04.2017

HSV Ronneburg - HSG Werratal 05 32:21 (18:9)
Schiedsrichter: C.Klich | L.Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Siebenmeter: Ronneburg 8/5 | Werratal 7/5
Zeitstrafen: Ronneburg 8x2min | Werratal 11x2min (2 RK)
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 E.Olzmann
02 C.Eisenstein (4)
07 S.Senff (4)
09 A.Stölzner (5/4)
10 S.Stölzner (2)
11 C.Stölzner (5)
14 R.Vogel (2)
15 M.Alexy (5/1)
17 R.Stein (2)
18 M.Bäumler (3)
22 D.Beer

T S.Koska
B T.Dindorf
P N.Zimmerling
- U.Werler

Saisonstatistik
Zwei Spieltage vor Saisonende der Thüringenliga übernehmen das Team von Stefan Koska die Tabellenführung
Vor 350 Zuschauern gab der HSV Ronneburg im Hexenkessel Zeitzer Straße der HSG Werratal 05 mit 32:21 das Nachsehen. Schon zur Pause lag der Gastgeber klar und deutlich mit 18:9 vorn. "Werratal ist eine sehr launische Mannschaft. Ich hatte mehr Gegenwehr erwartet. Wir waren von Anfang an hellwach, haben stark gedeckt und hatten einen überragenden Torwart zwischen den Pfosten", strahlte HSV-Trainer Stefan Koska, der vor der Partie recht skeptisch war. Kurzfristig hatte er sogar das Freitag-Training abgesetzt, damit seine Spieler den Kopf freibekommen. Die Maßnahme war Gold wert. "Jeder Spieler, der von der Bank kam, konnte seinen Vorgänger ersetzen. Die Qualität blieb immer erhalten, obwohl die Anspannung riesengroß war", so Koska weiter. Die Ronneburger begannen konzentriert. Werratal hielt bis zum 3:3 (10.) mit. Schon neun Minuten später war beim 10:5 eine Vorentscheidung gefallen. Der HSV ließ nicht locker. Das Heimpublikum stand wie ein siebenter Mann hinter seinem Team. Bei lautstarken Anfeuerungsrufen und Trommelwirbel trieb man den Gastgeber unentwegt an, der vom 12:8 mit fünf Treffern hintereinander auf 17:8 (28.) enteilte und zur Pause schon mit 18:9 vorn lag. Auch nach Wiederbeginn ließen die Ronneburger nichts anbrennen. Torwart Hannes Seidemann parierte weiterhin viele frei Bälle und brachte die Werrataler Werfer zur Verzweiflung. Die Breitunger agierten in der Defensive weiterhin sehr aggressiv, so dass nacheinander Martin Schneider (41.) und der Ex-Ronneburger Tom Winner (48.) nach der dritten Zeitstrafe vorzeitig zum Duschen mussten. Durch einige unkonzentrierte Abschlüsse der Gastgeber in der Endphase blieb Werratal vor einem Debakel verschont. Dennoch war das 32:21 am Ende mehr als deutlich. Nächste Woche gastiert der HSV bei Behringen/Sonneborn. Mit zwei Reisebussen voll Anhängern haben sich die Ronneburger angekündigt. "Ich habe schon etwas Angst, dass die Hallenkapazität gar nicht für unsere Fans ausreicht", so Stefan Koska, der am Stadtrand von Eisenach einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft tun will. "Gewinnen wir dort, kann uns eigentlich niemand mehr von Platz eins verdrängen", so der vorsichtige Ronneburger Trainer, der jetzt immerhin schon an eine Medallie glaubt. (Jens Lohse)

Ronneburg gewinnt haushoch01.04.2017

HSV Apolda 1990 II - HSV Ronneburg 21:34 (9:18)
Schiedsrichter: C.Klich | L.Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Siebenmeter: Apolda 8/4 | Ronneburg 7/4
Zeitstrafen: Apolda 4x2min | Ronneburg 6x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 E.Olzmann
02 C.Eisenstein
07 S.Senff (6)
08 C.Lange (2)
09 A.Stölzner (1/1)
10 S.Stölzner
11 C.Stölzner
13 S.Sell (1)
14 R.Vogel (9)
15 M.Alexy (8/3)
17 R.Stein (1)
18 M.Bäumler (6)

T S.Koska
B T.Dindorf
P N.Zimmerling
- U.Werler

Saisonstatistik
Schon nach sieben Minuten führt die Koska-Sieben mit 6:0
Es war ein Klassenunterschied, der sich am Sonnabend in Apolda auftat. Das der Spitzenreiter beim Schlusslicht deutlich gewann, überraschte nicht, wohl aber die Art und Weise des Ronneburgers Erfolgs. Keinen Wackler leisteten sich die Gäste über die 60 Minuten. "Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir im Vorfeld besprochen haben. Mit unserem Tempospiel haben wir den Apoldaern den Nerv gezogen und schnell klar geführt. Unser Sieg geriet nie in Gefahr. Wir haben die Pflichtaufgabe mit Bravour gemeistert", freute sich Trainer Stefan Koska, der Bestnoten an Rechtsaußen Richard Vogel verteilte. Der Youngster war mit neun Treffern erfolgreichster Ronneburger Torschütze aus dem Feld. "Das war überragend, was er heute geboten hat", strahlte der Gäste-Coach. Die Gäste hatten wie die Feuerwehr begonnen. Nach Treffern von Richard Vogel (3), Mirko Alexy, Steve Senff und Siim Sell führte der Tabellenführer schon nach sieben Minuten mit 6:0. Apolda hatte dem Ronneburger Sturmlauf nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. In regelmäßigen Abständen baute die Koska-Sieben ihren Vorsprung aus, führte zur Pause schon mit 18:9. Die Zehn-Tore Marke wurde erstmals durch Kreisläufer Martin Bäumler geknackt, der zum 22:12 (37.) einen seiner insgesamt sechs Treffer beisteuerte. Beim Ronneburger 32:17 (51.) durch Christian Lange drohte den Glockenstädtern ein Debakel, doch ließ der Gast in der Schlussphase die Zügel etwas schleifen, so dass Apolda II noch etwas verkürzen konnte. Erfolgreichster HSV-Werfer war Richard Vogel (9) und Mirko Alexy (8). Nun geht der Spitzenreiter in eine dreiwöchige Spielpause, ehe der Endspurt mit den Begegnungen gegen Werratal (H), Behringen/Sonneborn (A) und Eisenach II (H) ansteht. (Jens Lohse)

Ronneburger Steigerung nach der Halbzeit25.03.2017

HSV Ronneburg - SG Könitz/Saalfeld 33:24 (15:11)
Schiedsrichter: A.Heinzmann | J.Merten (Ilmenau)
Siebenmeter: Ronneburg 5/3 | Saalfeld 9/7
Zeitstrafen: Ronneburg 6x2min | Saalfeld 9x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
02 C.Eisenstein (2)
07 S.Senff (4/1)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (3/2)
10 S.Stölzner
11 C.Stölzner (5)
13 S.Sell
14 R.Vogel (2)
15 M.Alexy (9)
17 R.Stein (4)
18 M.Bäumler (3)

T S.Koska
B T.Dindorf
P N.Zimmerling
- U.Werler

Saisonstatistik
Die Koska-Sieben nimmt die Plichthürde SG Könitz/Saalfeld mit einem 33:24-Heimerfolg
Mit einem 33:24-Heimsieg gegen den Tabellenzehnten SG Könitz/Saalfeld hat der HSV Ronneburg seine Tabellenführung verteidigt. Eine Glanzvorstellung war es nicht, die die Koska-Sieben ablieferte, aber dafür war der Gegner wohl auch zu schwach. Schon nach 14 Minuten führte der Gastgeber mit 7:1, ehe auch die eine oder andere Schwächephase zu überstehen war. Näher als bis auf drei Tore kamen die Saalfelder aber nie heran. "Der Halbzeitpfiff kam für uns genau zum richtigen Zeitpunkt. Da haben wir gesagt, dass wir uns ab sofort auf uns und nicht mehr auf Diskussionen mit den Schiedsrichtern konzentrieren wollen. Wir haben die Deckung auf ein 6:0-System umgestellt. Das hat gut funktioniert", freute sich HSV-Trainer Stefan Koska, der diesmal Christopher Stölzner für seine Einsatzbereitschaft besonders lobte. Fünf Tore steuerte der Rückraumwerfer zum Erfolg bei. In der Halle, in der auch der Box-WM-Dritte von 1978, Jürgen Fanghänel weilte, wollte zunächst gar keine rechte Stimmung aufkommen, so klar dominierte der Gastgeber das Geschehen. Nach und nach kam der HSV aber von seiner Linie ab. Insbesondere die Abwehr schwächelte, weshalb die Saalfelder selbst in Unterzahl zu einfachen Toren kamen. Die Anspiele an den Kreis auf den bärenstarken Florian Schulze konnten die Ronneburger nicht unterbinden, so dass es immer wieder zu Siebenmetern kam. Viel Unruhe, Hektik und unnötige Zeitstrafen prägten diese Phase. Zum Glück war auf Torwart Hannes Seidemann Verlass, der den einen oder anderen freien Ball meisterte, aber auch nicht verhindern konnte, dass Könitz/Saalfeld bis zur Halbzeit auf 11:15 herankam. Nach Wiederbeginn steigerten sich die Ronneburger. Zwar konnte sich der Tabellenzehnte beim 15:12 (31.) und 17:14 (34.) nochmals bis auf drei Tore nähern, doch ergriff in Folge wieder der HSV die Initiative. Über die Stationen 21:15, 23:17 und 32:19 (54.) deklassierte man den Gegner, ehe man wiederum die Zügel etwas schleifen ließ und so die Saalfelder von einer zweistelligen Niederlage verschonte. Am nächsten Sonnabend gastiert man beim Schlusslicht HSV Apolda II und blickt voller Spannung einen Tag später nach Jena, wo der VfB Mühlhausen gastiert. Die Mühlhauser - schärfster Ronneburger Kontrahent im Meisterschaftskampf - bezwangen vorgestern den ThSV Eisenach II durch einen Treffer zehn Sekunden vor Abpfiff mit 27:26. (Jens Lohse)

Ronneburger Meisterstück11.03.2017

Sonneberger HV - HSV Ronneburg 30:35 (19:18)
Schiedsrichter: S.Hauke | C.Lindig (Krölpa/Könitz)
Siebenmeter: Sonneberg 11/9 | Ronneburg 4/3
Zeitstrafen: Sonneberg 3x2min | Ronneburg 7x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
02 C.Eisenstein (1)
06 U.Werler
07 S.Senff (7)
08 C.Lange
09 A.Stölzner (6/1)
10 S.Stölzner
11 C.Stölzner (4)
13 S.Sell
14 R.Vogel (3)
15 M.Alexy (7/2)
17 R.Stein (1)
18 M.Bäumler (6)

T S.Koska
B K.Eisenstein

Saisonstatistik

"So sehen Sieger aus"

Fotoquelle: Martin Bäumler
Nach dem überraschenden Sieg in Sonneberg übernimmt die Koska-Sieben die Tabellenführung
Da hatten einige Experten bei den Ronneburger Handballern in den vergangenen Wochen ein Schwächeln ausgemacht. Die Niederlage bei der HSG Werratal und noch mehr das Heimunentschieden gegen Goldbach schienen darauf hinzudeuten, dass dem HSV in der Schlussphase der Meisterschaft etwas die Kräfte auszugehen schienen. Deshalb trat man im Verfolgerduell in Sonneberg auch als Außenseiter an und meldete sich eindrucksvoll zurück. Mit einem 35:30-Auswärtserfolg übernahm die Koska-Sieben sogar die Tabellenführung, weil Bis-dato-Spitzenreiter Mühlhausen zeitgleich gegen Behringen/Sonneborn patzte. Dabei waren die Spielzeugstädter voller Selbstvertrauen in die Begegnung gegangen. 14 Spiele in Folge hatten die Sonneberger nicht mehr verloren, in dieser Zeit lediglich zwei Punkte abgegeben. Aber die Ronneburger hatten von Anbeginn ihr Kämpferherz entdeckt. Der voll besetzte große Mannschaftsfanbus forderte förmlich, bis an die Leistungsgrenze und darüber hinaus zu gehen. Bis zum 5:5 (6.) gingen beide Teams ein enorm hohes Tempo. Fünfmal hatte es da schon Unentschieden gestanden, ehe sich die Gastgeber etwas abzusetzen schienen. Beim 7:10 (15.) lag der HSV drei Tore zurück, kam aber wieder heran und ging beim 13:12 durch Mirko Alexy selbst in Führung (22.). Eine schwierige Phase hatten die Ronneburger kurz vor der Pause zu überstehen, als Siim Sell und Mirko Alexy binnen 15 Sekunden zwei Zeitstrafen kassierten. Doch selbst in doppelter Unterzahl trafen Steve Senff und Christopher Stölzner ins Schwarze, so dass sich der Ronneburger Halbzeitrückstand nach Mirko Alexys verwandeltem Siebenmeter mit dem Pausenpfiff mit 18:19 in überschaubaren Grenzen hielt. Die Gäste traten nach Wiederbeginn mit noch breiterer Brust auf. Man übernahm selbst die Führung und ließ sich auch von einer zweifachen Herausstellung gegen Martin Bäumler nicht beeindrucken. Bis zum 29:29 (53.) stand die Begegnung auf des Messers Schneide. Während dem HSV drei Wochen zuvor in Werratal in der Schlussphase die Puste ausgegangen war, machte man es diesmal besser. Drei Tore in Folge durch Richard Vogel, Martin Bäumler und Andre Stölzner zum 32:29 (57.), dazu ein verworfener Sonneberger Siebenmeter durch den elffachen Torschützen Moritz Weitz brachten die Gäste endgültig auf die Siegerstraße. Die sich aufgebenden Spielzeugstädter kassierten in den beiden Schlussminuten noch drie weitere Gegentore zum 35:30-Endstand. Nun haben die Ronneburger die Medallie selbst in der Hand. Das Restprogramm mit Spielen gegen Könitz/Saalfeld (H), Apolda II (A), Werratal (H), Behringen/Sonneborn (H) und Eisenach II (H) mutet leichter an als das mancher Konkurrenten. Vom HSV Ronneburg ist noch einiges zu erwarten. (Jens Lohse)

Durchschnitt reicht04.03.2017

HSV Ronneburg - SG Suhl/Goldlauter 33:25 (18:15)
Schiedsrichter: N.Nirsberger | J.Willner (Ilmenau)
Siebenmeter: Ronneburg 5/3 | Suhl 5/4
Zeitstrafen: Ronneburg 8x2min | Suhl 3x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 E.Olzmann
02 C.Eisenstein (2)
06 U.Werler (2)
07 S.Senff (4)
08 C.Lange (4)
09 A.Stölzner (7/3)
10 S.Stölzner
11 C.Stölzner (2)
13 S.Sell (2)
15 M.Alexy (7)
17 R.Stein (2)
18 M.Bäumler (1)

T S.Koska
B T.Dindorf
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Eine Steigerung in der zweiten Halbzeit beschert dem HSV Ronneburg einen 33:25-Heimerfolg
Eine Woche nach der Punkteteilung gegen Goldbach/Hochheim hat sich der HSV Ronneburg nicht noch einmal überraschen lassen. Diesmal landete der Gastgeber gegen die SG Suhl/Goldlauter einen standesgemäßen 33:25-Erfolg. Dabei bekam der HSV nichts geschenkt. "Es war das erwartete Kampfspiel. Wir haben gut begonnen, dann aber schlecht gedeckt. Nach der Pause haben wir nachgelegt und Suhl durchweg auf Distanz gehalten. Insgesamt hat uns aber eine durchschnittliche Leistung für einen klaren Sieg gereicht", sagte Ronneburgs Coach Stefan Koska. Nach einer 4:1-Führung (5.) kam der HSV-Motor etwas ins Stottern. Beim 8:8 (15.) waren die Suhler wieder dran und ließen sich bis zum 11:11 (20.) auch nicht abschütteln. Erst eine Ronneburger Auszeit wegen der vielen Gegentreffer und einiger Deckungsschwächen brachte Besserung. Mit drei Toren in Folge durch Christopher Eisenstein (2) und Martin Bäumler enteilte der Gastgber auf 14:11 (23.) und behauptete diesen Vorsprung bis zur Pause - 18:15 (30.). Treffer von Steve Senff und Siim Sell kurz nach Wiederbeginn bescherten den Ronneburgern ein 20:15 (32.). Die Südthüringer gaben sich aber nicht so schnell geschlagen. Zumindest gaben sich die Suhler zu keiner Phase der Begegnung auf und waren immer um ein achtbares Resultat bemüht. Sobald der Gastgeber die Zügel auch nur etwas schleifen ließ, war die SG zur Stelle. Doch waren die Ronneburger zu ausgeglichen besetzt um nochmals ernsthaft in Gefahr zu geraten. Christian Lange wusste auf der ungewohnten Rechtsaußenposition mit vier Toren zu gefallen, auf der Daniel Beer und Richard Vogel ausgefallen waren. Auch Christopher Stölzner zerrte an den Ketten, blockte hinten manchen Suhler Wurf, glänzte vorn als Torschütze mit Urgewalt und ebenso als präziser Anspieler. So baute der HSV seinen Vorsprung doch noch etwas aus. Und auch die Fans bekamen noch ihren Höhepunkt des Abends geliefert, als der eingewechselte 48-jährige Udo Werler zum 32:23 ins Schwarze traf. Der Oldie durfte beim 33:24 noch einmal jubeln. Unterm Strich stand ein 33:25-Erfolg des Gastgeber zu Buche. "Jetzt können wir zuversichtlich nächste Woche nach Sonneberg fahren. Dort wartet ein Gegner ganz anderen Kalibers. Wir müssen uns noch einmal steigern, um bestehen zu können. Der Druck liegt aber nicht auf unserer Seite", so Stefan Koska. Die Sonneberger hatten mit einem 33:22-Kantersieg in Werratal aufhorchen lassen. (Jens Lohse)

Ronneburg verschenkt Heimpunkt25.02.2017

HSV Ronneburg - SV BW Goldbach/Hochheim 26:26 (14:14)
Schiedsrichter: R.Langbein | F.Schmidt (Saalfeld/Auma)
Siebenmeter: Ronneburg 6/5 | Goldbach 4/4
Zeitstrafen: Ronneburg 5x2min | Goldbach 6x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 E.Olzmann
05 M.Beer
07 S.Senff (4)
08 C.Lange (2)
09 A.Stölzner (5/3)
10 S.Stölzner
11 C.Stölzner (1)
13 S.Sell (1)
15 M.Alexy (10/2)
17 R.Stein (1)
18 M.Bäumler (2)
22 D.Beer

T S.Koska
B T.Dindorf
P N.Zimmerling
- U.Werler

Saisonstatistik
Eine 2-Tore-Führung und eigener Ballbesitz reichen zweieinhalb Minuten vor Schluss nicht zum Sieg.
Zum ersten Mal schwächelten die Ronneburger Handballer in dieser Saison. Gegen den Tabellenelften SV Blau-Weiss 1893 Goldbach/Hochheim kam die Koska-Sieben daheim nicht über ein 26:26-Unentschieden hinaus. "Gegen einen starken Gegner haben wir den Goldbacher Torjäger David Trenkelbach nicht in den Griff bekommen. Wir haben nie richtig Zugriff auf die Partie erhalten und viele freie Bälle weggeworfen. Die Mannschaft hat meine Warnungen heute nicht gehört. Wir hätten auch verlieren können", war Trainer Stefan Koska ob des verschenkten Punktes im Kampf um die Meisterschaft doch etwas enttäuscht. Schon in der ersten Hälfte lief es beim Gastgeber nicht richtig rund. Beim 9:5 (16.)schienen die Ronneburger langsam in Tritt zu kommen, doch weil dem HSV fast acht Minuten kein eigener Treffer gelang, schafften die Goldbacher wieder den 9:9-Ausgleich (23.). Mit einem 14:14-Unentschieden ging es in die Halbzeit. Kampfgeist war gefragt. Nach Wiederbeginn probierte man es mit einer Manndeckung gegen David Trenkelbach, was aber nur bedingt Wirkung zeigte. Im Angriff vergab man zu viele Möglichkeiten. Gäste-Torhüter Florian Schneegaß erahnte fast jeden Wurf der Ronneburger, stand oft bereits im richtigen Eck. Beim 23:20 (45.) besaß der HSV gleich mehrfach die Chance, auf vier Tore zu enteilen, zumal sich Torwart Enrico Olzmann steigerte und gerade bei den Goldbacher Trickwürfen auf der Hut war. Doch Steve Senff und Rico Stein verzogen total freigespielt, so dass alles beim 23:23 (51.) wieder von vorn begann. Die 250 Zuschauer sollten nun zum siebenten Mann werden. "Kämpfen Ronneburg, Kämpfen!", hallte es von den Rängen, was der Gastgeber zu beherzigen schien. Eine Vier-gegen-Sechs-Unterzahl überstand man unbeschadet und schien nach 2 Kontertoren von Mirko Alexy beim Stand von 26:24 (58.) und eigenen Ballbesitz 150 Sekunden vor Abpfiff auf der Siegerstraße. Doch der sofortige Ballverlust, weil die Ronneburger einen nach einer Strafzeit von der Bank aufs Feld zurückkehrenden Goldbacher Spieler übersah, nahm die letzte vorhandene Sicherheit. Auch die beiden folgenden Angriffe konnte der HSV nicht erfolgreich abschließen, so dass man zehn Sekunden vor Schluss durch David Trenkelbachs elftes Tor des Tages noch den 26:26-Ausgleich hinnehmen musste. (Jens Lohse)

Bittere Ronneburger Niederlage18.02.2017

HSG Werratal 05 - HSV Ronneburg 31:29 (11:13)
Schiedsrichter: C.Wagner | M.Beyer (Könitz)
Siebenmeter: Werratal 8/6 | Ronneburg 5/4
Zeitstrafen: Werratal 4x2min | Ronneburg 12x2min (2x RK)
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (3)
07 S.Senff (3)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (2/2)
11 C.Stölzner (2)
13 S.Sell
14 R.Vogel (2)
15 M.Alexy (11/2)
17 R.Stein (4)
18 M.Bäumler (1)

T S.Koska
B T.Dindorf
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Einen 3-Tore Vorsprung sieben Minuten vor Schluss kann der HSV nicht behaupten.
Enttäuschung bei den Ronneburger HSV-Handballer nach dem Abpfiff in Breitungen. Bei der HSG Werratal 05 kassierte der Handball-Thüringenligist beim 29:31 seine erste Niederlage des Jahres. Dabei waren die Gäste ganz nahe dran an einer weiteren Überraschung. "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Gegen starke Werrataler haben wir uns gut aus der Affäre gezogen. Zum Schluss ging uns etwas die Puste aus, weil wir fast nur noch in Unterzahl agiert haben", urteilte HSV-Trainer Stefan Koska, der monierte, dass die Könitzer Referees gegen den HSV acht Zeitsrafen und drei Siebenmeter mehr verhängten als gegen die Gastgeber. "Gerade in den letzten zehn Minuten waren wir ständig in Unterzahl. Fast immer wurden wir doppelt bestraft. Das war dann irgendwann nicht mehr zu verteidigen. Zumindest ein Unentschieden hatten wir uns verdient", so der Ronneburger Coach, der mit Christopher Eisenstein und Mirko Alexy in der Schlussphase gleich zwei Spieler durch Disqualifikationen verlor. Dabei waren die HSV-Handballer lange Zeit auf einen guten Weg. In der ersten Hälfte konnte sich keine Mannschaft absetzen. Sieben Gleichstände präsentierte die Anzeigetafel. Gegen Ende der Halbzeit fanden sich die Gäste immer besser zurecht und führten nach einer starken Abwehrleistung mit 13:11. Nach Wiederbeginn schaffte Werratal beim 15:15 (34.) letztmals den Ausgleich, ehe sich die Ronneburger leicht absetzen konnten. Beim 23:19 (44.) lag die Koska-Sieben zum ersten Mal mit vier Toren vorn. Der Gastgeber gab sich nicht auf, war beim 25:24 (51.) wieder dran. Es folgten die Minuten, in deren fast bei jedem Angriff der Werrataler ein HSV-Handballer mit einer Zwei-Minuten-Strafe bedacht wurde. So standen die Ronneburger kaum noch einmal zu sechst auf dem Feld. Dennoch sah man 28:25 (54.) durch Mirko Alexys elften Treffer des Tages schon fast wie der Sieger aus. Vorn ließ allerdings in Unterzahl die Durchschlagskraft nach. Mit drei Treffern in Folge glichen die Werrataler aus. Christian Lange brachte den HSV nochmals in Führung. Das wars dann aber für die Ronneburger. Nach Rot für Mirko Alexy zwei Minuten vor Spielende ging der Gastgeber kurz darauf erstmals in der zweiten Hälfte in Führung. Nach einer letztmaligen Auszeit für den Gast hätte Steve Senff wieder egalisieren können, traf aber nur den Torwart. Im Gegenzug war nach dem 29:31 Schluss. "Uns wirft diese Niederlage nicht um. Im April kommt Werratal nach Ronneburg. Da wollen wir uns revancieren", blickte Stefan Koska schon wieder nach vorn. (Jens Lohse)

HSV Ronneburg bezwingt LSV Ziegelheim im Derby klar04.02.2017

HSV Ronneburg - LSV Ziegelheim 32:24 (16:9)
Schiedsrichter: C.Göhring | D.Neumann (Wutha-Farnroda)
Siebenmeter: Ronneburg 2/1 | Ziegelheim 9/8
Zeitstrafen: Ronneburg 5x2min | Ziegelheim 6x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (5)
07 S.Senff (10)
08 C.Lange
09 A.Stölzner (2)
11 C.Stölzner (2)
13 S.Sell
14 R.Vogel (1)
15 M.Alexy (2/1)
17 R.Stein (3)
18 M.Bäumler (3)
22 D.Beer (4)

T S.Koska
B T.Dindorf
P N.Zimmerling
- S.Stölzner

Saisonstatistik
Den Ronneburgern reicht eine starke Halbzeit.
In Ronneburg schwebt man weiterhin im siebenten Handball-Himmel. Nicht nur dass der HSV sein Derby gegen Ziegelheim mit acht Toren Unterschied gewann, anschließend kam frohe Kunde aus Sonneberg, wo die Spielzeugstädter beim 25:24 dem Spitzenreiter VfB Mühlhausen die dritte Saisonniederlage beigebracht hatten. Damit ist die Koska-Sieben jetzt die Mannschaft in der Thüringenliga, die die wenigsten Minuspunkte auf dem Konto hat. Vor der Rekordkulisse von 438 Zuschauern taten sich die Ronneburger in den ersten zehn Minuten etwas schwer. Ziegelheim ging in der Anfangsphase dreimal in Führung und hielt bis zum 4:4 (11.) alles offen.
Ronneburger haben die wenigsten Minuspunkte
Doch dann zündete der HSV den Turbo. Torgefahr von allen Positionen strahlte der Gastgeber aus. Viele Konterangriffe führten zu schnellen Treffern. Binnen sieben Minuten erzielte man sieben Treffer in Folge und zog auf 11:4 (18.) davon. Die Ziegelheimer fanden in Angriff und Abwehr einfach keine Mittel gegen das Ronneburger Feuerwerk. Beim 14:5 (24.) drohte den Gästen ein Debakel, doch zeigten die HSV-Handballer später Mitleid mit den Randthüringern. Die Konzentration im Abschluss ließ stark nach. Man ließ viele klare Wurfgelegenheiten ungenutzt verstreichen, weshalb die Ziegelheimer bis zur Halbzeit auf 9:16 verkürzten. Nach Wiederbeginn wechselten die Ronneburger durch, was dazu führte, dass bis auf Christian Lange und Abwehrspezialist Siim Sell alle Feldspieler des Gastgebers zu Torschützenehren kamen. Die Manndeckung der Ziegelheimer gegen Torjäger Mirko Alexy erwies sich angesichts der Ausgeglichenheit im HSV-Kader als allenfalls bedingt taugliches Mittel. Nach Wiederbeginn drehte wie im Hinspiel Steve Senff auf, der über die zentrale Rückraumposition immer wieder selbst in die Lücken stieß und mit sieben Treffern in Hälfte zwei zum erfolgreichsten Ronneburger Werfer avancierte. Der Gastgeber sündigte weiterhin in Sachen Chancenverwertung. Erst beim 24:14 (45.) knackte man durch Steve Senffs unhaltbar abgeschlossenen Konter den Zehn-Tore-Vorsprung, konnte diesen aber nicht behaupten, was auch daran lag, dass sich die LSV-Torhüter Kevin Günther und David Püschel nach und nach steigerten. Nach vier Treffern hintereinander verkürzte Ziegelheim auf 22:29 (58.). Mit Unterstützung des lautstarken Heimpublikums straffte sich der Gastgeber wieder und landete einen standesgemäßen Erfolg. "Nach einer zähen Anfangsphase konnten wir das Tempo hochhalten und uns früh absetzen. Ein Niveau-Unterschied zwischen beiden Teams war unverkennbar. Dann haben wir viel gewechselt. Auch deshalb sank die Konzentration im Abschluss. Am deutlichen Sieg änderte das aber nichts", schätzte Ronneburgs Trainer Stefan Koska ein. (Jens Lohse)

Koska-Sieben braucht Anlaufzeit28.01.2017

HSV Weimar - HSV Ronneburg 24:33 (14:13)
Schiedsrichter: C.Wagner | M.Beyer (Könitz)
Siebenmeter: Weimar 8/6 | Ronneburg 7/4
Zeitstrafen: Weimar 7x2min | Ronneburg 3x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (2)
07 S.Senff (5/1)
08 C.Lange (4)
09 A.Stölzner (9/3)
11 C.Stölzner
14 R.Vogel (2)
15 M.Alexy (7)
17 R.Stein (3)
18 M.Bäumler (1)
22 M.Beer

T S.Koska
B U.Werler
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Nach einer schwachen ersten Halbzeit dreht Ronneburg auf.
Dass man in der Thüringenliga der Handballer nichts geschenkt bekommt, bekamen die Ronneburger am Sonnabend in der Weimarer Asbach-Halle zu spüren. Zur Halbzeit lag die Koska-Sieben beim Tabellenvorletzten noch mit 13:14 im Hintertreffen, ehe man sich nach Wiederbeginn der eigenen Qualitäten besann und den Männern aus der Klassikerstadt noch deutlich mit 33:24 das Nachsehen gab. "Ich hatte eindringlich davor gewarnt, den Gegner zu unterschätzen. Die Mannschaft hat das ignoriert und sich der Weimarer Spielweise angepasst. Zudem waren wir anfangs in der Deckung ohne Siim Sell und Silvio Stölzner ziemlich anfällig", so Ronneburgs Trainer Stefan Koska. Die Gäste führten durch Tore von Richard Vogel und Christopher Eisenstein schnell mit 2:0 (4.), ehe der Schlendrian einzog. Die Weimarer spielten ihre Angriffe lange aus. Während Torjäger Mirko Alexy, der in den Spitzenspielen gegen Jena und Mühlhausen alle 15 Siebenmeter verwandelt hatte, gleich seine ersten beiden Strafwürfe versemmelte, sahen sich die Ronneburger urplötzlich mit 2:5 (12.) im Rückstand. Auch die Auszeit beim 4:6 (15.) trug noch keine Früchte. Bis zum 6:10 (22.) lief man einem Vier-Tore-Rückstand hinterher, weil man viel zu viele freie Bälle verwarf. Man brauchte lange, um die richtige Formation zu finden. Bis zur Pause konnte man dann schon auf 13:14 verkürzen. Nach Wiederbeginn drehten die Gäste auf. Bis zum 18:17 (38.) blieben die Weimarer noch auf Tuchfühlung, mussten dann aber bedingt durch konditionelle Schwächen abreißen lassen. "Irgendwann hat sich unsere individuelle Klasse ausgezahlt. Wir haben einfach das Tempo in unserem Spiel erhöht. Da konnte Weimar nicht mithalten", so Stefan Koska. Über die Stationen 21:17 (43.) und 25:18 (48.) enteilten die Ronneburger, bei denen sich Andre Stölzner mit seinen insgesamt neun Treffern Bestnoten verdient. Auch der zuletzt kaum bedachte Christian Lange trug sich viermal in die Torschützenliste ein und sorgte in der Schlusssekunde für den Endstand. Unterm Strich landete der Gast einen 33:24-Arbeitssieg. Am nächsten Sonnabend gegen den LSV Ziegelheim müssen sich die Ronneburger steigern, um im Derby keine böse Überraschung zu erleben. Schließlich winkt dann sogar die Tabellenführung, wenn im Falle eines eigenen Sieges Spitzenreiter Mühlhausen in Sonneberg verlieren sollte. (Jens Lohse)

HSV Ronneburg mit Galavorstellung gegen Spitzenreiter21.01.2017

HSV Ronneburg - VfB TM Mühlhausen 09 32:24 (16:11)
Schiedsrichter: C.Klich | L.Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Siebenmeter: Ronneburg 6/6 | Mühlhausen 5/4
Zeitstrafen: Ronneburg 5x2min | Mühlhausen 6x2min (+ 1RK)
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (6)
07 S.Senff (6)
08 C.Lange
09 A.Stölzner
11 C.Stölzner (1)
13 S.Sell
14 R.Vogel
15 M.Alexy (11/6)
17 R.Stein (3)
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer (4)

T S.Koska
B T.Dindorf
P N.Zimmerling
- U.Werler

Saisonstatistik
Die Ronneburger Halle steht nach dem 32:24-Heimerfolg gegen Tabellenführer Mühlhausen kopf.
Die Ronneburger Handballer mischen weiter die Thüringenliga auf. Nach dem 26:25 in der Vorwoche beim HBV Jena 90 rasierte die Koska-Sieben am Sonnabend im heimischen Hexenkessel auch Spitzenreiter VfB Mühlhausen. Für die Hinspiel-Schlappe revanchierte man sich eindrucksvoll und brachte dem Aufstiegsanwärter beim 32:24-Sieg dessen klarste Saisonniederlage bei. "Die Mühlhäuser hatten erstaunlich viel Respekt vor uns. Wir hatten nichts zu verlieren, mussten allerdings durch den Ausfall von Silvio Stölzner die Deckung etwas umstellen. Schnell hinten raus spielen und die einfachen Tore werfen – das waren heute unsere schärfsten Waffen", äußerte sich HSV-Trainer Stefan Koska, der die Woche über bei der Handball-WM in Frankreich weilte. "Im Vorfeld hatte ich nicht erwartet, gleich wieder so eine meisterliche Partie zu erleben. Aber die Jungs haben alles gegeben und bis zum Umfallen gekämpft. Ich fühle mich ein bisschen wie im Film", so Koska. Weil parallel auch noch der bisherige Tabellenzweite Eisenach II in Sonneberg verlor, verdrängten die Ronneburger die Wartburgstädter von Platz zwei und haben nur noch einen Zähler Rückstand auf den Spitzenreiter. Der glorreiche Erfolg gegen Mühlhausen basierte auf einer abermals starken Torwartleistung von Hannes Seidemann, der die VfB-Werfer gleich reihenweise zur Verzweiflung brachte. Auch Torjäger Mirko Alexy gefiel. Mit seinen elf Treffern war er der mit Abstand erfolgreichste Werfer auf dem Feld und verwandelte wiederum alle Ronneburger Siebenmeter. Bis zum 3:3 (11.) hielten die Mühlhäuser dagegen. Ab da übernahm der Gastgeber das Kommando. Gut hundert Sekunden brauchten der erneut in der Angriffsmitte aufgebotene Steve Senff, Mirko Alexy und Daniel Beer, um eine 6:3-Führung herauszuwerfen, die richtungsweisend war. Die nächsten drei Treffer in Folge gelangen vom 10:8 zum 13:8 (23.). Auch eine VfB-Auszeit konnte an den Verhältnissen auf dem Feld nichts ändern. Der HSV verteidigte den Fünf-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit - 16:11 (30.). Aus der Kabine kamen die Ronneburger mit anhaltend hoher Konzentration. Zu keiner Zeit hatten die begeistert mitgehenden 220 Zuschauer das Gefühl, als könnte etwas anbrennen. Egal, wen Trainer Stefan Koska von der Bank auch brachte, jeder HSV-Handballer fügte sich prächtig ein. Sogar ausbauen konnte der Gastgeber den Vorsprung. Immer wieder zwang man die Mühlhäuser zu Ballverlusten und technischen Fehlern, die man selbst zu Tempogegenstößen nutzte. Als Christopher Eisenstein in Unterzahl das 25:17 (50.) markierte und wenig später Rico Stein gar das 26:17 erzielte, musste man um die Gäste fürchten. Kleine Leichtsinnsfehler brachten den VfB auf 29:24 (58.) heran, ehe die Schlussphase wieder den Ronneburgern gehörte. Während die Zuschauer "Ihr könnt nach Hause fahren!" skandierten, setzten Christopher Stölzner, Mirko Alexy und Steve Senff die HSV-Galavorstellung mit ihren drei Treffern zum 32:24-Endstand fort. (Jens Lohse)

Torwart Weihrauch vom HSV Ronneburg hält den Sieg fest14.01.2017

HBV Jena 90 - HSV Ronneburg 25:26 (12:13)
Schiedsrichter: J.Hanse | V.Leihos (Weimar)
Siebenmeter: Jena 10/6 | Ronneburg 9/9
Zeitstrafen: Jena 5x2min (1RK) | Ronneburg 8x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (2)
07 S.Senff (4)
08 C.Lange
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner
11 C.Stölzner (3)
13 S.Sell
14 R.Vogel (1)
15 M.Alexy (13/9)
17 R.Stein
18 M.Bäumler
22 D.Beer (3)

T S.Koska
B T.Dindorf
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Die Ronneburger verdienen sich den Erfolg in Jena mit einer kämpferischen Glanzleistung.
Herzschlagfinale in Jena! 28 Sekunden vor Schluss nahm HSV-Trainer Stefan Koska beim Stand von 25:25 eine Auszeit bei angezeigtem Zeitspiel gegen seine Mannschaft. Die Ronneburger behielten die Nerven, reizten ihre fünf verbliebenen Pässe bis zum letzten Abspiel aus. Daniel Beer traf aus spitzem Winkel zum umjubelten 26:25 ins Netz. Zwölf Sekunden vor Spielende kassierte der gerade noch erfolgreiche Rechtsaußen nach einem taktischen Foul eine Zwei-Minuten-Strafe. Die Spannung war kaum zu überbieten. Die Jenaer kamen noch einmal zum Wurf, doch Torwart Maximilian Weihrauch parierte den Ball vom Kreis mit einem starken Reflex. Der Ronneburger Jubel kannte keine Grenzen. Ein ziemlich heiserer Stefan Koska strahlte hinterher: "Nach den beiden frühen Verletzungen haben wir heute eine sensationelle Leistung abgeliefert. Wir mussten ständig umstellen. Jeder hat bis zum Umfallen gekämpft. Wir haben nie abreißen lassen." Bestnoten verteilte er an Mirko Alexy, der mit 13 für die Hälfte der Gäste-Treffer verantwortlich zeichnete und alle neun Ronneburger Siebenmeter verwandelte.
Unfall verzögert Spielbeginn in Jena
Nach einem Unfall im Vorspiel der Jenaer Frauen begann die Begegnung mit 20-minütiger Verspätung. Die HSV-Handballer zeigten sich davon unbeeindruckt und begannen hoch konzentriert. Und dennoch hatte der Gast manche Hiobsbotschaft wegzustecken. Nach seinem Treffer zum 5:4 (8.) verletzte sich Christopher Stölzner und musste auf die Bank. So ging es weiter. Daniel Beer markierte das 7:6 (11.), während sich in der Abwehr Silvio Stölzner eine Fuß- verletzung zuzog. Die Ronnneburger Physiotherapeutin Nadine Zimmerling hatte in dieser Phase alle Hände voll zu tun. Sportlich konnten die Gäste überzeugen. Die zahlreichen mitgereisten HSV-Anhänger sangen schon jetzt "Heimspiel in Jena" und feuerten ihr Team frenetisch an. Bis zum 10:6 (13.) hatte man die Jenaer im Griff. Fast maximal war die Trefferquote im Angriff. Bis dato leistete man sich nur einen Fehlwurf. Hingegen unterlief den HBV-Handballern so mancher Ballverlust. Doch angesichts der beiden Verletzungen gingen den Ronneburgern im Rückraum nach und nach die Alternativen aus, zumal Mirko Alexy früh seine zweite Zeitstrafe kassierte (18.). Jena kam heran, scheiterte aber immer wieder an Keeper Hannes Seidemann. Einen hauchdünnen 13:12-Vorsprung rettete der Gast in die Halbzeit. Nach Wiederbeginn wurde Mirko Alexy in Manndeckung genommen. Der HSV musste sich nun jeden Treffer schwer erarbeiten, warf alle Tricks in die Waagschale. Mit einem direkt verwandelten Freiwurf gelang Mirko Alexy so der 16:16-Ausgleich (38.). Beim 16:18 und 17:19 liefen die Gäste zweimal einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher, ließen jedoch nie abreißen. Vehement kam man zurück, obwohl die zahlreichen Zeitstrafen viel Kraft kosteten. Steve Senff nutzte die sich bietenden Freiräume über die Mitte. Mirko Alexy glänzte als variabler Siebenmeter-Verwerter. Beim 22:20 (49.) lag der HSV wieder zwei Tore vor. Wertvolle Unterstützung bekam das Team auch von Christopher Stölzner, der sich trotz Verletzung aufs Feld zurückkämpfte und zwei wichtige Tore erzielte. Beim 24:21 (54.) schien der Auswärtssieg greifbar, doch egalisierte Jena zum 25:25 (59.). Eine dramatische Schlussphase begann ... (Jens Lohse)

Steigerung nach der Pause17.12.2016

LSV Ziegelheim - HSV Ronneburg 20:28 (12:13)
Schiedsrichter: C.Klich | L.Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Siebenmeter: Ziegelheim 4/3 | Ronneburg 3/3
Zeitstrafen: Ziegelheim 5x2min | Ronneburg 5x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 E.Olzmann
02 C.Eisenstein (3)
07 S.Senff (7)
10 S.Stölzner (3)
11 C.Stölzner
13 S.Sell
14 R.Vogel (2)
15 M.Alexy (8)
17 R.Stein
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer (4)

T S.Koska
B W.Klinger
P N.Zimmerling
- A.Stölzner

Saisonstatistik
Beim Derby in Ziegelheim landet die Koska-Sieben zum Jahresabschluss einen 28:20-Sieg.
Zur Halbzeit deutete noch nichts auf einen klaren Erfolg des HSV Ronneburg hin. Nach Wiederbeginn drehten die Gäste aber auf und nahmen auch aus der Ziegelheimer Wieratalhalle beide Punkte mit. Ein 28:20-Sieg stand am Ende auf der Anzeigetafel. Mit 17:5 Zählern rückten die Ronneburger damit auf Tabellenrang vier vor. "Das war die richtige Antwort auf die Pleite von Eisenach. In der Deckung haben wir heute den Grundstein zum Erfolg gelegt. Steve Senff auf die Mitte zu nehmen, hat sich natürlich als Glücksgriff erwiesen. Die Schwächephase nach der Halbzeit haben wir schnell überwunden. Mit einem Vorsprung im Rücken spielt es sich dann erfahrungsgemäß viel leichter", freute sich auch HSV-Coach Stefan Koska über den bereits vierten Auswärtssieg der Saison. Die Ronneburger hatten einen ordentlichen Start hingelegt und führten mit 7:4 (13.). Doch passte man sich mehr und mehr der Ziegelheimer Spielweise an. Der Kampf überwog. Man verlegte sich auf Einzelaktionen, anstatt das Zusammenspiel zu suchen. Zudem wurden zahlreiche freie Bälle verworfen, der Gegner mit vielen Fehlabspielen stark gemacht. Derbystimmung kam auf, als der LSV mit drei Treffern in Folge zum 7:7 ausglich (20.) und bis zur Pause nicht mehr abreißen leiß. Enige Nicklichkeiten hüben wie drüben trugen nicht gerade zur Spielberuhigung bei. Mit der Schusssirene verkürzte Ziegelheims Andre Heinig mit einem Fernwurf unter die Latte auf 13:12. Zu Beginn der zweiten Hälfte starteten die Gastgeber mit neuem Schwung. Keine 60 Sekunden waren gespielt, da lagen die Ronneburger mit 13:14 im Hintertreffen. Doch die Koska-Sieben zeigte sich unbeeindruckt. Steve Senff lief in der Rückraummitte zu großer Form auf. Immer wieder zog er mit Tempo in Richtung Kreis und fand entweder selbst die Lücke oder einen anspielbaren Teamkollegen. Auch die HSV-Abwehr verbesserte sich. Ein ums andere Mal stoppte man die Angriffe der ziemlich ideenlosen Gastgeber und nutzte die Balleroberungen zu Kontern. Mit fünf Treffern hintereinander wandelte man einen 14:15-Rückstand (33.) in eine 19:15-Führung um (39.). Fast neun Minuten lang konnten die Ziegelheimer in dieser Phase Ronneburgs Torwart Hannes Seidemann nicht überwinden. Beim 23:16 (50.) war die Koska-Sieben endgültig auf der Siegerstraße, auch wenn man sich noch den einen oder anderen Fehlwurf leistete. Daran änderte auch die Rote Karte für den überragenden Steve Senff nichts, der mit sieben Treffern zum zweiterfolgreichsten HSV-Torschützen nach Mirko Alexy avancierte. Mit Richard Vogel, Rico Stein und Martin Bäumler brachte Trainer Stefan Koska in der Schlussphase nochmals frische Leute. Am Ende feierten die Ronneburger Anhänger mit ihrem Team einen souveränen 28:20-Erfolg. Bereits am 04. Februar sehen sich beide Teams im Hexenkessel Zeitzer Straße beim Rückspiel wieder. (Jens Lohse)

Schmerzliche Niederlage für Koska-Sieben11.12.2016

ThSV Eisenach II - HSV Ronneburg 36:23 (17:11)
Schiedsrichter: J.Hanse | V.Leihos (Weimar)
Siebenmeter: Eisenach 8/7 | Ronneburg 6/5
Zeitstrafen: Eisenach 7x2min (1 RK) | Ronneburg 3x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 E.Olzmann
02 C.Eisenstein (1)
07 S.Senff (2)
08 C.Lange (3)
09 A.Stölzner (5/4)
10 S.Stölzner (1)
11 C.Stölzner (1)
14 R.Vogel (1)
15 M.Alexy (6/1)
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer (2)

T S.Koska
B W.Klinger
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Beim ThSV Eisenach II in der Werner-Aßmann-Halle findet der HSV Ronneburg nie ins Spiel und verleirt 23:36.
Das hatten sich die Ronneburger anders gedacht. Bisher hatte der Thüringenligist nur bei Spitzenreiter VfB Mühlhausen den kürzeren gezogen. Der Schwere der Aufgabe beim ThSV Eisenach II war man sich im HSV-Lager bewusst, zumal die Wartburgstädter eindeutig ihre Reserve im Vergleich zu den gleichzeitig spielenden Bundesliga-A-Junioren verstärkten und dies auch im Vorfeld der Begegnung verkündeten. So rückten gestern die Talente Jonas Bogatzki, Jan Minas, Joe Schwarz und Luca Baur in die zweite Mannschaft auf. Die Ronneburger begannen recht ordentlich, brachten sich durch viele verworfene freie Bälle aber selbst schnell aus dem Rhythmus. Die Einladungen zum Torewerfen nahm Eisenach dankbar an. "Wir hatten im Vorfeld darüber gesprochen, dass wir im Positionsangriff überzeugen müssen, um nicht in die Tempogegenstöße zu laufen. Das hat trotz aller eindringlichen Warnungen überhaupt nicht funktioniert", sagte Ronneburgs Trainer Stefan Koska. So geriet der Gast schnell in Rückstand und lag schon zur Halbzeit mit sechs Toren im Hintertreffen. Kämpferisch gab sich der Gast zwar auch nach Wiederbeginn nicht auf, bekam aber dennoch keinen Zugriff auf die Begegnung. Die deutliche 23:36-Niederlage schmerzte schon. "Natürlich bin ich etwas enttäuscht. Unsere Abwehrleistung war desolat. Der Gegner hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Aber auch für diese klare Niederlage gibt es nur zwei Minuspunkte" äußerte sich Stefan Koska. Man habe sich wohl vom Namem ThSV Eisenach beeindrucken lassen und viel zu viele technische Fehler gemacht, so der Ronneburger Trainer. Nun muss seine Mannschaft die Niederlage schnell verdauen. Am Sonnabend steigt beim LSV Ziegelheim das nächste Derby. Das Punktekonto des HSV kann sich mit 15:5 Zählern immer noch sehen lassen. In Ziegelheim wollen sich die Ronneburger wieder von ihrer Schokoladenseite zeigen. (Jens Lohse)

HSV-Sieben bleibt auf Kurs03.12.2016

HSV Ronneburg - SV T&C Behringen/Sonneborn 37:30 (19:14)
Schiedsrichter: T.Pfefferkorn | J.Rudolph (Altenburg)
Siebenmeter: Ronneburg 6/6 | Behringen 8/4
Zeitstrafen: Ronneburg 7x2min + 1 RK | Behringen 9x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (4)
07 S.Senff (6)
08 C.Lange
09 A.Stölzner (3/2)
10 S.Stölzner (3)
13 S.Sell
14 R.Vogel (6)
15 M.Alexy (9/4)
17 R.Stein (1)
18 M.Bäumler (3)
22 D.Beer (2)

T S.Koska
B W.Klinger
P N.Zimmerling
- U.Werler

Saisonstatistik
Die Ronneburger bezwingen Behringen/Sonneborn daheim klar mit 37:30.
So kann es für die Koska-Truppe weitergehen. Nach dem Heimsieg gegen Behringen/Sonneborn verbuchen die Ronneburger 15:3 Punkte und können damit zuversichtlich in die beiden verbleibenden Auswärtspartien in Eisenach und Ziegelheim gehen. Das letzte Heimspiel des Jahres gegen die Westthüringer gestaltete sich allerdings zu keinem Selbstläufer. "Behringen war der erwartet schwere Gegner, der uns vor allem mit seiner Körperlichkeit zu schaffen gemacht hat. In einem sehr harten und zerfahrenen Spiel haben wir in beiden Halbzeiten erst Anlaufphasen gebraucht, um in Tritt zu kommen", meinte HSV-Trainer Stefan Koska, der die Umstellung auf die 6:0-Deckung nach dem Seitenwechsel als das entscheidende taktische Element ansah. Zudem freute sich der Coach über die abermals starke Torhüterleistung von Maximilian Weihrauch, der seine Mannschaft mit vielen guten Paraden in dieser Phase wieder auf Kurs brachte. Behringen erwies sich zunächst als harter Brocken. Bis zum 8:8 (18.) ließ man den Gastgeber nicht enteilen. Selbst bis zum 12:11 (23.) war aus Ronneburger Sicht noch nicht an einen komfortablen Pausenvorsprung zu denken. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte zogen die HSV-Sieben das Tempo nochmal an und konnte sich ein Fünf-Tore-Polster erarbeiten, das sich nach Wiederbeginn trügerisch erwies. Viele einfache Ballverluste im Spielaufbau führten zu Beginn der zweiten Hälfte dazu, das die Randeisenacher beim 20:19 (35.) wieder voll im Geschäft waren. Erst die Rückkehr von Maximilian Weihrauch zwischen die Pfosten und die Umstellung des Abwehrverhaltens brachten den Erfolg. Kontinuierlich baute der Gastgeber seinen Vorsprung aus, wobei sich der HSV dennoch jeden Treffer hart erarbeiten musste. Vom 24:22 (42.) bis zum 31:22 (50.) blieben die Behringer acht Minuten lang ohne eigenen Treffer. Dennoch gaben sich die Gäste nicht auf und gingen zur offenen Manndeckung über, was nochmals für eine hektische Schlussphase sorgte. Weil Steve Senff seinem Gegenspieler in den Wurfarm griff, sah er berechtigt die Rote Karte (54.). Maximilian Weihrauch parierte aber den folgenden Strafwurf. Im Gegenzug wurde die Behringer Bank mit einer Zeitstrafe bedacht (55.). Die Partie hatte also von allem etwas zu bieten und blieb bis zum Abpfiff brisant und temposcharf. "Wir haben hier nichts geschenkt bekommen", kommentierte Ronneburgs Coach Stefan Koska. (Jens Lohse)

Deutlicher Heimsieg gegen Apoldaer Reserve19.11.2016

HSV Ronneburg - HSV Apolda 1990 35:24 (18:11)
Schiedsrichter: R.Hennig | H.Störr (Döbeln)
Siebenmeter: Ronneburg 6/4 | Apolda 7/6
Zeitstrafen: Ronneburg 3x2min | Apolda 2x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (3)
07 S.Senff (4)
08 C.Lange (2)
09 A.Stölzner (5/2)
10 S.Stölzner (2)
11 C.Stölzner (3)
13 S.Sell (3)
14 R.Vogel (4)
15 M.Alexy (7/1)
17 R.Stein (1)
18 M.Bäumler
22 D.Beer (1)

T S.Koska
B W.Klinger
P N.Zimmerling
- U.Werler

Saisonstatistik
Bericht
folgt(Jens Lohse)

Ronneburger Auf und Ab06.11.2016

SG Könitz/Saalfeld - HSV Ronneburg 27:33 (14:14)
Schiedsrichter: C.Klich | L.Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Siebenmeter: Saalfeld 7/7 | Ronneburg 3/3
Zeitstrafen: Saalfeld 1x2min + 1RK | Ronneburg 4x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (5)
07 S.Senff (6)
08 C.Lange
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner (1)
11 C.Stölzner
13 S.Sell
15 M.Alexy (15/3)
18 M.Bäumler (2)
22 D.Beer (4)

T S.Koska
B W.Klinger
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Einen Arbeitssieg feiern die Ronneburger beim Thüringenliga-Schlusslicht SG Könitz/Saalfeld. Beim 33:27-Erfolg gibt es viele Höhen und Tiefen. Am Ende setzt sich die größere Qualität aber durch.
Nur noch ein Minuspunkt trennt die ersten vier Mannschaften in der Thüringenliga. Der HSV Ronneburg festigte seinen vierten Platz mit einem 33:27-Sieg in der Gorndorfer Dreifelder-Halle, rissen dabei aber keine Bäume aus. "Zwölf Minuten haben wir Handball wie aus einem Guss gespielt, danach aber unverständlicher Weise das Spielen eingestellt", sagte Trainer Stefan Koska. Kaum fünf Minuten waren absolviert, da führte Ronneburg 5:0. Mirko Alexy, Christopher Eisenstein (2), Steve Senff und Silvio Stölzner drückten die anfängliche Überlegenheit der Gäste in Treffern aus. Gar bis zum 10:3 (13.) bauten die Gäste ihren Vorsprung aus, ehe der Spielfaden riss. Tor um Tor machte Saalfeld gut. Nach dem 14:10 durch Mirko Alexy (24.) gelang Ronneburg bis zur Pause gar kein Torerfolg mehr. Statt dessen schaffte die SG, die in Jörg Schmeißer einen sicheren Siebenmeterwerfer in ihren Reihen hatte, den 14:14-Ausgleich. Nach einer kurzen Phase des Verschnaufens bis zum 17:17 (36.) besann sich der HSV wieder auf seine handballerischen Fähigkeiten. Beim 23:19 (44.) sah man zum zweiten Mal in dieser Partie wie der sichere Sieger uas. Doch erneut ließ man die erforderliche Zielstrebigkeit vermissen. Könitz/Saalfeld kämpfte sich abermals zurück ins Spiel. Beim 24:24 (51.) ging alles wieder von vorn los. "Wahrscheinlich hat die erneute Aufholjagd den Saalfeldern aber zuviel Kraft gekostet. Wir haben uns wieder auf unser Können besonnen und einfache Tore erzielt. Da sind wir immer die Besten", so Stefan Koska, dessen Mannschaft vom 25:25 (52.) bis zum 32:25 (58.) sieben Treffer hintereinander markierte. Der Gastgeber schien stehend k.o.. "Wenn man oben steht, gewinnt man solche Spiele. Meine Mannschaft hat genug Selbstvertrauen dafür. Trotzdem war es nur ein Arbeitssieg ohne Glanz. Wir sind nach zwei Schwächephasen wieder aufgestanden und haben insgesamt verdient gewonnen. Die Moral hat gestimmt", schätzte Trainer Stefan Koska ein. (Jens Lohse)

Dramatische Schlussphase29.10.2016

HSV Ronneburg - Sonneberger HV 23:23 (9:11)
Schiedsrichter: S.Meisel | M.Schwertz (Eisenach)
Siebenmeter: Ronneburg 1/1 | Sonneberg 3/1
Zeitstrafen: Ronneburg 7x2min + 1RK | Sonneberg 10x2min (+1RK)
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein
06 U.Werler
07 S.Senff (4)
09 A.Stölzner (1)
10 S.Stölzner (2)
11 C.Stölzner (2)
13 S.Sell
15 M.Alexy (7/1)
17 R.Stein
18 M.Bäumler (4)
22 D.Beer (3)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Zwei Minuten vor Abpfiff liegt Thüringenligist HSV Ronneburg gegen die mit dem Oberliga-Aufstieg liebäugelnden Sonneberger mit zwei Toren zurück. Doch Steve Senff und Martin Bäumler schaffen noch den 23:23-Ausgleich.
Das war kein Spiel für schwache Nerven. Im Ronneburger Hexenkessel brodelte es wieder einmal. Zwei Minuten vor Schluss liefen die Gastgeber noch einem 21:23-Rückstand hinterher. Doch behielt der Gastgeber die Übersicht. Erst gelang dem von Linksaußen einlaufenden Steve Senff der Anschluss, ehe kurz darauf Martin Bäumler vom Kreis gar für den 23:23-Ausgleich sorgte. 21 Sekunden waren noch zu spielen, als die Sonneberger eine Auszeit nahmen. Der in der Schlussphase zwischen die Pfosten gerückte Maximilian Weihrauch parierte den letzten Sonneberger Wurfversuch aus dem Rückraum. Der Nachwurf verfehlte sein Ziel. Ein möglicher Siebenmeterpfiff blieb aus, so dass die Ronneburger das Unentschieden wie einen Sieg feierten. "Hier sind zwei bärenstarke Mannschaften aufeinander getroffen. Wir haben Moral bewiesen und auch bei Rückständen die Ruhe bewahrt. Die offensive Deckung hat sich als das richtige taktische Mittel erwiesen. Im Angriff haben wir aber wieder zu viele klare Chancen liegen gelassen", schätzte Ronneburgs Trainer Stefan Koska ein. Sein Team hatte gegen die Sonneberger den Beweis erbracht, zurecht zur Spitzengruppe der Thüringenliga zu gehören. Die erste Halbzeit gehörte den Sonnebergern, die bisher alle Spitzenspiele gegen Mühlhausen, Jena und Eisenach II verloren, sich vor der Saison aber mit dem Rumänen Marius Bondar sowie den Ungarn Krisztian Benak und Mate Liptak verstärkt hatten. Anders als in den vorherigen Begegnungen stand diesmal das komplette Zugangstrio zur Verfügung. Zwar gingen die Ronneburger durch Mirko Alexy in Führung, doch ergriffen die Gäste schnell die Initiative. Beim 2:5 (13.) war den 200 Zuschauern in der Sporthalle Zeitzer Straße klar, dass man sich auf einen Kampf auf Biegen und Brechen einzustellen hatte. Beim 6:6 durch Mirko Alexys verwandelten Siebenmeter (18.) war der HSV wieder dran, schaffte es aber vor der Pause nicht mehr in Führung zu gehen. Man lief einen 9:11-Rückstand hinterher, erwischte in der zweiten Hälfte allerdings einen Auftakt nach Maß in die zweite Hälfte. Silvio Stölzner, Martin Bäumler, Steve Senff und Mirko Alexy erzielten gleich nach Wiederbeginn vier Tore hintereinander und ließen den Gastgeber auf 13:11 enteilen (36.). Doch zeigten sich die von Altmeister Hans-Joachim Ursinus gecoachten Sonneberger unbeeindruckt. Beim 14:14 (38.) herrschte wieder Gleichstand. Die Ronneburger offenbarten einige Schwächen in der schnellen Rückwärtsbewegung, was die Spielzeugstädter zu einfachen Treffern nutzten - 15:17 (43.). Diesmal schlug der HSV zurück. Die immer wieder klug einlaufenden Außenspieler Daniel Beer und Steve Senff sowie Christopher Stölzner drehten das Spiel abermals - 18:17 (47.). Zwischenzeitlich hatte Torwart Maximilian Weihrauch seinen zweiten Siebenmeter pariert. Es blieb ein Nervenduell. Aus dem Rückraum kamen die Ronneburger kaum noch durch, so dass man vom Kreis zum Erfolg kommen musste. Mit Christopher Stölzner (Ronneburg) und Tom Rehm (Sonneberg) verloren beide Teams wichtige Spieler durch Rote Karte bzw. die dritte Zeitstrafe. Beim 21:23 (55.) schienen die Gäste auf der Siegerstraße. Doch machte der Hexenkessel in den Schlussminuten seinem Namen einmal mehr alle Ehre. (Jens Lohse)

Koska-Sieben gewinnt ungefährdet22.10.2016

SG Suhl/Goldlauter - HSV Ronneburg 27:30 (11:18)
Schiedsrichter: N.Nirsberger | J.Willner (Ilmenau)
Siebenmeter: Suhl 11/8 | Ronneburg 2/2
Zeitstrafen: Suhl 5x2min | Ronneburg 6x2min + 1 RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
02 C.Eisenstein (6)
06 U.Werler
07 S.Senff (4)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (1)
10 S.Stölzner
11 C.Stölzner (6)
13 S.Sell (1)
15 M.Alexy (6/2)
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer (4)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
8:2 Punkte hat Thüringenligist HSV Ronneburg nach fünf Spieltagen auf seiner Habenseite. Nur eine Woche nach dem Sieg in Goldbach entführt das Team bei der SG Suhl/Goldlauter mit 30:27 (18:11) auch beide Punkte.
Mit dem zweiten Auswärtssieg binnen acht Tagen haben sich die Handballer des HSV Ronneburg in der Thüringenliga-Spitzengruppe etabliert. "Jetzt sich wir erst einmal vorn mit dabei", freute sich Gäste-Trainer Stefan Koska über den 30:27-Erfolg bei der SG Suhl/Goldlauter. Dabei hätte der Ronneburger Sieg weit klarer ausfallen können. Doch ließ beim HSV nach einem zwischenzeitlichen Zehn-Tore-Vorsprung in der Endphase der Partie die Konzentration etwas nach. Außerdem wurde viel gewechselt, so dass die Südthüringer noch verkürzen konnten. "Unsere offensive Deckung hat sich schnell als das richtige taktische Mittel erwiesen. So haben die Suhler im Angriff nie zu ihrem Spiel gefunden", urteilte der Coach, dessen Team immer wieder früh Bälle abfing, schnell hinten raus spielte und zu einfachen Treffern kam. So führten die Gäste schon nach einer Viertelstunde mit 9:3. Der nach dem kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall von Rico Stein in den rechten Rückraum beorderte Christopher Eisenstein gefiel mit einer starken Vorstellung und traf bereits in den ersten 20 Minuten fünfmal. Damit sprang er zugleich für den von Anbeginn in Manndeckung genommenen Mirko Alexy in die Bresche. Den Vorsprung verteidigten die Gäste bis zum 18:11-Pausenstand und zogen nach Wiederbeginn sogar noch einmal an. Beim 23:13 (39.) war man gar bis auf zehn Treffer enteilt. Beim 26:15 (45.) drohte den Suhlern ein Debakel. Trainer Koska wechselte durch. Die Ronneburger ließen die Zügel schleifen, schienen mit ihren Gedanken schon beim Sonnabend zu sein, wenn man zum Heimkracher im "Hexenkessel" Zeitzer Straße den Sonneberger HV empfängt. Der Gastgeber kam auf. In den letzten zehn Minuten erzielte der HSV nur noch drei Tore, so dass die Südthüringer noch bis zum 27:30 verkürzen konnten. "Unser Sieg war nie in Gefahr. Wir haben für die nächsten Aufgaben Kräfte gespart. Das ist das wichtigste. Jetzt freuen wir uns auf Sonneberg", sagt Stefan Koska. (Jens Lohse)

Knapper Sieg trotz steter Führung15.10.2016

SV BW Goldbach/Hochheim - HSV Ronneburg 30:31 (12:15)
Schiedsrichter: S.Meisel | M.Schwertz (Eisenach)
Siebenmeter: Goldbach 10/9 | Ronneburg 5/4
Zeitstrafen: Goldbach 6x2min + 1RK | Ronneburg 5x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
02 C.Eisenstein (1)
06 U.Werler
07 S.Senff (3)
08 C.Lange
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner
11 C.Stölzner (4)
13 S.Sell (1)
15 M.Alexy (12/3)
17 R.Stein (4/1)
18 M.Bäumler
22 D.Beer (6)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Mit einem 31:30 in Goldbach hat sich der HSV Ronneburg in die Spitzengruppe der Thüringenliga eingereiht. Basierend auf einer guten Torhüterleistung und zwölf Toren von Mirko Alexy gewinnt der Gast am Ende verdient.
"Dass es hier in Goldbach schwierig werden würde, war uns von vornherein klar. Am Ende zählen die zwei Punkte. Jetzt können wir zuversichtlich nächste Woche nach Suhl fahren", äußerte sich Ronneburgs Trainer Stefan Koska nach dem Arbeitssieg seiner Mannschaft im Landkreis Gotha. Die HSV-Handballer, deren erst zu Saisonbeginn nach Ronneburg gewechselte Kreisläufer Michael Seime sich mittlerweile dem HC Burgenland Naumburg in der MHV-Oberliga angeschlossen hat, führten außer beim 0:1 das ganze Spiel über. Nach zähem Beginn fanden die Gäste schnell in die Begegnung und hatten sich beim 6:3 erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeitet. Den behauptete die Koska-Sieben bis zum 15:12-Pausenstand. Torjäger Mirko Alexy war der Hauptgarant der Führung. Allein acht Treffer gelangen ihm bis zum Halbzeitpfiff. Auch Torhüter Hannes Seidemann trug mit seinen zahlreichen Paraden zur guten Ausgangsposition nach den ersten 30 Minuten bei. Als der HSV nach Wiederbeginn nach schnellen Treffern von Mirko Alexy und Steve Senff ga auf 17:12 enteilte (32.), schienen sich die Ronneburger absetzen zu können. Bis zum 20:15 (38.) blieb der Abstand erhalten. "Mitter der zweiten Halbzeit hatten wir eine kleine Schwächephase. Da mussten wir dann wieder zurückwechseln, um kein Risiko einzugehen-2, verriet Stefan Koska später. Jedenfalls waren die Goldbacher beim 20:19 (43.) wieder dran. Zum Glück war in der Schlussviertelstunde aber auf Rechtsaußen Daniel Beer Verlass, dem in dieser Phase wichtige Tore gelangen. So kamen die Goldbacher nie zum Ausgleich. Christopher Stölzners 31:29 - 28 Sekunden vor Abpfiff besiegelte den Ronneburger Erfolg, auch wenn kurz darauf per verwandeltem Siebenmeter nochmals zum Anschluss kam und Christopher Eisenstein eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt. Bei eigenem Ballbesitz ließ der HSV nichts mehr anbrennen und brachte den wertvollen Vorsprung über die Zeit. (Jens Lohse)

Ronneburger Chancenlos09.10.2016

HSV Bad Blankenburg - HSV Ronneburg 41:21 (21:10)
Schiedsrichter: S.Hauke | C.Lindig (Krölpa/Könitz)
Siebenmeter: Blankenburg 7/6 | Ronneburg 3/2
Zeitstrafen: Blankenburg 5x2min | Ronneburg 9x2min (1 RK)
Aufstellung
12 M.Weihrauch
06 U.Werler
07 S.Senff (5)
08 C.Lange (3)
09 A.Stölzner (1)
10 S.Stölzner (5)
11 C.Stölzner
15 M.Alexy (5/2)
17 R.Stein
18 M.Bäumler (2)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Nichts zu holen ist für die Koska-Sieben beim 21:41 (10:21) beim Oberliga-Spitzenreiter in Bad Blankenburg. Torwart Weihrauch scheidet schon nach zehn Minuten verletzt aus.
"Das war wohl nicht das glücklichste Los für uns", meinte Ronneburgs Trainer Stefan Koska nach dem Aus im Viertelfinale des Thüringer Amateurpokals in Bad Blankenburg. Beim aktuellen Tabellenführer der Mitteldeutschen Handball-Oberliga gingen die Gäste mit 21:41 unter. Dem Aufstiegsanwärter merkte man das Vortagsspiel gegen Radis nicht an. Trainer Jörn Schläger konnte aus dem vollen 14-er Kader schöpfen. Die Zeichen standen für die Gäste von vorherein nicht günstig. Mit Michael Seime, Daniel Beer, Siim Sell sowie Torwart Hannes Seidemann mussten die Ronneburger auf wichtige Kräfte verzichten. Bis zum 5:3 (8.) konnte man die Begegnung noch recht offen gestalten. Als dann aber zwei Minuten später Schlussmann Maximilian Weihrauch wegen einer Muskelverletzung vom Feld musste, war es um die Gäste geschehen. Mangels personeller Alternativen musste Rechtsaußen Udo Werler zwischen die Pfosten. Bis zum 8:5 (12.) blieben die Ronneburger auf Tuchfühlung. Dann musste die Koska-Sieben abreißen lassen. Schon zur Halbzeit lief man beim 21:10 einen Elf-Tore-Rückstand hinterher. Auch nach dem Wechsel gab sich der Gast nicht auf. "Wir haben in der Woche hart trainiert. Unser Hauptaugenmerk liegt auf den kommendes Auswärtsspielen in Goldbach und Suhl. Dort wollen wir punkten", so Ronneburgs Trainer Stefan Koska, der in Bad Blankenburg allen mitgereisten Spielern Einsatzzeiten gab. "Ich bin nicht wirklich unzufrieden. Etwas anderes war nicht zu erwarten. Mit dieser Mannschaft wird Bad Blankenburg wieder in die Dritte Liga aufsteigen. Alles andere wäre eine Überraschung", äußerte sich Coach Koska abschließend. (Jens Lohse)

Ronneburger Kantersieg gegen schwachen Gegner17.09.2016

HSV Ronneburg - HSV Weimar 44:25 (20:14)
Schiedsrichter: C.Klich | L.Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Siebenmeter: Ronneburg 8/7 | Weimar 3/3
Zeitstrafen: Ronneburg 3x2min | Weimar 5x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein
06 U.Werler (1)
07 S.Senff (7)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (5/2)
10 S.Stölzner (7)
15 M.Alexy (12/5)
17 R.Stein (2)
18 M.Bäumler
22 D.Beer (5)
31 M.Seime (4)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling
- C.Stölzner

Saisonstatistik
Mit einem 44:25-Heimsieg gegen Schlusslicht HSV Weimar ist Thüringenligist HSV Ronneburg hinter den ungeschlagenen Teams aus Mühlhausen und Eisenach auf Tabellenrang drei vorgerückt.
Doch tat sich der Gastgeber in der ersten Halbzeit lange Zeit schwer. Die schnelle 4:1-Führung (4.) sorgte für etwas Überheblichkeit bei den Ronneburgern die in der Folge die Zügel etwas schleifen ließen. "Wir haben uns in den ersten 20 Minuten der Weimarer Spielweise angepasst. Unsere Torhüter haben nur schwer in die Partie gefunden. Erst als wir die Deckung umgestellt und schneller gespielt haben, konnten wir uns absetzen. Dann haben wir auch das schlechte Rückzugsverhalten der Gäste gnadenlos bestraft", sagte Ronneburgs Trainer Stefan Koska. Beim 10:11 durch den sechsten Treffer von Weimars Routinier Karsten Krech (19.) war der Gastgeber sogar in Rückstand geraten. Bis zum 14:14 (23.) zeigten die Handballer aus der Klassikerstadt kaum Schwächen. Doch dann ließen bei Weimar die Kräfte nach. Schon bis zur Halbzeit kassierten die Gäste sechs Treffer in Folge. Gerade Mirko Alexy tat sich in dieser Phase hervor und schloss einen Tempogegenstoß nach dem anderen entschlossen ab. Schon bis zur Pause enteilten die Ronneburger auf 20:14 und nahmen den Schwung mit in die zweite Hälfte. Auf 25:14 (35.) zog der Gastgeber davon, ehe Weimar wieder einmal ins Schwarze traf. Nur zwei Wechselspieler im Feld machten deutlich, weshlab die Gäste derzeit das Tabellenende zieren. Oft kamen die Weimarer gar nicht zum Abschluss, leisteten sich schon weit vorher einfache Ballverluste, die Ronneburg immer wieder zu Kontern nutzte. Beim Stand von 29:16 (41.) bewiesen die Eisenberger Schiedsrichter Carsten Klich/Lutz Pfefferkorn viel Fingerspitzengefühl, als sie Gäste-Torwart Christian Albrecht nach einem absichtlichen Foul an Daniel Beer nur mit einer Zeitstrafe bedachten. Bis zum 35:16 durch Mirko Alexys elften Treffer (45.) waren die Ronneburger nach Wiederbeginn im Minutentakt erfolgreich. Die 50-Tore-Marke schien greifbar. Doch die Koska-Sieben schluderte etwas im Abschluss, was auch an den vielen Wechseln lag. Nach seiner Knöchelverletzung vor Saisonbeginn kam erstmals Martin Bäumler zum Einsatz. Das Publikum rief zudem nach Routinier Udo Werler, der dann auch beim 41:21 (54.) seinen Treffer erzielte. Auf der anderen Seite gelang Karsten Krech nach seinem sieben Vorpausentoren kein weiterer Treffer. Durch Unachtsamkeiten in der Abwehr kam Weimar in der Schlussphase zu einigen leichten Toren und konnte noch auf 25:44 verkürzen. Nun treten die Ronneburger in eine vierwöchige Punktspielpause. Weiter in der Thüringenliga geht es erst am 15. Oktober, wenn das Gastspiel beim SV BW 1893 Goldbach/Hochheim ansteht. Zuvor wird allerdings noch die 2.Runde im Thüringer Amateurpokal beim HSV Bad Blankenburg ausgetragen. (Jens Lohse)

Ronneburger Handballer chancenlos in Mühlhausen10.09.2016

VfB TM Mühlhausen - HSV Ronneburg 31:22 (16:9)
Schiedsrichter: M.Reimann | L.Unger (Magdeburg)
Siebenmeter: Mühlhausen 8/6 | Ronneburg 5/4
Zeitstrafen: Mühlhausen 6x2min | Ronneburg 9x2min (+1RK)
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (1)
06 U.Werler
07 S.Senff (1)
09 A.Stölzner (4/3)
10 S.Stölzner (5)
11 C.Stölzner
15 M.Alexy (7/1)
17 R.Stein (2)
22 D.Beer (2)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Beim 22:31 (9:16) beim Landesmeister fühlt sich der Thüringenligist HSV Ronneburg vom Schiedsrichtergespann aus Magdeburg benachteiligt. Christopher Stölzner scheidet früh wegen einer Oberschenkelverletzung aus.
Die Bäume wachsen für die Ronneburger Handballer nicht in den Himmel. Nach den Heimerfolgen gegen Werratal im Pokal und gegen Jena um Punkte wurde die HSV-Sieben von Vorjahresmeister VfB TM Mühlhausen 09 schmerzlich geerdet. Mit 22:31 kam die Koska-Truppe im Unstrut-Hainich-Kreis unter die Räder, obwohl man sich eigentlich etwas ausgerechnet hatte. "Die äußerlichen Umstände sprachen nicht für uns. Mit Michael Seime und Martin Bäumler fehlten beide Kreisläufer. Auch Siim Sell war nicht dabei, was sich in der Abwehr negativ bemerkbar machte", meinte Trainer Stefan Koska, der sich allerdings mehr über die Regelauslegung der beiden Schiedsrichter aufregte. "Da wurde immer wieder mit zweierlei Maß gemessen. Die haben uns die Lust am Handballspielen genommen. Ich hatte nur damit zu tun, meine Spieler zu beruhigen", so Koska. Bis zum 3:3 hielt Ronneburg das Spiel offen. Als sich Christopher Stölzner am Oberschenkel verletzte und ausschied, ging die Ordnung verloren. Auf 9:3 enteilte der Gastgeber, wenngleich sich der HSV nicht aufgab und beim 11:7 auf 4 Tore verkürzen konnte. Bis zur Halbzeit legten die Mühlhäuser aber nochmals eine Schippe drauf und zogen auf 16:9 davon. Nach Wiederbeginn wehrten sich die Ronneburger nochmals nach Kräften, hatten zehn starke Minuten. Beim 17:13 durch Mirko Alexy (35.) witterte der Gast nochmals Morgenluft, doch dauerte die Hoffnung nur kurz. Mit vier Treffern in Folge bis zum 22:14 (44.) sorgte der VfB für eine Vorentscheidung. Die Koska-Sieben schonte in der Schlussphase auch noch den am Fuß verletzten Daniel Beer. Den Kontrahenten ließ man nie weiter als auf zehn Tore davonziehen. "Mühlhausen hat schon eine starke Truppe beisammen, die auch in der MHV-Oberliga mitmischen könnte. Wir haben unser Bestes gegeben. Mehr war heute nicht drin", sagt Stefan Koska, dessen Team am nächsten Sonnabend um 19 Uhr den HSV Weimar erwartet. (Jens Lohse)

Koska-Sieben kämpft Jena nieder03.09.2016

HSV Ronneburg - HBV Jena 90 22:21 (13:9)
Schiedsrichter: J.Rudolph | V.Leihos (Altenburg/Weimar)
Siebenmeter: Ronneburg 7/6 | Jena 5/5
Zeitstrafen: Ronneburg 4x2min | Jena 5x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
07 S.Senff
08 C.Lange
09 A.Stölzner (1)
10 S.Stölzner
11 C.Stölzner (2)
13 S.Sell
14 R.Vogel
15 M.Alexy (11/6)
17 R.Stein (2)
22 D.Beer (3)
31 M.Seime (3)

T S.Koska
B K.Eisenstein
- M.Bäumler

Saisonstatistik
Mit einem etwas glücklichem 22:21-Erfolg gegen den HBV Jena 90 staret der HSV Ronneburg in heimischer Halle in die Thüringenligasaison. Beide Teams begegnen sich auf Augenhöhe und liefern sich einen großen Kampf.
Nichts für schwache Nerven. Nach dem Abpfiff jubelten die Ronneburger, als hätten sie schon die Meisterschaft gewonnen. "Ich war aufgeregt wie bei meinem ersten Spiel als Trainer. Jena war schwer einzuschätzen. Am Ende war es ein glücklicher Sieg. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, weil wir in der zweiten Hälfte zu viele freie Bälle verworfen haben. Trotzdem war wichtig, das wir als Mannschaft aufgetreten sind. Gegen Jena werden nicht viele Teams gewinnen", meinte Gastgeber-Trainer Stefan Koska erleichtert nach dem Abpfiff. Sein Gegenüber Ralph Börmel urteilte: "Wir haben ein tolles Spiel gesehen, das auf einem ordentlichen Niveau stand. Wir hätten hier gern gewonnen, haben aber am Ende zwei, drei Fehler zu viel gemacht. Ronneburg war heute das glücklichere Team." 20 Minuten lang konnte sich keine Mannschaft absetzen. Beide Mannschaften agierten konzentriert. Beim 5:3 (12.) schienen die Ronneburger das Tempo anzuziehen, fingen sich aber promt drei Gegentore in Folge ein - 5:6 (16.). Vor allem mit Rückraumwerfer Hagen Rose, der vor der Pause siebenmal erfolgreich war, hatte die HSV-Abwehr Probleme. Dennoch zeigte sich die Koska-Sieben unbeeindruckt und enteilte auf 10:6 (23.). Den Vier-Tore-Vorsprung behauptete der Gastgeber bis zum 13:9-Pausenstand. Dabei blieb es bis zum 16:12. Mirko Alexy überzeugte als sicherer Siebenmeterwerfer. Christopher Stölzner agierte mannschaftsdienlich mit vielen überlegten Anspielen. Dennoch gerieten die Ronneburger unter Druck, weil im Angriff das Zielwasser verloren ging. Als nacheinander Mirko Alexy, Michael Seime, Steve Senff und nochmals Mirko Alexy aus besten Positionen nicht in Schwarze trafen, schmolz die Führung dahin. Jenas Torwart Thomas Haugk war kaum noch zu überwinden. Binnen 3 Minuten glichen die Saalestädter zum 16:16 aus (44.). Beim HSV überwogen nun die Einzelaktionen. Man verkrampfte etwas, schloss teilweise überhastet und unvorbereitet ab. Mirko Alexy wäre allerdings nich Mirko Alexy, wenn er es auch trotz des einen oder anderen Fehlwurfs immer wieder versuchen würde. Von Linksaußen erzielte er das 17:16 (45.). Auch Christopher Stölzners Hüftwurf schlug im Kasten ein (46.). Der Gast hatte aber stets die passende Antwort parat. Als der von der Bank gekommene Rico Stein binnen Sekunden zweimal zum 20:18 erfolgreich war, schien Ronneburg auf der Siegerstraße. Aber Jena glich wieder aus, unterzog zudem Christopher Stölzner in der Schlussphase einer Sonderbewachung. Es blieb dramatisch. Jeweils mit ihren zehnten Tagestoren trafen Mirko Alexy und Hagen Rose von der Siebenmeterlinie. Der Ronneburger Torjäger legte noch das 22:21 nach (58.), wobei da noch fast drei Minuten zu spielen waren. Doch auch an den Gästen war das Spiel nicht spurlos vorüber gegangen. Hagen Rose (Stürmerfoul) und der von Rechtsaußen an Maximilian Weihrauch scheiternde John Le vergaben die letzten Ausgleichschancen in Überzahl. Taktisch clever spielte der HSV die Zeit von der Uhr und jubelte mit seinen Anhängern. (Jens Lohse)

HSV Ronneburg belohnt sich mit Steigerung in zweiter Hälfte27.08.2016

HSV Ronneburg - HSG Werratal 05 25:23 (11:13)
Schiedsrichter: L.Pfefferkorn | T.Pfefferkorn (Altenburg)
Siebenmeter: Ronneburg 5/3 | Werratal 1/0
Zeitstrafen: Ronneburg 3x2min | Werratal 4x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
06 U.Werler
07 S.Senff (1)
09 A.Stölzner (6/1)
10 S.Stölzner (2)
11 C.Stölzner (1)
13 S.Sell
15 M.Alexy (6/2)
17 R.Stein (2)
22 D.Beer (1)
31 M.Seime (6)

T H.Seidemann
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling
- M.Bäumler

Saisonstatistik
Gegen den Thüringer Vizemeister Werratal setzt sich der HSV Ronneburg zum Pflichtspielautakt in eigener Halle mit 25:23 durch. Michael Seime, Mirko Alexy und Andre Stölzner treffen sechsfach.
"Zeigt jetzt, dass wir wirklich in die nächste Runde wollen und packt die zehn Prozent drauf, die uns bisher noch gefehlt haben!", hallte es vor Beginn der zweiten Halbzeit aus dem Kreis der Ronneburger Handballer. Da lag der gastgebende HSV gegen Werratal 11:13 zurück. Nur beim 4:3 führten die Ronneburger, die ansonsten meist einem knappen Rückstand hinterliefen. Als kurz vor der Pause Altmeister Uto Werler im Konter die Chance zum 12:12-Ausgleich vergab, zogen die von Daniel Hellwig betreuten Gäste im Gegenzug gar wieder auf zwei Tore davon. Wirklich zu gefallen gewusst hatte beim HSV lediglich Neuzugang Michael Seime. Der vom SV Hermsdorf gekommene Kreisläufer war in den ersten 30 Minuten gleich fünfmal erfolgreich, musste allerdings auch fast durchspielen, weil sich Martin Bäumler im Freitagstraining eine Sprunggelenksverletzung zugezogen hatte und erst einmal ausfallen wird.
Kreisläufer Seime gibt guten Einstand
Der Schwur vor dem Seitenwechsel schien seine Wirkung nicht verfehlt zu haben. Mit drei Treffern in Serie von Andre Stölzner, Michael Seime und Mirko Alexy binnen 141 Sekunden starteten die Ronneburger in die zweite Hälfte und zogen mit 14:13 (33.) in Front. Doch Werratal ließ nicht abreißen, auch wenn Kanonier Nemanja Vukasinovic in Halbzeit zwei nicht mehr zum Zuge kam. Bis zum 17:17 (38.) glichen die Gäste jeweils aus. Dann steigerte sich Torwart Maximilian Weihrauch nochmals. Rico Stein und der nach dem Wechsel wichtige Impulse setzende Andre Stölzner ließen den HSV auf 19:17 enteilen (42.). Die erste Chance, sich einen Drei-Tore-Vorsprung zu erarbeiten, vergaben die Ronneburger noch. Dann drehte Mirko Alexy auf, verwandelte erst einen Siebenmeter und war kurz darauf aus dem Rückraum mit aller Urgewalt aus zwölf Metern unter die Latte erfolgreich - 22:18 (48.). In doppelter Unterzahl verkürzte Werratal, kurz darauf gar auf 22:20 (51.). Als Andre Stölzner und Mirko Alexy zwei Strafwürfe in Folge vergaben, hätte es noch einmal spannend werden können. Doch konnten die Gäste daraus kein Kapital schlagen und leisteten sich selbst immer wieder einfache Ballverluste. Das 24:21 durch Steve Senffs schön herausgespielten Treffer von Linksaußen (56.) bedeutete eine Vorentscheidung. Als Torhüter Maximlian Weihrauch beim Stand von 25:23 zwanzig Sekunden vor Schluss einen freien Wurf der Südthüringer meisterte, war alles gelaufen. "Wir haben das Spiel in der Abwehr gewonnen, haben nur dreiundzwanzig Tore zugelassen. Kämpferisch waren wir stark, haben uns im Angriff allerdings noch phasenweise schwer getan. Anfangs waren wir zu nervös und verkrampft, haben uns nach dem Wechsel aber deutlich gesteigert. Der Sieg gibt uns Selbstvertrauen für den Punktspielauftakt gegen Jena", meinte Hannes Seidemann nach dem Abpfiff. Der etatmäßige Torwart hatte den erst am Spieltag aus dem Urlaub zurückgekehrten Coach Stefan Koska auf der Trainerbank vertreten. (J.Lohse)