18 Martin Bäumler
+ Das Leben eines Ronneburgers +

Spielberichte 09-10

Spielberichte 2009/2010
HSV Ronneburg II - HSV Weimar 27:24 (12:12)

10.04.2010 || 17:00 Uhr

Heimsieg zum Saisonabschluss
Am Samstag den 24.04.2010 empfing Ronneburgs Zweite zum letzten Meisterschaftsspiel den Tabellennachbarn HSV Weimar in der Sporthalle an der Zeitzer Straße. In der Hinrunde hatte man mit fünf Toren verloren und wollte diese wettmachen, um vielleicht noch Platz sieben in der Landesliga, Staffel eins zu erreichen. Es wurde von Beginn an das erwartete Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, wobei zunächst Weimar in Führung lag (1:3, 3:5). Danach schaffte Ronneburg den Ausgleich zum 5:5 und 6:6. Wenig später allerdings lag Weimar wieder mit zwei Toren vorn (6:8, 7:9) und die HSV-Zweite war in Zugzwang geraten. Doch nicht lange, nach dem 10:10 zwei Gastgebertore zum 12:10. Man lag wieder in Führung. In die Pause ging es schließlich mit einem 12:12. Unentschieden. Wiederanpfiff und je ein Treffer auf beiden Seiten zum 13:13. Danach zog Ronneburg auf zwei (15:13) bzw. drei Tore (17:14) davon. Die Hausherren standen kompakt in der Deckung und auch im Tor wusste man zu überzeugen. Im Angriff sorgte diesmal der gut aufspielende Perry Dennhardt für wichtige Tore (im Spiel insgesamt 10). Eine Ruhepolster war der Spielstand jedoch noch nicht und in der Folgezeit schaffte der HSV Weimar gar wieder den Ausgleich zum 19:19. Nach dem 20:20 dann drei wichtige Treffer für die HSV-Sieben zum 23:20 und die Tatsache, dass man nach dem 24:21 auf die Siegerstraße eingebogen war. Die Gäste aus Weimar bemühten sich, das Resultat in Grenzen zu halten und ließ dem Gastgeber nicht mehr als drei Tore Differenz zu (25:22). Kurz vor Spielende schaffte man sogar noch den Anschlusstreffer (25:24), ehe die HSV-Zweite mittels zweier Treffer das Abschlussergebnis von 27:24 herstellte. Unter dem Strich gesehen steht zum Abschluss der Saison für Ronneburgs Zweite ein achter Platz zu Buche, wobei man für sich als Neuling in Anspruch nehmen kann, so manches gestandene Team „geärgert“ zu haben. Also auf ein Neues in der Saison 2010/2011.
 
Ronneburg spielte mit : S.Buschner, K.Günther, L.Kresse, A.Rohr (5), St.Köhler, B.Hemmann (2), S.Stölzner (3), M.Bäumler (5), P.Dennhardt (10), S.Eisenstein (2), V.Sidortschuk, D.Hoffmann

Siebenmeter: Ronneburg 7/6 | Weimar 5/5
Zeitstrafen: Ronneburg 4x2min | Weimar 5x2min

Schiedsrichter: Denninger | Pengel
HSV Ronneburg II - SV Fortuna Großschwabhausen 29:30 (13:14)

10.04.2010 || 17:00 Uhr
 
Gegen Favoriten gut gespielt und knapp verloren
Am Samstag den 10.04.2010 empfing Ronneburgs Zweite zum vorletzten Meisterschaftsspiel den SV Fortuna Großschwabhausen. In Anbetracht der Tatsache, dass man das Hinspiel klar mit 40:27 verloren hatte, gebührte die Favoritenrolle dem Gast aus Großschwabhausen. Die HSV-Zweite wollte seine „Außenseiterrolle“ nutzen und Paroli bieten.
Es wurde von Beginn an das erwartete Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, die sich nichts schenkten und die Partie bis zum Schluss spannend gestalteten und offen hielten. Mit dem Anpfiff wechselten die Führungen mehrmals. Mal lagen die Hausherren vorn, mal die Gäste, die nach sieben Minuten wieder führten (4:5). Ronneburg war in Zugzwang geraten und legte nun einen Zwischensport ein und zog nach zwölf Minuten auf 10:6 davon. Die nötige Sicherheit zog dennoch nicht ins HSV-Spiel ein, im Gegenteil, man machte den ein und anderen Fehler und ließ die Gäste wieder ins Spiel kommen. Großschwabhausen versenkte den Ball fünf mal am Stück im HSV-Gehäuse und ging fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff wieder in Führung (10:11).
Der Gastgeber kämpfte, lag nach 28 Minuten wieder vorn (13:12). Doch die Gäste standen dem in nichts nach und schafften bis zur Pause wieder eine knappe Führung (13:14).
Einig war man sich, es war bis dahin ein gutes Landesligaspiel und beide Teams befinden sich auf Augenhöhe. Die Ronneburger standen kompakt in der Deckung, beide Keeper wussten zu überzeugen und vorn sorgte der diesmal wieder gut aufspielende Ch. Lange für wichtige Tore (im gesamten Spiel 10). Das bestätigte sich auch lange Zeit in den zweiten Spielhälfte.
Nach fünf gespielten Minuten der zweiten Halbzeit stand es wieder Unentschieden (16:16). Dabei blieb es lange Zeit (17:17, 19:19, 20:20), wobei die Gäste immer vorlegten und Ronneburg nachziehen musste. Nach 45 Minuten lagen schließlich wieder die Hausherren vorn (21:20) und konnten diesen in der Folgezeit auf zwei Tore ausbauen (23:21, 24:22). Weiter absetzen konnte man sich allerdings nicht, denn der Tabellenfünfte hielt dagegen, erzielte in der 52. Minute wieder den Ausgleich zum 25:25. In den letzten acht Spielminuten wurde es noch einmal richtig spannend, es wurde ein Nervenspiel. Zunächst produzierten die Ronneburger einige Fehler, was die cleveren Gäste zu nutzen verstanden. Sie zogen auf drei Tore davon (25:28). Wer jetzt dachte, das war`s sah sich getäuscht, denn die HSV-Zweite gab alles und schaffte den Anschluss zum 27:28 und 28:29. Noch waren 90 Sekunden zu spielen.
Tor für Großschwabhausen (28:30), ein Treffer für Ronneburg (29:30) und 15 Sekunden verbleibende Spielzeit. Ronneburg in Ballbesitz erhielt buchstäblich in letzter Sekunde noch einen Freiwurf zugesprochen, konnte diesen allerdings nicht mehr zu sicherlich verdienten Ausgleich nutzen. Abpfiff und Freude Pur bei den Gästen, die sicherlich das glücklichere Ende für sich in Anspruch nehmen konnten. Für die HSV-Zweite bleibt dagegen die Tatsache, dass man in der Landesliga jedem Gegner Paroli bieten kann, jedoch zukünftig cleverer agieren muss.
Die 23 ausgesprochenen Zwei-Minuten-Strafen (elf für Ronneburg und zwölf für Großschwabhausen) inklusive vier Roter Karten schmälern in keinster Weise die Tatsache, dass es ein gutes, kampfbetontes und durchaus faires Landesligaspiel war. Vielleicht hätte etwas mehr Fingerspitzengefühl dem Spiel noch besser getan.

Ronneburg spielte mit: S. Buschner, Ch. Stein - A.Rohr (5), Ch.Lange (10), St.Köhler (2), B.Hemmann (2), M.Bäumler (2), S.Stölzner (2), P.Dennhardt (2), V.Sidortschuk (4), L.Kresse

Siebenmeter: Ronneburg 7/6 | Großschwabhausen 4/4
Zeitstrafen: Ronneburg 11x2min (1xRK) | Großschwabhausen 12x2min (3xRK)

Schiedsrichter: Dähne/Scholz
TSV 1898 Oppurg - HSV Ronneburg II 38:29 (19:12)

20.03.2010 || 17:00 Uhr

Ronneburgs Zweite scheitert in Oppurg
Am Samstag den 20.03.2010 hatte Ronneburg ein schweres Auswärtsspiel in Pößneck gegen den TSV 1898 Oppurg zu bestreiten. Das Hinrundenspiel hatte man im November in eigener Halle verloren und wollte nach dem guten Spiel gegen Altenburg wollte man versuchen den „Spieß“ um-zudrehen. Doch dazu sollte es leider nicht kommen, da einige Ronneburger Spieler das Spiel nicht so richtig ernst nahmen und eine laxe Einstellung an den Tag legten. Damit wurde der Grundsatz,
Handball wird zu einem großen Teil im Kopf entschieden völlig über den Haufen geworfen. Der Start wurde teilweise „verschlafen“, denn nach dem 5:4 zog der Gastgeber durch vier Treffer am Stück auf 9:5 davon. Ronneburgs Deckung agierte zu lasch, was jedoch keinen falls an den
gut haltenden Keepern lag, vorn mehrten sich Fehlabspiele und Fehlwürfe im Abschluss. Nach dem 17:10 war klar, die HSV-Zweite wird an diesem Tag nichts reißen können. In die Pause ging es mit 19:12 für Oppurg.
In der zweiten Spielhälfte fand man etwas besser zu seinem Spielfluss, doch was man in den ersten dreißig Minuten versaut hatte, war gegen die Hausherren nicht mehr aufzuholen. Oppurg erzielte in der Folgezeit immer ein bis zwei Treffer mehr als Ronneburg, so dass man auch noch die zehn Tore Differenz knackte (32:22, 35:25, 36:26). Zumindest den Willen, in der zweiten Spielhälfte etwas besser zu machen, konnte man der HSV-Truppe nicht absprechen, aber das allein reichte nun einmal nicht aus. Bis zum Schluss noch etwas „Kosmetik“ und der Gastgeber Oppurg gewann verdient mit 38:29.
Bis zum 10. April, wo man zu Hause auf Großschwabhausen triff, hat nun die Mannschaft einiges zu tun, muss im „Kopf“ klar werden und sich auf seine eigentlichen Stärken besinnen.

Ronneburg spielte mit : S.Buschner, Ch.Stein, A.Rohr (2), Ch.Lange (2), L.Neefe (2), St.Köhler (7), B.Hemmann (1), M.Bäumler (3), P.Dennhardt (8), S.Eisenstein (1), V.Sidortschuk (1)

Siebenmeter: Oppurg 5/4 | Ronneburg 6/5
Zeitstrafen: Oppurg 4x2min | Ronneburg 9x2min (1 RK)

Schiedsrichter: Brehme/Siebert
HSV Ronneburg II - SV Aufbau Altenburg 38:41 (21:19)

14.03.2010 || 16:00 Uhr

Favoriten Altenburg Paroli geboten
Am Sonntag, den 14.03.2010, hatte Ronneburgs Zweite ein schweres Heimspiel gegen den Spitzenreiter der Landesliga Staffel 1 zu bestreiten. In der Sporthalle an der Zeitzer Straße traf man auf den SV Aufbau Altenburg. Man wollte auf alle Fälle mit einer guten Leistungen aufwarten und dem Favoriten so lange wie möglich Paroli bieten.
In einer torreichen und guten Landesligapaarung ist dies zum größten Teil auch gelungen. Die wiederum durch Coach Sidortschuk, der auch spielerisch Regie führte, gut eingestellten Ronneburger begannen konzentriert und gingen schnell mit zwei Toren in Führung (3:1). Dabei blieb es auch lange Zeit (5:3, 7:5, 8:6, 10:8, 11:9), ehe die Altenburger den Anschlusstreffer und Ausgleich zum 11:11 erzielen konnten. Nach dem 12:12 gelangen den Hausherren drei Treffer in Folge zum 15:12 und kurz vor der Pause stand es 18:15. Bis zum Halbzeitpfiff konnte Altenburg noch auf zwei Tore herankommen (21:19), mehr ließ Ronneburgs Zweite nicht zu.
Wideranpfiff und zunächst nichts Neues, Ronneburg beim 26:23 immer noch mit drei Toren vorn. Danach hatten die Gäste aus Altenburg etwas mehr vom Spiel, versenkte den Ball vier mal im Stück in den HSV-Maschen zur erstmaligen Führung (26:27). Doch Ronneburg bot auch weiterhin Paroli, allerdings zeigten sich nun auch Schwächen im Deckungsverhalten. Das dies der Favorit zu nutzen verstand, versteht sich von selbst. Altenburg zog auf drei Tore davon (28:31). Wer nun dachte das war`s, sah sich getäuscht. Die Ronneburger kämpften und legten nun alles in die Waagschale. Beim Stande von 35:36 hatte man den Anschluss wieder hergestellt. Im Angriff sorgten Ch.Lange (12) und A.Rohr (9) für eine Vielzahl von Toren und verdienten sich gute Noten. Zwei Altenburger Treffer (35:38) und zwei Ronneburger (37:38) machten das Spiel auch weiterhin spannend und keiner wagte es, einen Tipp für den Spielausgang abzugeben. Wohl auch deshalb, weil Ronneburgs Zweite dem Favoriten in einer fair geführten Landesligapartie jederzeit ebenbürtig war. Am Ende waren leider Deckungslücken auf Ronneburger Seite für den Spielausgang ausschlaggebend. Altenburger spielte in dieser Phase cleverer und deren drei Treffer am Stück (37:41) entschieden letztlich das Spiel. Die Hausherren erzielten zwar das letzte Tor (38:41) im Spiel, doch die Männer aus der Skatstadt nahmen die Punkte mit. Auch wenn es unter dem Strich nicht`s bringt, der Gastgeber kann sich zumindest auf seinen Fahnen schreiben, dass man dem Favoriten Altenburg in einem spannenden Spiel nichts geschenkt hat und mit diesem auf Augenhöhe war.

Ronneburg spielte mit : S.Buschner, K.Günther, A.Rohr (9), Ch.Lange (12), St.Köhler, B.Hemmann (2), L.Neefe, M.Bäumler (7), F.Wehle, S.Eisenstein (3), V.Sidortschuk (5), M.Schäffner

Siebenmeter: Ronneburg 5/3 | Altenburg 4/4
Zeitstrafen: Ronneburg 2x2min | Altenburg 4x2min

Schiedsrichter: Jung/Jung
HSV Ronneburg II - Post SV Gera II 36:29 (22:13)

06.03.2010 || 17:00 Uhr

Verdienter Derby-Sieg für Ronneburgs Zweite
Zum mit Spannung erwarteten Derby kam es am Samstag, den 06. März in der Ronneburger Sporthalle, denn die HSV-Zweite traf auf die Zweite vom Post SV Gera. Ronneburg steht mit 11 Pluspunkten auf dem Achten und Gera mit 4 auf dem neunten Tabellenplatz. Der Gastgeber will den Hinspielsieg wiederholen, Gera will das verhindern, womit Brisanz und Spannung vorprogrammiert waren. Nach der Niederlage in Apolda hatte Coach Viktor Sidortschuk die HSV-Sieben gut auf das
Spiel vorbereitet und auf den Punkt gebracht.
Das Spiel geht gut los, Post versiebt den ersten Siebenmeter und Ronneburg macht das erste Tor zum 1:0. Nach fünf Minuten steht es 2:2 und nach acht Minuten 3:3. Nach zwolf Minuten kann sich Ronneburg absetzen (6:3), während Gera sich selbst dezimiert (Zeitstrafen). Eine verbissene und hektische Landesligapaarung, in der die Gastgeber disziplinierter spielen. Mitte der ersten Halbzeit (15.Minute) führt der HSV mit 10:6 und wenig später mit 12:6. In der 20.Minute liegt Ronneburg mit 16.9 vorn. In dieser Phase spielen die Hausherren den besseren Handball, während die Gäste zu allem Übel noch eine Rote Karte kassieren (3x2 Minuten). Zwei Minuten vor Halbzeitpfiff führt die HSV-Zweite mit 20:12 und in die Pause geht es mit 22:13. Für den Gastgeber verdient.
Wiederanpfiff, HSV-Tor zum 23:13 und danach drei Treffer für den Post SV Gera (23:16), doch die Ronneburger lassen sich die Butter nicht vom Brot nehmen, führen nach 42 Minuten mit zehn Toren (27:17). Da stand die Deckung kompakt, HSV-Keeper K. Günther erwischte einen guten Tag und im Angriff verdiente sich Martin Bäumler (8 Tore) am Kreis gute Noten. Mit Ch.Lange (10 Tore) hatte man einen sicheren Siebenmeterschützen. Trotzdem, die Postler geben sich keinen Falls geschlagen und kämpfen sich kurzzeitig wieder heran (28:21). können das Spiel allerdings nicht „kippen“. Ronneburg findet wieder zu seinem Spiel und es steht nach 51 Minuten 31:21. Trotz einer Roten Karte für den Gastgeber (3x2 Min.) bleibt es nach 55 Minuten bei der Zehn Tore Differenz (35:25).
In den letzten Minuten bemühen sich beide Teams um Tore, doch das ist alles nur noch Kosmetik. Die letzten drei Treffer gehören dem Post SV, doch das Spiel gewann verdient der HSV Ronneburg II mit 36:29.

Ronneburg spielte mit: K. Günther, S. Buschner, Ch. Stein - A. Rohr, St. Köhler (1), Ch. Lange (10), B. Hemmann (1), S. Stölzner (9), L. Neefe (1), M. Bäumler (8), S. Eisenstein (4), V. Sidortschuk, D. Hoffmann (2)

Gera spielte mit: G. Steudel, T. Hiob - Ch. Altheide (1), F. Raspel (9), T. Schulze (2), P. Hujer (1), K. Barth (2), J. Oswald (6), J. Tralles (1), A. Puscholt (2), M. Günther (3), Ch. Hoppe (2) ), F. Nietzschmann

Siebenmeter: Ronneburg 7/6 | Gera 6/3
Zeitstrafen: Ronneburg 10x2min (1 RK) | Gera 8x2min (1 RK)

Schiedsrichter: Lugauer/Schuster
HSV 1990 Apolda II - HSV Ronneburg II 30:22 (15:11)

27.02.2010 || 17:00 Uhr

Niederlage beim Spitzenreiter
Am Samstag, den 27.02.2010 stand Ronneburgs Zweiter der schwere Gand in die Glockenstadt Apolda bevor. Man traf auf den derzeitigen Spitzenreiter in der Landesliga Staffel eins, HSV 1990 Apolda II. Man hatte sich fest vorgenommen, dem Favoriten Apolda bis zum Schluss Paroli zu bieten und vielleicht für eine Überraschung zu sorgen.
Das Spiel begann für die Ronneburger recht erfolgreich und man lag schnell in Führung (0:3, 3:6). Bis zur 20. Minute (7:9) drückte man dem Spiel seinen Stempel auf, ließ den Gastgeber nicht so richtig zu seinem Spiel finden. Allerdings häuften sich in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit die Fehler bei den Ronneburgern und man versiebte zahlreiche Chancen, unter anderem auch drei Siebenmeter. Die Hausherren nutzten dies und es ging mit einer 15:11 Führung für Apolda in die Pause.
Die HSV-Truppe schwor sich in der Kabine nochmals ein, wollte in den zweiten dreißig Minuten alles geben. Zunächst hatten beide Teams gleichwertige Spielanteile und es dauerte einige Zeit, bis beide Mannschaften Treffer setzen konnten. Die Deckung der Ronneburger stand recht kompakt und bemühte sich, es den Apoldaer Werfern so schwer wie möglich zu machen. Beide Keeper (S.Buschner und K.Günther) machten ihre Sache gut, wobei besonders „Buschi“ durch einige gute Aktionen glänzen konnte. Doch auch der junge Steven Köhler leistete eine gute Deckungsarbeit und brachte so manchen Spieler der Gastgeber außer tritt. Das konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ronneburgs Zweite zunehmend mehr Fehler produzierte, wobei wieder vier Siebenmeter „versemmelt“ wurden.
So kam es wie es kommen musste, Apolda zog Tor um Tor davon und beim Stande von 28:20 war das Spiel für den Favoriten aus der Glockenstadt wohl endgültig gelaufen. Ronneburg bemühte sich zwar bis zum Schluss um Resultatskosmetik, schaffte aber nur noch drei Tore. Somit gewann Apolda verdient mit 30:23 und bleibt Spitzenreiter. Ronneburg bleibt Tabellenachter. Insgesamt sieben verworfene Siebenmeter und andere Flüchtigkeitsfehler waren einfach zu viel, um dem Favoriten Paroli bieten zu können. Jetzt heißt es, nicht über „was wäre wenn“ zu debattieren, sondern das Spiel schnellstens abzuhaken, um sich mit voller Kraft auf das Derby kommende Woche zu konzentrieren.

Ronneburg spielte mit: S. Buschner, K. Günther, A. Rohr (1), L. Neefe (4), Ch. Lange (4), St. Köhler (1), B. Hemmann (3), S. Stölzner, M. Bäumler (4), P. Dennhardt (4), V. Sidortschuk (2)

Siebenmeter: Apolda 9/8 | Ronneburg 10/3
Zeitstrafen: Apolda 7x2min | Ronneburg 6x2min (1 RK)

Schiedsrichter: Schmidt | Langbein
SV Hermsdorf II - HSV Ronneburg II 28:18 (15:11)

30.01.2010 || 18:00 Uhr

Hermsdorfer werden Favoritenrolle gerecht
Am Sonnabend, den 30.01.2010, hatte Ronneburgs Zweite ein schweres Auswärtsspiel beim SV Hermsdorf II zu bestreiten. Man wollte auf alle Fälle an die guten Leistungen vom letzten Heimspiel anknüpfen und den Holzländern so lange wie möglich Paroli bieten.
Das gelang zumindest in der ersten Spielhälfte, wo man konzentriert spielte und gut mithielt. Der Gastgeber führte zwar schnell mit 4:1, doch die Ronneburger kamen immer wieder auf zwei Tore heran (4:2, 5:3, 6:4). Ausschlaggebend dafür war eine zu diesem Zeitpunkt gut stehende Abwehr. Es war ein kampfbetontes Spiel auf beiden Seiten, wobei der Favorit Hermsdorf immer die Nase vorn hatte. In die Halbzeitpause ging es mit einem 15:11 Vorsprung für den Gastgeber.
Mit Wideranpfiff zogen die Hausherren auf sieben Tore davon (19:12, 20:13) und verdeutlichten, heute lässt man sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen. Zwar konnte Ronneburgs Zweite durch drei Treffer in Folge nochmals auf vier Tore verkürzen (20:16), mehr ging nicht. Auch die guten Leistungen der Ronneburger Steven Köhler sowie Sebastian Eisenstein konnten daran nicht`s ändern. Man „produzierte“ in der Folgezeit Fehler im Abschluss und es zog, wie schon in manch anderer Paarung, Hektik ins HSV-Spiel ein. Das zog leider auch die ein und andere Zeitstrafe nach sich. Zum einen wirkte sich das natürlich auf das Ergebnis aus und zum anderen wurden dadurch die Gastgeber immer stärker. Vom 20:16 zog man auf 24:16 und vom 24:17 auf 27:17 davon. Das war`s dann. Noch je ein Tor auf beiden Seiten und Spitzenreiter Hermsdorf gewann verdient mit 28:18. Alles in allem war eine gute Landesligapaarung, in der sich beide Mannschaften bis zum Schluss nicht`s schenkten.

Ronneburg spielte mit: M. Franke, K. Günther, S. Buschner, A. Rohr (4), Ch. Lange (6), L. Neefe (1), St. Köhler (3), S. Stölzner, F. Förster, P. Dennhardt (3), S. Eisenstein (1), V. Sidortschuk

Siebenmeter: Ronneburg 1/1 | Hermsdorf 5/5
Zeitstrafen: Ronneburg 10x2min | Hermsdorf 8x2min

Schiedsrichter:  |

HSV Ronneburg II - WSV 1907 Neuhaus 27:23 (14:10)

23.01.2010 || 20:00 Uhr

HSV-Zweite punktet gegen Neuhaus
Nach der Pleite zum Rückrundenstart beim HBV Jena 90, hatte sich die HSV-Zweite fest vorgenommen, am Samstag, den 23.01.2010 in eigener Halle gegen den WSV Neuhaus zu punkten. Anpfiff, und eine verbissen und verkrampft geführte Landesligapaarung mit zunächst wenig Toren. So stand es nach zwölf gespielten Minuten lediglich 3:3 und nach 15 Minuten 4:4. Nach 18 Minuten endlich eine zwei Tore Führung für den HSV Ronneburg (7:5). Ronneburg legt nach, liegt wenig später mit 10:6 vorn. Doch die Gäste halten dagegen, zwei verwandelte Siebenmeter und es steht nur noch 10:8, kurze Zeit darauf Anschlusstreffer und somit 10:9. Die Hausherren versuchen sich immer wieder ins Spiel zu bringen und können den Ball schließlich drei mal in Folge im Gästetor zum 13:9 Versenken. Bei dieser Differenz bleibt es und es geht mit einer 14:10 Führung für den HSV Ronneburg in die Pause. Einig war man sich dahingehend, dass beide Teams in den ersten dreißig Minuten nervös agierten und sich nicht`s schenkten.
Wiederanpfiff, beide Mannschaften kommen zu Torerfolgen, wobei die vier Tore Differenz zunächst bestehen bleibt. Nach 40 Minuten steht es 18:14. Ronneburg gelingt es einfach nicht sich weiter abzusetzen. Zu oft sündigt man in Sachen Chancenverwertung. Allerdings schlagen die Gäste daraus kein Kapital. Nach 45 Minuten führt der Gastgeber mit 20:16 und hat zunehmend mehr vom Spiel, während die Gäste zeitweilig Nerven zeigen. Drei HSV Tore am Stück (23:16) und man war auf die Siegerstraße eingebogen (48. Minute). Danach allerdings sechs Minuten Ebbe im Ronne-burger Spiel und drei Tore für die Gäste zum 23:19. Fünf Minuten vor Ultimo führen die Hausherren wieder mit sechs Toren (25:19) – das sollte reichen. Oder ? Die Gäste stemmen sich gegen die drohende Niederlage und profitieren von Fehlern des Gastgebers. Logische Folge, drei Tore für Neuhaus und es steht nur noch 25:22. Mehr lässt Ronneburgs Zweite nicht zu und gewinnt am Ende verdient mit 27:23, wohl auch deshalb, weil man trotz der ein und anderen versiebten Chance bis zum Schluss gekämpft hat.

Ronneburg spielte mit: M. Franke, S. Buschner, K. Günther, Ch. Lange, A. Rohr, L. Neefe (1), S. Stölzner (3), M. Bäumler, P. Dennhardt (5), S. Eisenstein (6), F. Förster, D. Hoffmann (3), B. Hemmann (6), V. Sidortschuk (3),

Siebenmeter: Ronneburg 10/7 | Neuhaus 7/6
Zeitstrafen: Ronneburg 9x2min (1 RK) | Neuhaus 7x2 Min. (1 RK)

Schiedsrichter: Neumann | Schellbach
HBV 90 Jena - HSV Ronneburg II 34:16 (12:7)

16.01.2010 || 20:00 Uhr

HSV-Zweite kassiert hohe Niederlage in Jena
Nach fast einmonatiger Pause griff Ronneburgs Zweite wieder ins Spielgeschehen ein und hatte ein schweres Auswärtsspiel zu bestreiten. Am Sonnabend, den 16.01.10 traf man in der Werner-Seelenbinderhalle Jena-Lobeda auf den Gastgeber HBV 90 Jena. Man wollte sich auf jeden Fall zum Rückrundenstart gut "Verkaufen". Nicht mehr zur Verfügung steht für den Rest der Saison den Ronneburgern Werfer Mirko Alexy, der zeitweilig Erfahrungen in der Männeroberliga, beim Post SV Gera, sammeln soll.
Von Beginn an wurde es das erwartet schwere Spiel und die Gäste aus Ronneburg kamen kaum zum Zuge, fanden zu keiner Zeit zu ihrer spielerischen Linie. Schnell stand es 4:0, ehe das erste Tor für Ronneburg gelang (4:1). Nach dem Anschlusstreffer zum 5:4 klingelte es vier mal am Stück im HSV -Gehäuse und Jena führte mit 9:4. Diese fünf Tore hatten bis zur Pause bestand (12:7). Bei der Zweiten des HSV lief einfach nichts zusammen. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Wiederanpfiff und zwei Treffer auf beiden Seiten zum 13:8. Danach Kopfschütteln und reihenweise Jenaer Tore. Und das sieben mal hintereinander. 20:8 - das Spiel war nun sicherlich entgültig für die Hausherren gelaufen. Doch es ging weiter so - 20:9 und wieder klingelte es im Minutentakt im Gästegehäuse (26:9). Die Ronneburger Bemühungen um Resultatsverbesserungen reichte an diesem Tag einfach nicht aus. Zudem schieden zu guter letzt S.Stölzner und M.Bäumler durch Verletzungen aus. Lediglich A-Jugend Keeper Chr.Stein, der sein erstes Spiel in der Zweiten machte, und "Oldie" V.Sidortschuk, mit 9 Toren erfolgreichster Wefer, waren Lichtblicke im HSV -Team. Noch acht Treffer für Jena und sieben für Ronneburg und man musste eine herbe 34:16 Niederlage "einstecken". Diesen rabenschwarzen Tag sollte man schnellstens vergessen und sich auf das kommende Spiel gegen Neuhaus in eigener Halle konzentrieren.

Ronneburg spielte mit: 1 C.Stein, 12 M. Franke,16 Günther, 3 Rohr (1), 4 Lange, 6 Neefe, 7 Köhler, 9 Stölzner, 11 Bäumler (1), 13 Dennhardt (2), 14 Eisenstein (3), 15 Sidortschuk (9), 18 Schäffner
 
Siebenmeter: Jena 5 / 5 | Ronneburg 10 / 7
Zeitstrafen: Jena 10x2min | Ronneburg 7x2min

Schiedsrichter: Brehme | Siebert
HSV Weimar - HSV Ronneburg II 37:32 (17:11)

13.12.2009 || 16:00 Uhr

Ronneburgs Zweite schließt Jahr mit Niederlage ab
Am Sonntag, den 13.12.09 hatten die Ronneburger ein weiteres schweres Auswärtsspiel zu bestreiten. In der Asbach-Sporthalle trafen zwei Teams aufeinander, die ihre Niederlagen der letzten Wochen vergessen machen wollten. Die Ronneburger hatten die hohe Niederlage in Großschwabhausen gut weggesteckt, und starteten gut in diese Landesligapaarung. Bis zum 3:3 war man mit Weimar auf Augenhöhe und
bis zum 5:4 war man immer dran. Danach allerdings drei Gastgebertore am Stück zum 8:4. In den zweiten 15 Minuten der ersten Halbzeit spielte Weimar seine Angriffe konsequenter aus und hielt die Ronneburger Werfer in Schach. Logische Folge, zur Pause stand es 17:11 für den HSV Weimar. Mit neuem Elan und der richtigen Einstellung zum Spiel kam die HSV-Zweite aus der Kabine, kämpfte sich Tor um Tor heran. Nach dem 19:18 Anschlusstreffer zogen die Weimaer allerdings wieder auf 24:19 davon. Bei Ronneburg dagegen geriet etwas Sand in`s Getriebe, trotzdem gab man sich nicht auf. Zu diesem Zeitpunkt nahm das Spiel an Härte zu und manch Schiedsrichterpfiff, verbunden mit Hinausstellungen für die „falschen“ Spieler löste allgemeines Kopfschütteln aus. Trotzdem die Einstellung stimmte bei der HSV-Zweiten und man kam nochmals bis auf zwei Tore heran (30:28, 31:29). Mehr ließen die Hausherren nicht zu, begünstigt durch die Fehler der Gäste. Mit dem 14-Fachen Torschützen und Spielmacher Andreas Herzig (Ronneburg bekam ihn einfach nicht unter Kontrolle) hatte Weimar den besten Spieler auf ihrer Seite. Bei den Ronneburgern verdiente sich B.Hemmann gute Kritiken. Unter dem Strich gesehen geht der 37:32 Sieg für den HSV Weimar in Ordnung. Die Ronneburger haben nun ein ausgeglichenes Punktekonto (9:9 Pkt.) und
verbuchen einen guten sechsten Platz über die Feiertage für sich.

Ronneburg spielte mit: 12 M. Franke, 2 Wehle (2), 3 Rohr (1), 4 Lange (1), 6 Neefe (4), 7 Köhler, 8 Hemmann (6), 9 Stölzner, 10 Alexy (7), 11 Bäumler (2), 13 Dennhardt (4), 14 Eisenstein (3), 15 Sidortschuk, 18 Schäffner (2)
 
Siebenmeter: Ronneburg 6/5 | Weimar 8/7
Zeitstrafen: Ronneburg 10x2min (2x RK 2x3min) | Weimar 5x2min

Schiedsrichter: Brockmann | Göhring
SV Fortuna Großschwabhausen - HSV Ronneburg II 40:27 (19:9)

28.11.2009 || 16:00 Uhr

HSV-Zweite zahlt „Lehrgeld“
Am Sonnabend, den 28.11.2009 hatte Ronneburgs Zweite ein schweres Auswärtsspiel in Großschwabhausen zu bestreiten und alles andere als ein Gastgebersieg wäre eine Überraschung gewesen. In der Sporthalle „Josef Baumgartner“ bestimmten die Hausherren von Beginn an das Spiel und ließen den Ronneburgern kaum Chancen. Nur bis zum 2:2 bzw. 4:3 konnte die HSV-Truppe mithalten. Nach dem 7:5 klingelte es drei mal im HSV-Gehäuse und Großschwabhausen führte mit 10:5. Drei HSV-Treffer und es stand 10:8 – das war`s dann aber auch schon. Die Hausherren dominierten nun mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und zogen Tor um Tor auf 15:8 bzw. nach dem 15:9 auf 19:9 davon. Das war gleichbedeutend mit dem Halbzeitstand. Schon jetzt war klar, Aufsteiger Ronneburg wird gegen die routiniert spielenden Großschwabhausener Lehrgeld zahlen müssen. Der Gastgeber wirkte mannschaftlich geschlossener und bekam Ronneburgs besten Werfer M. Alexy zunehmend in den Griff. Sicherlich ein Schlüssel zum späteren verdienten Sieg.
In der zweiten Halbzeit wusste der Gastgeber seinen Vorsprung zu behaupten und baute diesen weiter aus (26:14, 29:17, 34:20). Bei der HSV-Truppe dagegen „klemmte die Säge“ und man hatte wenig dagegen zu setzen. Oder anders gesagt, ein Ronneburger Tor zog immer zwei Gastgebertore nach sich. Nach dem 35:26 versenkten die Hausherren den Ball vier mal am Stück in den HSV-Maschen zum 39:26 – das Spiel war nun entgültig gelaufen. Danach erzielten beide Mannschaften noch je einen Treffer und für Großschwabhausen stand auch in der Höhe ein verdienter 40:27 Sieg zu Buche. Eine bittere Erfahrung für die Ronneburgs Zweite. Fazit: der Gastgeber war an diesem Tag taktisch besser eingestellt, agierte aggressiv in der Deckung, unterbrach immer wieder das Ronneburger Aufbauspiel und wurde somit seiner Favoritenrolle gerecht.

Ronneburg spielte mit: S. Buschner, M. Franke, A. Rohr (2), C.Lange , L. Neefe (2), S.Köhler , B. Hemmann (5), S. Stölzner (2), M. Alexy (9), M. Bäumler (4), P. Dennhardt (1), S. Eisenstein (2), M. Schäffner
 
Siebenmeter: Ronneburg 4/2 | Großschwabhausen 6/4
Zeitstrafen: Ronneburg 7x2min | Großschwabhausen 10x2min (2 RK)

Schiedsrichter: Schuster | Lugauer
HSV Ronneburg II - TSV 1898 Oppurg 34:37 (16:20)

21.11.2009 || 17:00 Uhr

HSV-Zweite verliert gegen clever agierende Oppurger
Zu einem Spitzenspiel kam es am Sonnabend, den 21.11.2009 in der Ronneburger Sporthalle an der Zeitzer Straße. In der Landesliga hatte sich der Tabellenerste, HSV Ronneburg, mit dem Zweiten TSV 1898 Oppurg auseinander zu setzen. Gegen die sicherlich erfahreneren Gäste wollte man wiederum ein gutes Spiel abliefern.
Bei gleichwertigen Spielanteilen legten die Gäste immer ein Tor vor und die Hausherren mussten nachziehen. Nach dem 3:3 in der siebenten Minute zwei HSV-Tore am Stück zur 5:3 Führung. Wenig später allerdings wieder Gästeausgleich zum 6:6. Danach legen die Ronneburger vor und Oppurg zieht nach. Ein spannendes und ansehnliches Spiel. Nach 15 Minuten steht es 11:11, nach 20 Minuten 13:13. Anschließend Flaute im HSV-Spiel und nach 25 Minuten war Oppurg auf fünf Tore (13:18) davon gezogen. Ronneburg ist nun im Zugzwang und kämpft. Trotzdem in die Pause geht es mit 16:20 für die Gäste und es bleibt abzuwarten, ob die Gastgeber in der zweiten Halbzeit besser Paroli bieten können.
Wiederanpfiff und zwei HSV-Treffer zum 18:20 – es bleibt weiterhin spannend. Doch irgendwie agieren die Gäste cleverer, so dass diese nach 40 Minuten immer noch mit drei Toren (21:24) vorn liegen. Doch die Hausherren geben sich keinesfalls geschlagen, schaffen den Anschlusstreffer zum 23:24 und 24:25. Nun offener Schlagabtausch und die Frage, wer hat am Schluss die besseren Nerven. Jedenfalls führen die Gäste nach 50 Minuten wieder mit drei Toren (26:29). Der Gastgeber kämpft, schafft tatsächlich den Anschluss zum 30:31. Mirko Alexy mit 17 Toren, aber auch der gut spielender Marcel Schäffner mit 5 Toren taten das ihrige dazu. Die letzten Spielminuten sind nichts für schwache Nerven! 80 Sekunden vor Ultimo 33:36 für die Gäste – das war`s. Oppurg spielte einen Tick cleverer und brachte den Sieg dadurch nach Hause. Die Ronneburger müssen sich dagegen die Frage gefallen lassen, warum „sündigt“ man in den letzten zehn Minuten immer in Sachen Konzentration und ist zu „verbissen“? Doch wer die Truppe kennt, weiß, man ist bemüht dies in naher Zukunft abzustellen, schließlich will man auch zukünftig in der Landesliga spielen.

Ronneburg spielte mit: S. Buschner, M. Franke, A. Rohr, Ch. Lange, L. Neefe (2),St. Köhler, S. Eisenstein (3), S. Stölzner (1) M. Alexy (17), M. Bäumler (3), P. Dennhardt (2), M. Schäffner (5), F. Wehle (1), V. Sidortschuk,

Siebenmeter: Ronneburg 4/4 | Oppurg 10/9
Zeitstrafen: Ronneburg 6x2min | Oppurg 7x2min

Schiedsrichter: Hähle | Uhlig (Sachsen)
SV Aufbau Altenburg - HSV Ronneburg II 33:30 (16:13)

14.11.2009 || 20:00 Uhr

HSV-Zweite lässt „Federn“ in Altenburg

Zu einem schweren Auswärtsspiel musste Ronneburgs Zweite am Samstag, den 14.11.09 in die Sporthalle Süd-Ost nach Altenburg reisen. Man hatte sich mit dem SV Aufbau Altenburg auseinander zu setzen. Von Beginn an wurde es eine Landesligapaarung mit „Ecken und Kanten“. Angesetzte Schiedsrichter fielen aus Krankheitsgründen aus, andere mussten kurzfristig heranzitiert werden. Die erste Halbzeit gestaltete sich recht ausgeglichen (2:2, 4:4, 6:6), keiner der beiden Kontrahenten konnte sich entscheidend absetzen. Nach dem 7:7 allerdings zog der Gastgeber, bedingt durch einige HSV-Fehler auf 10:7 und später 13:10 davon. Die Ronneburger kämpften und waren immer um den Anschluss bemüht. Besonders Keeper M. Franke konnte sich gut in Szene setzen. Trotzdem ging es mit einer 16:13 Führung für die Hausherren in die Pause. In den zweiten dreißig Minuten wird das Spiel kampfbetonter und härter, sicherlich auch „begünstigt“ durch übertriebene Zeitstrafen auf beiden Seiten (insgesamt 19 Zwei-Minuten-Strafen und 5 Rote Karten). Trotzdem waren beide Teams immer bemüht, ihre spielerische Linie in die Waagschale zu werfen. Ronneburg kämpft sich auf zwei Tore heran (18:16 ), kann aber nicht verhindern, dass die Altenburger auf fünf Tore davon ziehen (21:17, 23:18). Wieder gelingt es der HSV-Truppe zu verkürzen (26:24), doch irgendwie fehlte auch das Quentchen Glück. Altenburg profitierte von den Ronneburger Fehlern und zog auf 33:26 davon. Das war`s, war man geneigt zu sagen. Doch die Gäste gaben sich zu keiner Zeit geschlagen und kämpften bis zum Umfalle, wobei sich L. Neefe und M.Alexy besonders hervorhoben. In den letzten Minuten hatte man Altenburg im „Griff“ und versenkte den Ball noch vier Mal am Stück in dessen Maschen. Es stand nur noch 33:30, doch leider war auch die Spielzeit zu Ende. Der Aufsteiger Ronneburg musste seine erste Niederlage einstecken und anerkennen, dass die Altenburger an diesem Tag die etwas besseren Karten hatten. Das wird die Truppe auf keinen Fall „Umhauen“, denn man hat in der Landesliga schon einiges erreicht, um das Ziel Klassenerhalt perfekt zu machen.

Ronneburg spielte mit : S. Buschner, M. Franke - A. Rohr, Ch. Lange (2), L. Neefe (3), St. Köhler, B. Hemmann, S. Stölzner (2) M. Alexy (13), M. Bäumler (2), P. Dennhardt (6), V. Sidortschuk, M. Schäffner (2)

Siebenmeter: Ronneburg 4/3 | Altenburg 4/3
Zeitstrafen: Ronneburg 13x2min (2xRK) | Altenburg 6x2min.(1xRK) + 2x RK

Schiedsrichter: Seidemann | Mühlstein
Post SV Gera II - HSV Ronneburg II 31:34 (15:14)

08.11.2009 || 16:00 Uhr

Ronneburg gewinnt Derby beim Post SV Gera - Aufsteiger Ronneburg mit den besseren Karten und 19 Treffern durch M.Alexy
Am Sonntag, den 08.11.2009 kam es in der Sporthalle der IGS an der Birkenstraße zur lange erwarteten Auseinandersetzung zwischen den zweiten Mannschaften des Post SV Gera und des HSV Ronneburg. Bereits im Vorfeld wurde viel über dieses Spiel „gefachsimpelt“ und beide Teams hatten sich fest vorgenommen, den anderen an diesem Tag in die Schranken zu weisen.
Die Ronneburger, als Tabellenführer angereist, fanden besser zu ihrem Spiel und lagen schnell mit drei Toren vorn (2:5, 3:6, 5:8). Nach dem 8:11 sündigten dann die Ronneburger allerdings und die Hausherren kämpften sich wieder heran (10:11, 11:12, 12:13), schafften den Ausgleich zum 13:13 und 14:14. Beim HSV war die Fehlerquote zu diesem Zeitpunkt einfach zu hoch, so dass es mit einer knappen 15:14 Führung für den Post SV in die Kabinen ging. Einig war man sich, es war das erwartet spannende und kampfbetonte Landesligaspiel.
Wiederanpfiff und es klingelte vier mal im Geraer Gehäuse. Ronneburger wirkte nun optisch und spielerisch klar besser, lag verdient mit 15:18 vorn. Gera sträubte sich zwar gegen eine drohende Niederlage, fand aber wenig spielerische Mittel gegen die kompakt stehende HSV-Deckung. Zu Toren kam der Gastgeber insbesondere dann, wenn die Gäste den ein und anderen Fehler im Abspiel und beim Torwurf produzierten. Das nutzte St. Haupt, der 9 Tore für die Geraer erzielte. Nach dem 20:25 und später 25:30 waren es die Ronneburger, die sich nun auf der Siegerstraße befanden. Dabei verdiente sich der Ronneburg St. Köhler für sein sehr gutes Spiel in Deckung und Angriff viel Lob. Allerdings kann man dem Post SV zu keiner Zeit den Willen absprechen, das Spiel doch noch zu kippen. Die spielerisch bessere Mannschaft aus der Nachbarstadt Ronneburg ließ das nur einfach nicht zu. Nach dem 28:33 wurde es dennoch nochmals dramatisch und die Hausherren witterten Morgenluft. Durch Undiszipliniertheiten kassierte die HSV-Truppe einige Zeitstrafen und stand in den letzten Minuten zeitweilig mit nur drei Spielern auf der „Matte“. Gera nutzte dies aus und versenkte den Ball drei mal am Stück im HSV-Tor zum 31:33. Es wurde also nochmals knapp, aber die Gäste waren clever genug um sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen zu lassen. Unter dem Jubel der zahlreich mitgereisten Ronneburger Fans erzielte man schließlich noch den 31:34 Siegtreffer. Mit dem HSV Ronneburg hat dieses Spiel einen verdienten Sieger gefunden und der Aufsteiger steht immer noch auf dem ersten Tabellenplatz.


Gera spielte mit: G. Steudel, T. Hiob, St. Haupt (9), Ch. Altheide (5), F. Nietzschmann, A. Puschold (1), J. Oswald (5), J. Tralles (3), F. Raspel (2), P. Hujer (1), M. Günther (3), K. Barth (2) A. Flache

Ronneburg spielte mit: 1 S. Buschner, 12 M. Franke, 3 A. Rohr, 4 Ch. Lange (3), 6 L. Neefe (3), 10 M. Alexy (19), 5 D. Hoffmann, 7 St. Köhler (5), 8 B. Hemmann (1), 11 M. Bäumler (1), 13 P. Dennhardt (1), 18 M. Schäffner (1), 15 V.Sidortschuk

Siebenmeter: Gera 6/4 | Ronneburg 9/9
Zeitstrafen: Gera 7x2min. (1 RK) | Ronneburg 8x2min. (1 RK)

Schiedsrichter: Olbert | Valley
HSV Ronneburg II - HSV 1990 Apolda II 27:27 (10:11)

31.10.2009 || 19:00 Uhr

Ronneburg spielt gegen Apolda Unentschieden - Eine spannende Landesligapaarung fand keinen Sieger

Ronneburgs Zweite hatte sich am Samstag als Tabellenerster mit dem Tabellenachten, HSV 1990 Apolda II auseinander zu setzen. Als Aufsteiger ist es für die Ronneburger bisher nicht schlecht gelaufen und man wollte sich auf jeden Fall auch gegen Apolda achtbar schlagen und punkten. Zunächst besserer Einstieg ins Spiel für die Gäste (0:2), während der Gastgeber anfangs nervös agiert und einiges verwirft. Nach acht Minuten Ronneburger Ausgleich zum 2:2 und es bleibt längere Zeit Unentschieden (3:3,4:4,5:5,6:6). Es ist eine harte und verbissen geführte Landesligapaarung. Wenig später die erste HSV-Führung zum 7:6, Ausgleich zum 7:7 und 2 Zeitstrafen für den Gastgeber. Apolda kann davon nicht provitieren, im Gegenteil Ronneburg übersteht diese Phase und macht wieder das 8:7. Auszeit für Apolda. Nächstes Tor für Ronneburg (9:7). Das Spiel bleibt spannend und vier Minuten vor der Halbzeit wieder der Ausgleich zum 9:9 und wenig später Gästeführung zum 9:11. Noch ein Tor für Ronneburg und es geht mit 10:11 in die Pause. Einig war man sich dahingehend, dass die Fehlerquote bei den Hausherren noch zu hoch ist. In Halbzeit zwei wieder besserer Start für Apolda, es steht 10:12 und 12:14. Danach Siebenmeter und Anschlusstreffer für den HSV zum 13:14. Es bleibt eine verbissen geführte Landesligapaarung und die Gäste ziehen wieder auf 13:15 davon. Ronneburg hält dagegen, schafft das 15:15 und geht wieder mit 16:15 in Führung. Noch ist nicht abzusehen, wer am Schluss die Nase vorn hat. Drei Tore für Apolda, die nun ihrerseits wieder mit 2 Toren vorn liegen (16:18) und nachlegen (18:21 und 19:22). Ronneburg kämpft, schafft den Anschluss zum 21:22 und 22:23. Ein Spiel nicht`s für schwache Nerven. Fehlwürfe beim Gastgeber und Apolda zieht den Nutzen daraus, sodass es 5 Minuten für Ultimo 22:25 für die Gäste aus der Glockenstadt steht. Zwei Minuten später steht es wieder 25:25 und 26:26 Unentschieden. Keeper K.Günther war dabei ein wichtiger Rückenhalt. Und noch sind 2 Minuten zu spielen. Tor für die Gäste und 2 Sekunden vor Schluss noch ein vielumjubelter Treffer für die HSV-Truppe zum 27:27 Endstand. M.Alexy, P.Dennhardt und M.Bäumler (machten das Unentschieden perfekt) konnten sich in diesem Spiel besonders auszeichnen und es wurde einmal mehr deutlich, man kann in der höheren Spielklasse, der Landesliga mithalten. Am Ende konnten beide Teams mit einem Punkt zufrieden sein und die Ronneburger haben 7:1 Punkte auf der Habenseite. Einziger Wermutstropfen, dieses spannende Spiel hätte sicherlich mehr Zuschauer verdient gehabt. Doch was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden, möglichst schon zum Auswärtsspiel in Gera bei der Zweiten des Post SV.

Ronneburg spielte mit: 1 Buschner, 12 Franke, 16 Günther - 3 Rohr (1), 4 Lange (3), 6 Neefe , 7 Köhler (1), 8 Hemmann , 9 Stölzner (2), 10 Alexy (14), 11 Bäumler (2), 13 Dennhardt (4), 15 Sidortschuk

RK: Stölzner

Siebenmeter: Ronneburg 6/5 | Apolda 6/6
Zeitstrafen: Ronneburg 6x2min + 1RK | Apolda 3x2min (1RK) + 1RK

Schiedsrichter: Langbein | Schmidt
 HSV Ronneburg II - SV Hermsdorf II 32:31 (14:17)

03.10.2009 || 17:00 Uhr

Aufsteiger Ronneburg bleibt in der Erfolgsspur -
Gegen die Gäste aus dem Holzland konnte die HSV-Zwote erneut überzeugen
Nach 2 Siegen in Folge empfingen die Ronneburger am Sonnabend, den 03.10.09 in der Sporthalle an der Zeitzer Straße, die Zweite Mannschaft des SV Hermsdorf. Von der "Papierform" betrachtet, musste man die Favoritenrolle eigentlich den Gästen aus dem Holzland zu sprechen. Bereits im Vorfeld sprach man in beiden "Lagern" von einer sicherlich kniffligen Situation, zumal die Hermsdorfer erst an diesem Tag "verspätet" in die Saison einstiegen und der Gastgeber schon 2 Siege für sich verbuchen konnte. Beide Team praktizieren das schnelle Spiel nach vorn und es blieb abzuwarten, wer an diesem Tag die besseren Karten hatte. Bis zum 4:4 war das Spiel relativ ausgeglichen, danach bestimmten die Gäste aus Hermsdorf das Spielgeschehen. Drei Treffer und es stand 4:7 und wenig später 5:8. Die Hausherren kämpften sich zwar noch einmal heran (8:8 und 9:9), doch irgendwie lief es nicht so richtig rund im HSV-Spiel. Man machte zuviele Fehler, wurde ausgekontert und die Gäste kamen zu einfachen Toren. In die Pause ging es mit einer verdienten 14:17 Führung für den SV Hermsdorf II. Wer aber jetzt dachte das war`s der sah sich getäuscht. In den Zweiten dreißig Minuten fanden die Hausherren immer besser in`s Spiel. Man kämpfte und die Einstellung stimmte, sodass man den Ausgleich zum 19:19 und wenig später 20:20 schaffte. Die Abwehr funktionierte nun, die eingesetzten Keeper wussten zu überzeugen und im Angriff kam man zu einfachen Toren. So konnte man gar auf sechs Tore davonziehen (29:23). Doch die Hermsdorfer gaben sich keinesfalls geschlagen und konnten ihrerseits fünf Treffer im HSV-Gehäuse landen. Sicherlich auch deshalb, weil sich auf HSV-Seite einige Unsicherheiten einschlichen. 29:28 - das Spiel stand auf "Messers Schneide". Nach dem 30:29 zogen die Hausherren wieder auf 3 Tore davon (32:29), doch die Holzländer hielten dagegen. In dieser Phase entschärfte HSV-Keeper K.Günther drei Konter und am Ende stand unter dem Jubel des Ronneburger Publikums ein 32:31 Sieg gegen den SV Hermsdorf II zu Buche. Eine einfache Weisheit hat sich für die Ronneburger erneut bestätigt, wenn man im Kopf klar ist, die Einstellung stimmt und jeder im Team sein bestes gibt, dann kann auch ein "Aufsteiger" Berge versetzen. Trotzdem, das Trainergespann Sidortschuk/Günther bleibt auf dem Boden der Realität, wir wollen am Ende die Klasse halten - Überheblichkeit ist für uns ein Fremdwort.

Ronneburg spielte mit: 1 Buschner, 12 Franke, 16 Günther - 3 Rohr , 6 Neefe (3), 7 Köhler , 8 Hemmann , 9 Stölzner (2), 10 Alexy (12), 11 Bäumler , 13 Dennhardt (2), 14 Eisenstein (3), 15 Sidortschuk (2), 18 Schäffner (8)

RK: Dennhardt und Stölzner (3x 2min)

Siebenmeter: Ronneburg 4/2 | Hermsdorf 7/4
Zeitstrafen: Ronneburg 11x2min | Hermsdorf 11x2min (2RK) + 1RK

Schiedsrichter: Leinhos | Sondermann

WSV 1907 Neuhaus - HSV Ronneburg II 26:37 (10:16)

26.09.2009 || 17:00 Uhr

Wichtiger Auswärtssieg der HSV-Zweiten

Die HSV-Zweite musste am Sonnabend, den 26.09.2009, erstmals in dieser noch jungen Saison auf Reisen gehen. Mit gemischten Gefühlen traf man in der Guts-Muths-Halle auf Gastgeber WSV 1907 Neuhaus. Ohne die verletzten M.Bäumler und S.Stölzner wollte man jedoch nahtlos an die guten Leistungen des ersten Meisterschaftsspieles gegen Jena anknüpfen und durch eine geschlossene Mannschaftsleistung überzeugen. Und genau das ist den Ronneburgern auch gelungen. Schnell ging man mit 1:4 in Führung und gab diese bis zum Schlusspfiff auch nicht mehr ab. Nach dem 4:8 klingelte es vier mal beim Gastgeber und die HSV-Zweite lag bereits mit 4:12 vorn. Die HSV-Truppe drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Kurz vor der Pause allerdings machte man es sich selbst schwer. „Meckern“ und sinnlose Zeitstrafen ließen den Spielfluss zunächst verloren. Am Ende der ersten Halbzeit lag man dennoch mit 10:16 vorn. In der zweiten Spielhälfte spielte man jedoch wieder konzentriert weiter, bestimmte die Szenerie. Abwehr und Angriff funktionierten und mit dem stark haltenden Keeper S.Buschner hatte man einen guten Rückenhalt. Auch M.Franke machte seine Sache nicht schlecht, in dem er zwei Siebenmeter parrierte. Zwar kamen die Hausherren, die übrigens durch überharte Aktionen glänzten, nochmals auf fünf Tore heran, doch das war`s dann auch. Beim 16:26 hatte die HSV-Zweite schließlich auch die zehn Tore Differenz geknackt und das Spiel war zu diesem Zeitpunkt längst gelaufen. Bis auf zwölf Tore wurde der Vorsprung ausgebaut (17:29, 18:30, 20:32). Am Ende stand ein 26:37 Sieg zu Buche, der zu keiner Zeit im Spiel gefährdet war. Im Gegenteil, bei weniger Zeitstrafen und roten Karten, hätte dieser noch höher ausgefallen können. Ronneburg steht gegenwärtig als Aufsteiger auf dem ersten Tabellenplatz und sorgt für „Unruhe“ in der Landesliga. Man bleibt trotzdem auf dem Boden Realität, Zielstellung Nummer eins ist der Klassenerhalt in der zweithöchsten Spielklasse Thüringens.

Ronneburg spielte mit : S.Buschner, M.Franke, A.Rohr (5), Ch.Lange (7), L.Neefe (2), St.Köhler (6), B.Hemmann (3), M.Alexy (4), P.Dennhardt (4), C.Eisenstein (4), M.Schäffner (1), V.Sidortschuk (1)

Siebenmeter: Ronneburg 3/3 | Neuhaus 6/2
Zeitstrafen: Ronneburg 8x2 Min. (2 RK) | Neuhaus 6x2 Min.

Schiedsrichter: Jung  | Jung

HSV Ronneburg II - HBV Jena 90 26:25 (11:15)

20.09.2009 || 16:00 Uhr

Aufsteiger Ronneburg gewinnt Auftaktspiel gegen Jena
Am Sonntag, den 20.09.2009 startete Ronneburgs Zweite in eigener Sporthalle in die neue Saison. Als Aufsteiger in die Landesliga empfing man den HBV Jena 90. Eine schwierige Aufgabe, was sich im Spiel auch bestätigen sollte. Die Ronneburger erzielten zwar das erste Tor in diesem Spiel, doch das war die einzige Führung in der ersten Spielhälfte. Gegen hart agierende Jenenser spielte man zu nervös, so dass es im HSV-Spiel noch nicht so richtig rund lief. Die Gäste legten vor (1:2, 3:4, 6:7, 9:10) und die Hausherren waren „gezwungen“ nachzuziehen. Nach dem 10:10 Ausgleich klingelte es dann allerdings gleich vier mal in Folge im HSV-Gehäuse zum 10:14 für den HBV Jena 90. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit änderte sich daran nicht viel und es ging mit 11:15 in die Pause. Würde Aufsteiger Ronneburg das Spiel noch kippen können, die berechtigte Frage der zahlreichen Besucher und Fans? Wiederanpfiff und es stand 11:16 für Jena. Doch die HSV-Zweite gab sich nicht geschlagen, im Gegenteil, man kämpfte sich Tor um Tor heran (13:16, 15:17). Nach dem 15:18 kam dann immer mehr die gute mannschaftliche Geschlossenheit der Gastgeber zum tragen. Drei Tore am Stück und man hatte endlich wieder den Ausgleich zum 18:18 erzielt. Allerdings zogen die Jenaer wenig später wieder auf zwei Tore davon (18:20, 19:21, 20:22). Die HSV-Truppe kämpfte, hielt dagegen und das Spiel begann zu kippen. Vier unter dem Jubel der Zuschauer erzielte Tore und man ging Minuten vor Ultimo erstmals mit 23:22 in Führung. Das Spiel wird nun immer hektischer und jedes Tor ist hartumkämpft. In dieser Phase entscheidet das Trainergespann die Einwechslung von Routine V. Sidortschuk um für die nötige „Ruhe“ im HSV-Spiel zu sorgen. Eine richtige Entscheidung. Ronneburg liegt mit 24:23 und 25:24 vorn. Doch Jena sträubt sich gegen eine drohende Niederlage und schafft mit 24:24 und 25:25 jeweils den Ausgleich. Noch sind 60 Sekunden zu spielen. Der Gastgeber spielt seinen Angriff aus – Tor zum 26:25. Wenig später ist man wieder in Ballbesitz und es sind noch 21 Sekunden zu Spielen. Time out für den HSV. Die letzten Sekunden spielt man kontrolliert und der Schlusspfiff geht im Jubel des HSV-Anhanges unter. Ronneburgs Zweite gewinnt als Aufsteiger sein erstes Meisterschaftsspiel in der Landesliga Staffel 1 mit 26:25. Mirko Alexy erzielte als erfolgreichster Werfer 15 und Perry Dennhardt 8 Tore. Auf den Punkt gebracht, ist dieser Auftaktsieg jedoch ein Verdienst der gesamten Mannschaft und seines Trainer-gespannes.

Ronneburg spielte mit : S.Buschner, M.Franke - F.Wehle, A.Rohr, Ch.Lange, L.Neefe, B.Hemmann, S.Stölzner (1), M.Alexy (15), P.Dennhardt (8), C.Eisenstein (1), M.Schäffner (1), V.Sidortschuk

Siebenmeter: Ronneburg 11/9 | Jena 6/5
Zeitstrafen: Ronneburg 6x2 min. (1 RK) | Jena 8x2 Min

Schiedsrichter: König | Germanus