18 Martin Bäumler
+ Das Leben eines Ronneburgers +

Spielberichte 13-14

Mitteldeutscher Vertreter aus Hermsdorf gewinnt deutlich24.05.2014

HSV Ronneburg - SV Hermsdorf 28:38 (13:18)
Schiedsrichter: C.Klich | L.Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Siebenmeter: Ronneburg 3/3 | Hermsdorf 3/1
Zeitstrafen: Ronneburg 2x2min | Hermsdorf 9x2min (+ 1RK) + 1 RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (4)
06 U.Werler (1)
07 M.Halbauer (1)
08 C.Lange (2)
09 A.Stölzner (2)
10 S.Stölzner (3)
11 D.Wiesner (1)
13 S.Sell
14 S.Eisenstein (2)
15 M.Alexy (11)
33 M.Rust (1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling
S M.Bäumler

Saisonstatistik
Mit einem freundschaftlichen Vergleich zwischen dem HSV Ronneburg und dem MHV-Oberligisten SV Hermsdorf fanden die Feierlichkeiten aus Anlass "90 Jahre Handball in Ronneburg" einen gelungenem Abschluss. Der Gastgeber, der bis auf den verletzten Kreisläufer Martin Bäumler alle Spieler zum Einsatz brachte und Denny Wiesner verabschiedete, musste sich deutlich mit 28:38 geschlagen geben. "Es wäre schlimm, wenn der Klassenunterschied nicht deutlich geworden wäre. Uns ging es heute nicht in erster Linie um das Ergebnis, sondern darum, das jeder Handballer auf der Platte steht", resümierte HSV-Trainer Stefan Koska. Die fast in Bestbesetzung angetretenen Holzländer dominierten das Spiel von Anbeginn. So lag der Gastgeber schon zur Halbzeit mit 13:18 hinten. Mit Abstand bester Werfer bei den Ronneburgern war einmal mehr Mirko Alexy, der elf Mal ins Schwarze traf. Pfingsten verbringen die HSV-Handballer gemeinsam auf Mallorca. Anschließend wird noch ein Mal in der Woche trainiert, ehe man am 8. Juli mit der Saisonvorbereitung beginnt. (J.Lohse)

Knappe Niederlage im letzten Spiel03.05.2014

Sonneberger HV - HSV Ronneburg 29:27 (16:13)
Schiedsrichter: K.Kallenbach | R.Vockenberg (Bad Salzungen/Eisenach)
Siebenmeter: Sonneberg 8/6 | Ronneburg 5/3
Zeitstrafen: Sonneberg 8x2min (+1RK) | Ronneburg 10x2min (+2 RK) + 1 RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (3)
03 S.Sell (2)
04 M.Rust (5)
06 U.Werler (5)
07 M.Halbauer (1)
08 C.Lange (2)
09 A.Stölzner (2)
10 S.Stölzner (1)
11 D.Wiesner (2)
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy
18 M.Bäumler (3)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Mit einer 27:29-Niederlage haben die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg die Saison in Sonneberg beendet. Platz sechs steht damit zu Buche, woran sich trotz einiger noch ausstehender Begegnungen am nächsten Wochenende nichts mehr ändern kann. "Hinten raus haben wir etwas unglücklich verloren, auch weil wir da zwei Siebenmeter verworfen haben. Insgesamt bin ich mit dem Spieljahr aber sehr zufrieden. Nur an der Auswärtsschwäche müssen wir arbeiten", äußerte sich HSV-Trainer Stefan Koska nach dem letzten Pflichtspielauftritt seines Teams, aus dem alle Spieler ihre Einsatzzeiten erhielten. Vor etwa 50 mitgereisten Ronneburger Fans unter den 300 Zuschauern in der Halle lagen die Gäste zur Pause mit 13:16 zurück. Das Klebemittelverbot machte insbesondere Torjäger Mirko Alexy zu schaffen, der gänzlich ohne Treffer blieb. Nach Wiederbeginn kam der schwach gestartete HSV auf. Aus einem 15:17-Rückstand machte man mit drei Toren in Folge eine 18:17-Führung. Die dritte Zeitstrafe für Silvio Stölzner und die damit verbundene Disqualifikation (41.) schwächten die Ronneburger Defensive. Später verlor man auch nach Martin Bäumler wegen groben Fouls (51.) und Mirko Alexy wegen Disqualifikation (59.). Dennoch hielt der HSV das Spiel bis zum Abpfiff offen. Nach einem 22:25-Rückstand gab man sich nicht auf und schaffte zum 26:27 und 27:28 jeweils wieder den Anschluss. Am Ende stand man aber mit leeren Händen da. Die Routinier Manuel Rust und Udo Werler waren in der Spielzeugstadt mit jeweils fünf Treffern am erfolgreichsten. (J.Lohse)

Vielen Dank an alle Fans, Förderer und Freunde des HSV Ronneburg e.V. für die Unterstützung in dieser Saison!!!

Krimi hoch 3 - Ronneburger besiegen in einem furiosen letzten Heimspiel Suhl/Goldlauter mit 24:2326.04.2014

HSV Ronneburg - SG Suhl/Goldlauter 24:23 (11:12)
Schiedsrichter: W.Lugauer | S.Schuster (Gotha)
Siebenmeter: Ronneburg 4/2 | Suhl 6/2
Zeitstrafen: Ronneburg 7x2min | Suhl 3x2min (+1RK)
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (5)
06 U.Werler (3)
08 C.Lange
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner (1)
11 D.Wiesner (1)
13 S.Sell
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy (10/2)
18 M.Bäumler (2)
33 M.Rust (1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Mit einem furiosen Heimauftritt hat sich Handball-Thüringenligist HSV Ronneburg von seinem Publikum verabschiedet. Im Endspurt gab der Gastgeber dem Tabellennachbarn SG Suhl/Goldlauter mit 24:23 das Nachsehen und revanchierte sich somit für die im Hinspiel erlittene Niederlage. Mit dem Sieg verweilt die Koska-Sieben auf Platz sechs, bevor es am nächsten Sonnabend im letzten Punktspiel zum Sonneberger HV geht. Was da in Sachen Abschlussrang noch möglich ist, hängt auch davon ab, wie die Spielzeugstädter am 1. Mai ihr Nachholespiel beim HSC Erfurt absolvieren. "Das war heute ein Krimi hoch drei. Als Suhl acht Sekunden vor Schluss den Siebenmeter zugesprochen bekam, dachte ich, das Spiel wäre weg. Dass wir noch gewonnen haben, spricht für die Moral der Mannschaft, die es sich mit ihrer schwachen Chancenverwertung aber selbst schwer gemacht hat", schätzte Ronneburgs Trainer Stefan Koska ein. Mit ihrer körperbetonten Spielweise und der 6:0-Deckung hatten die Südthüringer den Gastgeber von vornherein vor Probleme gestellt. Schnell lief der HSV einem 1:5-Rückstand hinterher und führte die gesamte erste Halbzeit nicht. "Gut waren wir immer dann, wenn wir schnell gespielt haben", so Koska. Doch das Angriffsspiel seines Teams kam nicht richtig ins Rollen. Nur Christopher Eisenstein, Mirko Alexy und Udo Werler trafen ins Schwarze, so dass die Fehlwurfquote hoch blieb. Zur Pause hatte Ronneburg zumindest verkürzt und war bis auf 11:12 heran (30.). Beim 15:14 ging der Gastgeber durch Mirko Alexys Konter erstmals in Führung (37.). Gewonnen war damit aber noch nichts. Denn die Suhler ließen nicht locker. Kreisläufer Remo Gerstenberg sorgte immer wieder für Unruhe. Die SG-Torhüter ließen nicht locker. Auch die rote Karte für Lars Thieme (55.) konnte die Südthüringer nicht stoppen. Ronneburg versäumte es, seinen Vorsprung aufzubauen. Als Mirko Alexy beim Stand von 22:22 einen Siebenmeter an den Pfosten setzte (57.), schwante den Zuschauern nichts Gutes. Eine gute Minute vor Schluss glich HSV-Kreisläufer Martin Bäumler zum 23:23 aus. 53 Sekunden vor Abpfiff nahm Gastgeber-Trainer Stefan Koska eine Auszeit, ehe Mirko Alexy den Ball anschließend sofort wieder verlor. Acht Sekunden vor Schluss entschieden den Referees auf Siebenmeter für Suhl. Kaum einer gab noch einen Pfifferling auf die Ronneburger. Doch Keeper Rene Meißner parierte gegen Michael Leipold. Im folgenden Konter riskierte Sebastian Eisenstein alles und traf eine Sekunde vor Abpfiff mit letztem Einsatz zum umjubelten 24:23 ins Schwarze. Mannschaft und Fans waren nicht mehr zu halten. "Das war ein toller Saisonabschluss. Mit den bisher erreichten 28 Punkten bin ich sehr zufrieden", strahlte HSV-Trainer Stefan Koska hinterher. (J.Lohse)

Ronneburg geht nicht unter - Koska-Sieben ist aber bei Landesmeister Werratal trotzdem chancenlos12.04.2014

HSG Werratal 05 - HSV Ronneburg 37:28 (21:12)
Schiedsrichter: C.Wagner | M.Beyer (Könitz)
Siebenmeter: Werratal 7/5 | Ronneburg 3/1
Zeitstrafen: Werratal 4x2min | Ronneburg 7x2min (+1RK)
Aufstellung
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein
03 S.Sell
06 U.Werler (4)
07 M.Halbauer
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (2)
10 S.Stölzner (3)
14 S.Eisenstein
15 M.Alexy (11)
18 M.Bäumler (7)
22 D.Beer

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Beim Spitzenreiter HSG 05 Werratal mussten sich die Ronneburger Thüringenliga-Handballer mit 28:37 geschlagen geben. Die Breitunger feierten nach Spielende vorzeitig die Landesmeisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga. "Wir können mit dem Ergebnis gut leben. Hier sind Mannschaften anderen Kalibers untergegangen", schätzte HSV-Trainer Stefan Koska nach dem Abpfiff ein. Die Gäste hatten personell einige Ausfälle zu beklagen. Besonders schmerzte das Fehlen von Christopher Eisenstein (Leistenprobleme) und Manuel Rust (angebrochener Finger). Doch auch Torwart Hannes Seidemann und Denny Wiesner konnten die Reise zum Meister nicht antreten. In der ersten Halbzeit zeigten die Gäste noch zu viel Respekt. Über die Stationen 5:8 (10.) und 8:16 (20.) lief man zur Halbzeit einem 12:21-Rückstand hinterher. Auch wenn die Begegnung damit längst entschieden war, bewiesen die Ronneburger Moral. Man stemmte sich gegen die Niederlage und hielt nach dem Seitenwechsel den Tore-Abstand konstant. Im Angriff taten sich insbesondere Rückraumkanonier Mirko Alexy mit elf und Kreisläufer Martin Bäumler mit sieben Treffern hervor. "Beide haben ihre Klasse auch beim Spitzenreiter eindrucksvoll unter Beweis gestellt", kommentierte Stefan Koska, dessen Team beim Stand von 23:30 (50.) den Werratalern sogar noch einmal bis auf sieben Tore nahe kam. Nun wollen sich die Ronneburger, für die zwischen Platz vier und sieben noch alles möglich ist, nach Ostern gegen Suhl/Goldlauter mit einem Sieg vom treuen Publikum verabschieden. (J.Lohse)

Wieder kein Sieg in fremder Halle06.04.2014

ThSV Eisenach II - HSV Ronneburg 31:28 (17:16)
Schiedsrichter: A.Heinzmann | J.Merten (Ilmenau)
Siebenmeter: Eisenach 5/3 | Ronneburg 2/2
Zeitstrafen: Eisenach 3x2min | Ronneburg 6x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (2)
05 M.Beer
06 U.Werler (3)
07 M.Halbauer
09 A.Stölzner (7/2)
11 D.Wiesner (1)
13 S.Sell
15 M.Alexy (6)
18 M.Bäumler (6)
22 D.Beer
33 M.Rust (3)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Auch bei der Eisenacher Bundesliga-Reserve konnten die Ronneburger ihre schwarze Auswärtsserie nicht beenden. In der Jahnsporthalle unterlagen die Gäste mit 28:31 und fiel damit auf Tabellenrang fünf zurück. HSV-Trainer Stefan Koska schimpfte hinterher über die Schiedsrichter: "Die waren total überfordert. In der Schlussphase gab es eine ganze Reihe von Fehlentscheidungen gegen uns. Das kann ich so nicht akzeptieren, zumal die Referees von der ersten Minute an vom ThSV-Trainer unter Druck gesetzt wurden." Die Vorzeichen standen für die Ronneburger nicht gut. Neben den gesperrten Silvio Stölzner und Sebastian Eisenstein fiel auch noch Torwart Rene Meißner erkrankt kurzfristig aus. Mirko Alexy lief angeschlagen auf. Die Gäste verkauften sich gut und ließen die Eisenacher nicht enteilen. Beim 14:13 lag man erstmals in Führung. Zur Pause lief man einem knappen 16:17-Rückstand hinterher. Bestnoten bei der Koska-Sieben verdienten sich Spielmacher Andre Stölzner und Kreisläufer Martin Bäumler mit sieben bzw. sechs Treffern. Auch nach Wiederbeginn verlief die Begegnung äußerst ausgeglichen. Beim 24:23 führten die Ronneburger letztmals. Beim 27:27 stand es noch einmal unentschieden. In der Schlussphase kassierten die Gäste viele strittige Zeitstrafen. Beim 27:29 war eine Vorentscheidung zugunsten der Wartburgstädter gefallen, die schließlich beim 28:31 über zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt jubeln konnten. (J.Lohse)

Arbeitssieg für Koska-Sieben - HSV Ronneburg müht sich gegen Behringen/Sonneborn zum 35:32-Sieg29.03.2014

HSV Ronneburg - SV T&C Behringen/Sonneborn 35:32 (15:11)
Schiedsrichter: M.Welsch | M.Wirth (Erfurt/Suhl)
Siebenmeter: Ronneburg 3/2 | Sonneborn 5/4
Zeitstrafen: Ronneburg 5x2min | Sonneborn 5x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (9)
06 U.Werler (2)
07 M.Halbauer
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner (1/1)
11 D.Wiesner (4)
13 S.Sell (1)
15 M.Alexy (3)
18 M.Bäumler (4)
22 D.Beer (2)
33 M.Rust (8/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Der HSV Ronneburg kann noch gewinnen. Nach dem Pokal-Aus im Viertelfinale daheim gegen Apolda gab die Koska-Sieben nun im Kampf um Punkte den Gästen aus Behringen/Sonneborn mit 35:32 das Nachsehen und revanchierte sich somit für die Hinspiel-Niederlage. HSV-Trainer Stefan Koska sprach anschließend von einem Arbeitssieg  und hatte viele Kritikpunkte parat. "Wir haben heute in der Deckung schlecht gestanden. Die Ausfälle sind einfach schwer zu kompensieren. Das hat man heute gemerkt. Unterm Strich zählen aber nur die Punkte", urteilte Koska, der ein Sonderlob an Manuel Rust verteilte. "Er hat über die Mitte ganz stark angegriffen, da wohl sein bestes Spiel für uns gemacht", so Koska. Der Routinier, der im letzten Sommer aus Hermsdorf gekommen war, musste gemeinsam mit Christopher Eisenstein Verantwortung übernehmen, weil neben den gesperrten Silvio Stölzner und Sebastian Eisenstein auch noch Mirko Alexy kurzfristig ausgefallen war. "Aufgrund einer Sprunggelenkverletzung habe ich ihn erst in den letzten Minuten zur Entlastung gebracht", verriet Koska, der seiner Mannschaft trotz aller Defizite ein Kompliment in Sachen Einstellung machte. Da beflügelten auch die ständig lautstark anfeuernden Zuschauer die eigentlich etwas müden Handballer. Bis zur Pause waren die Ronneburger auf 15:11 davon gezogen. Beim 22:21 (43.) war der Gast wieder drin, kam aber nie zum Ausgleich. Beide Abwehrreihen standen ziemlich neben sich, ließen ihre Torhüter allein. Als es beim 33:31 und offener Manndeckung der Behringer noch einmal eng wurde, meldete sich Torwart Rene Meißner mit drei Paraden in Folge zurück, mit denen die Schlussoffensive der Gäste geblockt werden konnte. (J.Lohse)

Angstgegner Apolda - Mazedonischer Torwart Toskoski lässt Ronneburger Werfer beim Abschluss verzweifeln22.03.2014

HSV Ronneburg - HSV Apolda 1990 24:25 (12:14)
Schiedsrichter: D.Neumann | C.Göhring (Eisenach/Gispersleben)
Siebenmeter: Ronneburg 2/2 | Apolda 2/1
Zeitstrafen: Ronneburg 4x2min | Apolda 8x2min (+1RK)
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (4)
06 U.Werler (1)
07 M.Halbauer
08 C.Lange
09 A.Stölzner (1)
11 D.Wiesner (3)
13 S.Sell
15 M.Alexy (7)
18 M.Bäumler (3)
22 D.Beer
33 M.Rust (5/2)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Zum dritten Mal trafen die Ronneburger in dieser Saison auf Apolda und zum dritten Mal verließen sie die Spielfläche als Verlierer. Durch die 24:25-Niederlage verpasste der Gastgeber im Landespokal den angestrebten Einzug ins Final Four. "Silvio Stölzner ist in der Mitte in der Abwehr nicht zu ersetzen. Das hat man heute gesehen. Vorn haben wir zuviel von außen weggeworfen. Wenn man immer einem Rückstand hinterherläuft, kostet das viel Kraft. Die hat uns am Ende gefehlt. Apolda war besser. Uns mangelt es noch an Reife. Aber trotzdem kein Vorwurf an die Mannschaft. Niemand geht enttäuscht nach Hause. Wir haben alles versucht", meinte Ronneburgs Coach Stefan Koska nach dem Abpfiff. Bis zum 6:5 führte der Gastgeber immer, war aber nur beim 5:3 mit zwei Toren vorn. Dann wuchs die Fehlerquote. Mit vier Treffern in Folge zog Apolda auf 6:9 davon. Ronneburg hielt dagegen, blieb bis zum 12:14-Halbzeitstand in Schlagweite. Nach Wiederbeginn folgte wieder ein starke Phase des Gastgebers, der durch drei Tore hintereinander von Mirko Alexy zum 17:17 ausglich. Mit guten Paraden hatte der früh zwischen die Pfosten gerückte Hannes Seidemann den Gleichstand ermöglicht. "Drei Mal hätten wir in Führung gehen können, haben aber immer verworfen. Das war der Knackpunkt", so Stefan Koska, der mit ansehen musste, wie seine Mannschaft acht Minuten lang ohne Treffer blieb und wieder einem (17:20-)Rückstand hinterher laufen musste. Apolda spielte abgezockt, hatte selbst in Unterzahl stets die passende Antwort parat. Da nutzten auch ein gehaltener Siebenmeter und die schön anzusehenden Trickwurf-Tore von Denny Wiesner nichts. Im Apoldaer Kasten wuchs zudem Keeper Igor Toskoski über sich hinaus. Mit gehaltenen Bällen am Fließband ließ der 34-jährige Mazedonier, der mit Meister Pelister Bitola schon vor Jahren in der EHF-Championsleague Erfahrungen sammelte, die Ronneburger Werfer fast verzweifeln. Der Anschluss gelang dem Gastgeber nicht mehr. Erst als man beim 21:25 (56.) alles auf eine Karte setzte, wurde es noch einmal eng. Mirko Alexy, Andre Stölzner und Denny Wiesner schafften noch den 24:25-Anschluss, ehe der Schlusspfiff die dritte Niederlage der Saison gegen Angstgegner Apolda besiegelte. (J.Lohse)

Zu hoher Erwartungsdruck - Ronneburger lassen in Altenburg die erforderliche Cleverness vermissen15.03.2014

SV Aufbau Altenburg - HSV Ronneburg 25:23 (11:12)
Schiedsrichter: R.Füßler | D.Schneider (Leipzig)
Siebenmeter: Altenburg 5/5 | Ronneburg 5/3
Zeitstrafen: Altenburg 5x2min + 1 RK | Ronneburg 8x2min (1RK) + 2 RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (1)
06 U.Werler (2)
07 M.Halbauer
08 C.Lange
09 A.Stölzner (1/1)
10 S.Stölzner (1)
13 S.Sell
14 S.Eisenstein (3)
15 M.Alexy (9/1)
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer (1)
33 M.Rust (4/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Auswärts ist bei den Thüringenliga-Handballern des HSV Ronneburg der Wurm drin. Beim Tabellenzehnten Aufbau Altenburg zog die Koska-Sieben mit 23:25 den Kürzeren. "Das war ein typisches Derby. Letztlich haben wir zu wenig Tore geworfen. In der zweiten Halbzeit kam gar kein richtiges Handballspiel zustande, weil wir fast nur noch in Unterzahl waren", monierte Gäste-Trainer Stefan Koska, der die Leistung der Leipziger Schiedsrichter nicht kommentieren wollte, die Referees aber auch nicht für die Niederlage verantwortlich machte. Dennoch schmerzen gerade die beiden Roten Karten gegen Sebastian Eisenstein und Silvio Stölzner, weil beiden von den Männern in Schwarz bei ihren Attacken Absicht unterstellt wurde, was Spielsperren nach sich zieht. Ein genaues Urteil vom Thüringer Handballverband erwarten die Ronneburger in dieser Woche auf dem Postweg. Die Gäste hatten in der brechend vollen Altenburger Halle engagiert begonnen. Der diesmal zunächst zwischen den Pfosten stehende Hannes Seidemann glänzte vor der Pause mit zwölf Paraden. Die Skatstädter ihrerseits hielten die Begegnung absolut offen. Bei wechselnden Führungen lag der HSV zur Halbzeit mit 12:11 vorn. Nach Wiederbeginn ging das Übergwicht auf der Torhüterposition verloren. Die beiden roten Karten schwächten den Gast gerade in der Defensive. Vorn konnte nur Mirko Alexy seine Torjäger-Qualitäten unter Beweis stellen. Dagegen kamen Christopher Eisenstein und Martin Bäumler diesmal nicht richtig in die Begegnung. "Wir sind noch zu unerfahren, um solche Spiele zu ziehen. Das ist ein Lernprozess. Schade ist es für die vielen Ronneburger Zuschauer. Aber meine Mannschaft konnte heute dem Erwartungsdruck nicht gerecht werden", so Koska, der aber weiter am eingeschlagenen Weg festhalten wird. Schon am nächsten Sonnabend im Pokal-Viertelfinale daheim gegen den HSV Apolda kann die Mannschaft den schwächeren Auftritt von Altenburg korrigieren. (J.Lohse)

Punktgewinn gegen Jena - Ronneburger Koska-Sieben nutzt im Ostthüringenderby ihre Chancen nicht08.03.2014

HSV Ronneburg - HBV Jena 90 27:27 (12:12)
Schiedsrichter: C.Wagner | M.Beyer (Könitz)
Siebenmeter: Ronneburg 4/2 | Jena 2/1
Zeitstrafen: Ronneburg 7x2min | Jena 6x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (7)
06 U.Werler (1)
07 M.Halbauer
08 C.Lange
09 A.Stölzner (1/1)
10 S.Stölzner (2)
13 S.Sell
15 M.Alexy (9)
18 M.Bäumler (6)
22 D.Beer
33 M.Rust (1/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
In einem umkämpften Ostthüringenderby trennten sich der HSV Ronneburg und der HBV Jena 90 leistungsgerecht 27:27. Die Revanche des Gastgeber für die im Hinspiel erlittene knappe Niederlage gelang damit nicht. "Für mich ist es ein Punktgewinn. Wir müssen die starke Leistung der Jenenser anerkennen, die viele gestandene Handballer in ihren Reihen haben. Ich kann mit dem Punkt leben, mit keinesfalls unzufrieden", meinte HSV-Trainer Stefan Koska nach Spielende. Die Vorzeichen standen aus Gastgeber-Sicht nicht besonders günstig. Denny Wiesner und Sebastian Eisenstein waren kurzfristig ausgefallen. Silvio Stölzner plagte sich mit Leistenproblemen. Die Ronneburger begann vielversprechend, führten nach zehn Minuten mit 4:2 und verteidigten diesen Vorsprung bis zum 8:6 (20.). Absetzen konnte man sich freilich nicht und musste bis zum Pause den 12:12-Ausgleich hinnehmen. Nach Wiederbeginn schien sich der HSV etwas absetzen zu können. Das Dreigestirn mit Mirko Alexy (9 Tore), Christopher Eisenstein (7) und Martin Bäumler (6) war von den Saalestädtern trotz ständig wechselnder Deckungsvarianten kaum in den Griff zu bekommen. Hinten glänzte Torwart Rene Meißner mit vielen guten Paraden. Beim 22:19 (47.) waren die Ronneburger auf drei Tore enteilt und verteidigten diesen Vorsprung bis zum 26:23 (53.), als Manuel Rust einen Siebenmeter sicher verwandelte. Doch in der Schlussphase zeigte der Gastgeber doch Nerven. Christopher Eisenstein vergab die Entscheidung, als er mit freien Bällen zunächst an der Latte und dann am Jenaer Torwart scheiterte. Ein weiteres Fehlabspiel ohne Not von Manuel Rust folgte. Und schon war die Schreiber-Sieben beim 26:26 durch den Ex-Ronneburger Florian Förster wieder in der Partie.Mit einer Energieleistung rettete der Gastgeber zumindest ein Zähler. Mirko Alexy glich zum 27:27 (59.) aus. Den vermeintlich letzten Angriff spielten die Jenaer lange aus, kamen aber nicht zum Abschluss, so dass dem HSV noch neun Sekunden Ballbesitz aus denen, aus denen er trotz Überzahl aber nichts mehr machen konnte.(J.Lohse)

Ronneburger stehen auf - Koska-Sieben macht in der zweiten Halbzeit noch einen Vier-Tore-Rückstand wett01.03.2014

Nordhäuser SV - HSV Ronneburg 25:25 (13:10)
Schiedsrichter: K.Kallenbach | R.Vockenberg (Bad Salzungen/Eisenach)
Siebenmeter: Nordhausen 5/3 | Ronneburg 9/5
Zeitstrafen: Nordhausen 3x2min + 1 RK | Ronneburg 8x2min (+2 RK) + 1 RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (4)
06 U.Werler (1)
07 M.Halbauer
08 C.Lange
09 A.Stölzner (2/2)
10 S.Stölzner (3)
11 D.Wiesner (2)
13 S.Sell (2)
14 S.Eisenstein
15 M.Alexy (6/2)
18 M.Bäumler (3)
33 M.Rust (2/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein

Saisonstatistik
Mit einem 25:25-Unentschieden beim Nordhäuser SV haben die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg ihren vierten Tabellenplatz untermauert. Allerdings wartet die Koska-Sieben seit Oktober letzten Jahres auf einen Erfolg in fremder Halle. Die Ostthüringer begannen mit der Unterstützung von etwa hundert mitgereisten Anhängern vielversprechend im Südharz. Doch auch die Nordhäuser hatten nichts zu verschenken, so dass sich keine Mannschaft absetzen konnte. Über die Stationen 5:5 (10.) und 8:8 (20.) entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Vor der Pause bekamen die Ronneburger Probleme. Bis dato hatte man schon drei Siebenmeter verworfen. Als man kurz vor der Halbzeit weitere klare Möglichkeiten ausließ, zogen die Südharzer auf 10:13 davon. Kurz nach Wiederbeginn betrug der Rückstand sogar vier Tore. Doch behielten die Gäste kühlen Kopf und erreichten über ein 15:17 (40.) zehn Minuten vor Schluss beim 22:22 wieder Gleichstand. Am Ende waren die Ronneburger dem Sieg sogar näher. Beim Stand von 25:25 hatte der HSV noch genügend Zeit, erfolgreich abzuschließen. Ein technischer Fehler acht Sekunden vor Schluss machte diese Chance aber zunichte. Durch ein geschicktes taktisches Foul nahm der Este Siim Sell den Nordhäusern aber die Chance zum Tempogegenstoß. "Nach dem Vier-Tore-Rückstand kurz nach der Halbzeit sind wir als Mannschaft aufgestanden und haben uns den einen Zähler redlich verdient. Es war kein schönes Spiel heute. Mit dem Punkt können wir zufrieden sein. Ein Dank geht von uns nochmals an die vielen mitgereisten Anhänger", äußerte sich Ronneburgs Trainer Stefan Koska nach dem Schlusspfiff. Im Derby gegen Jena soll nun der nächste Heimsieg her. (J.Lohse)

Ronneburg siegt ungefährdet - Koska-Sieben lässt nach klarer Führung die Zügel etwas schleifen22.02.2014

HSV Ronneburg - SV Fortuna Großschwabhausen 29:24 (16:12)
Schiedsrichter: C.Klich | L.Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Siebenmeter: Ronneburg 3/2 | Großschwabhausen 8/4
Zeitstrafen: Ronneburg 11x2min | Großschwabhausen 4x2min + 2 RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (1)
06 U.Werler (7)
07 M.Halbauer (2)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner (1)
11 D.Wiesner
13 S.Sell (1)
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy (5/2)
18 M.Bäumler (9)
33 M.Rust (1)

T S.Koska
B K.Eisenstein

Saisonstatistik
Mit einem 29:24-Heimsieg gegen Fortuna Großschwabhausen haben die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg ihren vierten Tabellenplatz verteidigt. "Nach der 12:5-Führung sind wir etwas ins Schlingern geraten, haben den Vorsprung nur noch verwaltet. Zum Glück hatten wir wieder zweei überragende Torleute in unseren Reihen. So konnten wir es uns leisten, viel zu wechseln", schätzte HSV-Trainer Stefan Koska anschließend ein. Die Startphase gehörte dem Gastgeber, der sehr konzentriert begann und nur beim 0:1 hinten lag. 13 gehaltene Bälle von Torwart Rene Meißner allein in den ersten 20 Minuten waren der Garant für den klaren Vorsprung, der beim 12:5 (21.) bereits sieben Tore betrug. Doch die Ronneburger ließen in der Folge die Zügel etwas schleifen. Gerade im Rückraum klemmte diesmal die Säge. Doch Kreisläufer Martin Bäumler traf mit traumwandlerischer Sicherheit und brachte es bis zum Abpfiff auf neun Treffer. Routinier Udo Werler stand ihm mit seinen 45 Jahren und sieben erzielten Toren von der Rechtsaußenposition kaum nach. Bis zum Pausenpfiff verkürzte Großschwabhausen auf 16:12. Wenn es eng wurde, war der HSV aber immer in der Lage, das Tempo wieder zu forcieren. Auf 23:15 (43.) enteilte man bereits, ehe sich im Angriff abermals Unkonzentrietheiten einschlichen. Auch die eine oder andere Zeitstrafe zuviel leisteten sich die Ronneburger, so dass Großschwabhausen zwei Minuten vor Schluss beim 27:24 fast noch einmal auf zwei Tore herangekommen wäre. Doch Keeper Hannes Seidemann parierte den freien Wurf der Gäste. Der Endspurt der Koska-Sieben war eingeleitet. Youngster Michael Halbauer zeichnete kurz vor Abpfiff für den Treffer zum 29:24-Endstand verantwortlich. Nächste Woche tritt der HSV beim Tabellenneunten Nordhäuser SV an. (J.Lohse)

Ronneburg erkämpft sich Punkt beim Tabellenführer15.02.2014

VfB TM Mühlhausen 09 - HSV Ronneburg 23:23 (14:13)
Schiedsrichter: D.Neumann | C.Göhring (Eisenach/Gispersleben)
Siebenmeter: Mühlhausen 6/3 | Ronneburg 1/1
Zeitstrafen: Mühlhausen 3x2min | Ronneburg 7x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (5)
06 U.Werler (1)
07 M.Halbauer
08 C.Lange
09 A.Stölzner (4/1)
10 S.Stölzner
11 D.Wiesner (2)
13 S.Sell (2)
15 M.Alexy (7)
18 M.Bäumler (1)
33 M.Rust (1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Dem bis dato zu Hause verlustpunktfreien VfB Mühlhausen brachten die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg in eigener Halle das erste Unentschieden bei. Das 23:23 der Koska-Sieben war hochverdient. "Das war unsere beste Auswärtsleistung der Saison und kommt einer kleinen Sensation gleich. Dort hat schließlich noch keiner gepunktet. Am Ende war uns der eine Zähler lieber. Deshalb haben wir das letzte Risiko gescheut", meinte HSV-Trainer Stefan Koska anschließend. Nach der unglücklichen 23:24-Niederlage daheim gegen Apolda schienen die Ronneburger auch in Mühlhausen anfangs vom Pech verfolgt. Silvio Stölzner schied früh mit einer Oberschenkelzerrung aus. Doch Bruder Andre und Manuel Rust bekamen die Abwehrmitte immer besser in den Griff. Als ganz großer Rückhalt erwies sich einmal mehr Rene Meißner. Der Torwart war der Garant dafür, dass der HSV nach 20 Minuten mit 8:6 führte. 19 Mühlhäuser Würfe parierte er insgesamt, sorgte auch dafür, dass der Gastgeber drei Siebenmeter verwarf. Zur Pause lagen die Ronneburger mit 13:14 hinten. Mühlhausen erwischte den besseren Start in die zweite Hälfte. Doch die Koska-Sieben zeigte sich vom 16:20-Rückstand unbeeindruckt. Ronneburgs Trainer Stefan Koska kritisierte manche Schiedsrichter-Entscheidung, fühlte sich sowohl in der Verteilung der Siebenmeter als auch der Zeitstrafen lange Zeit benachteiligt. Erst in der Schlussphase wendete sich das Blatt bei aufgeheizter Stimmung. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kämpften sich die Gäste heran. Vom 18:22 bis zum 23:22 gelangen fünf Treffer in Folge. Mirko Alexy und Christopher Eisenstein stellten ihre Qualitäten aus dem Rückraum unter Beweis. Mühlhausen schaffte das 23:23 (60.). Die verbleibenden 20 Sekunden in Ballbesitz war dem HSV der Spatz in der Hand lieber als die Taube auf dem Dach. Clever sicherte man den Punkt ab und feierte ihn anschließend mit den eigenen Fans wie einen Sieg. Am kommenden Sonnabend gegen Großschwabhausen wollen die Ronneburger nachlegen. (J.Lohse)

Koska-Sieben verwirft im Verfolgerduell gegen Apolda fünf Siebenmeter08.02.2014

HSV Ronneburg - HSV 1990 Apolda 23:24 (12:16)
Schiedsrichter: R.Hähle | M.Uhlig (Chemnitz)
Siebenmeter: Ronneburg 7/2 | Apolda 2/2
Zeitstrafen: Ronneburg 6x2min | Apolda 4x2min (+1RK)
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (5)
06 U.Werler (1)
08 C.Lange
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner
11 D.Wiesner (2)
13 S.Sell
14 S.Eisenstein
15 M.Alexy (12/1)
18 M.Bäumler (1)
33 M.Rust (2/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Eine am Ende unglückliche Heimniederlage mussten die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg gegen den Tabellendritten Apolda hinnehmen. Durch das 23:24 ging der Kontakt zum Bronzerang erst einmal verloren. "Mit einem Tor zu verlieren, ist immer hart. Wir haben die ersten 20 Minuten schlecht gedeckt, da unsere Torhüter im Stich gelassen. So sind wir das gesamte Spiel einem Rückstand hinterhergelaufen. Wir haben Moral bewiesen, alles versucht", meinte Ronneburgs Trainer Stefan Koska anschließend. Fünf nicht im Kasten untergebrachte Siebenmeter und insgesamt 30 Fehlwürfe hatte der Coach als weiteren Grund für die Niederlage ausgemacht. "Apolda ist eben ein sehr robuster Gegner, der eigentlich wieder aufsteigen wollte und für den das Spiel gegen uns die letzte Chance war, an Mühlhausen und Werratal dranzubleiben. Insgesamt waren wir aber gleichwertig", so Koska, von dem auch die Schiedsrichter aus Westsachsen ihr Fett abbekamen. "Die haben von der ersten Minute an jegliche Emotionen auf der Bank unterbunden. Man muss doch wenigstens von draußen gestikulieren dürfen. Davon lebt doch der Handball", äußerte er sich enttäuscht. Die Ronneburger erwischten einen klassischen Fehlstart. Nach zehn Minuten lag man schon mit 2:7 zurück, mühte sich aber redlich. Spätestens beim 7:9 (17.) stand das Heimpublikum wieder wie ein siebenter Feldspieler hinter dem Team. Aber die Torwurfeffektivität war diesmal das große Manko, so dass man zur Halbzeit beim 12:16 weiter mit vier Toren hinten war. Da stand schon Hannes Seidemann zwischen den Pfosten, nachdem Stammkeeper Rene Meißner von den ersten acht Apoldaer Bällen keinen zu fassen bekommen hatte. Nur Mirko Alexy mit zwölf und Christopher Eisenstein mit fünf Toren hatten im Angriff das richtige Zielwasser getrunken. Alle anderen schwächelten im Abschluss. Allein vier Ronneburger versuchten sich von der Siebenmeterlinie, doch von sieben Strafwürfen landeten nur zwei im Netz. Aber der Gastgeber gab sich auch beim 19:23 (50.) noch nicht auf. Man gab alles, doch beim 23:24 (60.) waren nur noch sechs Sekunden bei Ronneburger Ballbesitz zu spielen. Die reichten nicht mehr, um zum wohl leistungsgerecht gewesenen Ausgleich zu kommen. (J.Lohse)

Ronneburg nimmt Heimhürde - Nicht in Bestbesetzung angetretene Erfurter sind schon zur Halbzeit geschlagen01.02.2014

HSV Ronneburg - HSC Erfurt 32:25 (17:12)
Schiedsrichter: B.Birkenfeld | M.Grußdorf (Sondershausen/Artern)
Siebenmeter: Ronneburg 5/3 | Erfurt 5/1
Zeitstrafen: Ronneburg 9x2min | Erfurt 5x2min (+1RK) + 1 RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (6)
06 U.Werler (2)
07 M.Halbauer (2)
08 C.Lange (2)
09 A.Stölzner (2/2)
10 S.Stölzner (2)
11 D.Wiesner (2)
13 S.Sell (1)
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy (4)
18 M.Bäumler (4)
33 M.Rust (4/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Gemeinsam mit den MHV-Oberligist GoGoHornets, den Thüringenligisten Apolda, Altenburg und Großschwabhausen sowie den Landesliga-Vertretern Schnellmannshausen und Post Gera zog der HSV Ronneburg ins Viertelfinale des Thüringer Handball-Pokals ein. Die Koska-Sieben nahm die Heimhürde gegen den HSC Erfurt, von dem man sich vor Wochenfrist um Punkte in der Labndeshauptstadt noch unentschieden getrennt hatte, mit einem 32:25-Erfolg ohne größere Probleme. Schon zur Halbzeit hatte der Gastgeber beim 17:12 für klare Fronten gesorgt. "Das war heute in typisches Pokalspiel. Erfurt war nicht in Bestbesetzung angetreten. Wir haben selbst viel gewechselt und Spielern längere Einsatzzeiten gewährt, die zuletzt häufiger auf der Bank saßen. Nach anfänglichen Problemen konnten wir uns dann absetzen. Immer wenn wir schnell gespielt haben, sind wir zu eigenen Toren gekommen", urteilte HSV-Trainer Stefan Koska nach den 60 kurzweiligen Minuten. Zunächst fand der Gastgeber nicht richtig in die Partie. Man dachte wohl, man würde mit angezogener Handbremse zum Sieg kommen. Bis zum 8:8 (20.) hielten die Erfurter die Begegnung absolut offen und lagen bis dahin selbst drei Mal in Führung. In der Schlussphase der ersten Halbzeit verschärften die Ronneburger das Tempo. Der wieder in den Kasten gerückte Rene Meißner fand immer besser in die Partie, hielt drei Siebenmeter und insgesamt 19 Erfurter Würfe. Technische Fehler der Blumenstädter spielten dem HSV in die Karten, der Tempogegenstoß auf Tempogegenstoß lief und bis zur Pause auf 17:12 davonzog. Nach Wiederbeginn ließ die Koska-Sieben nichts mehr anbrennen. Zwar verteidigten die Erfurter den Fünf-Tore-Rückstand bis zum 23:18 (44.), waren den aber der nochmaligen Ronneburger Tempo-Verschärfung nicht mehr gewachsen. Beim 30:20 (54.) war d er Gastgeberbis auf zehn Tore enteilt. In der hektischen Schlussphase mit zwei roten Karten für die Landeshauptstädter  leistete sich der HSV viele technischer Fehler, wodurch Erfurt bis zum Abpfiff noch auf 32:25 verkürzen konnte. Auffällig war wieder einmal die Ausgeglichenheit im Ronneburger Kader. Alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Für das Viertelfinale wünscht sich Trainer Stefan Koska natürlich ein Heimspiel. (J.Lohse)

Späten Ausgleich kassiert - Ronneburger geben in Erfurt klaren Vorsprung noch aus der Hand25.01.2014

HSC Erfurt - HSV Ronneburg 32:32 (15:21)
Schiedsrichter: C.Wagner | M.Beyer (Könitz)
Siebenmeter: Erfurt 7/5 | Ronneburg 5/5
Zeitstrafen: Erfurt 4x2min | Ronneburg 6x2min
Aufstellung
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (3)
03 R.Herling
04 M.Rust (2)
06 U.Werler (4)
07 M.Halbauer
08 C.Lange
09 A.Stölzner (5/5)
13 S.Sell
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy (12)
18 M.Bäumler (5)
22 D.Beer

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Nahe dran waren die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg an ihrem ersten Auswärtssieg seit Mitte Oktober. Doch drei Sekunden vor Schluss machte der HSC Erfurt die Hoffnungen der Gäste zunichte und traf im Anschluss an einen abgelegten Freiwurf noch zum 32:32-Ausgleich. "Die Welt geht dadurch für uns nicht unter. Wir liegen weiterhin im Soll. In dieser Besetzung sollten auch die Erfurter nichts mit dem Abstieg zu tun haben", meinte Ronneburgs Trainer Stefan Koska hinterher. Er war schon mit einem etwas mulmigen Gefühl an das Spiel herangegangen. Beide Stammtorhüter waren ausgefallen. Rene Meißner wartet noch auf die Sonderanfertigung seiner Sportbrille. Hannes Seidemann knickte im Abschlusstraining um. Man war schon so weit, Feldspieler Manuel Rust zwischen die Pfosten zu stellen, doch zum Glück schaffte es der eigentlich mit der Schule im Skilager weilende Maximilian Weihrauch noch rechtzeitig in die Landeshauptstadt. Zudem fiel Abwehrchef Silvio Stölzner mit einer Kopfplatzwunde aus. Von all diesen Widrigkeiten zeigte sich der HSV auf dem Feld unbeeindruckt. Man zog das eigene Spiel auf und führte über die Stationen 8:6 (10.) und 15:10 (20.) zur Halbzeit bereits mit 21:15. Mirko Alexy übernahm im Rückraum viel Verantwortung, traf insgesamt zwölf Mal ins Schwarze. Andre Stölzner verwandelte alle fünf Siebenmeter mit der Abgebrühtheit eines Routiniers. Und auch Martin Bäumler rackerte am Kreis unermüdlich und trug sich fünf Mal in die Torschützenliste ein. Die Erfurter gaben sich aber nicht geschlagen. Mit kleinen Schritten kam man dem HSV näher, der aber zehn Minuten vor Abpfiff immer noch mit 30:26 vorn lag. Doch im Angriffsspiel gab es zum Schluss Sand im Getriebe. Der Gastgeber witterte seine Chance und schaffte mit dem letzten Wurf noch den Punktgewinn, zudem auch Torwart-Youngster Maximilian Weihrauch mit immerhin 14 gehaltenen Bällen sein Scherflein beitrug. "Wir waren nicht clever genug. Das ist der einzige Vorwurf, den ich meiner Mannschaft machen kann", so Koska, dessen Team durch die Niederlage von Sonneberg gegen Werratal seinen vierten Tabellenplatz sogar verteidigte. (J.Lohse)

HSV Ronneburg geht wieder auf Torejagd18.01.2014

HSV Ronneburg - SG Könitz/Saalfeld 37:21 (20:11)
Schiedsrichter: A.Heinzmann | J.Merten (Ilmenau)
Siebenmeter: Ronneburg 5/3 | Saalfeld 1/0
Zeitstrafen: Ronneburg 5x2min | Saalfeld 4x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (6)
03 R.Herling (1)
06 U.Werler (2)
07 M.Halbauer (1)
09 A.Stölzner (2/2)
10 S.Stölzner (3)
11 D.Wiesner (4)
13 S.Sell (2)
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy (11)
18 M.Bäumler (3)
33 M.Rust (1/1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Beim Kantersieg gegen Könitz/Saalfeld tragen sich alle zwölf Ronneburger Feldspieler in die Torschützenliste ein. Im Ronneburger Hexenkessel waren die Thüringenliga-Handballer des Tabellenvorletzten SG Könitz/Saalfeld erwartungsgemäß ohne Chance. Beim haushohen 37:21-Erfolg landete der HSV Ronneburg seinen deutlichsten Saisonerfolg. "Wir hatten schon ein klares Ergebnis erwartet, haben allerdings zehn Minuten gebraucht, um in die Partie zu finden. Dann haben wir unser schnelles Spiel durchgezogen und uns abgesetzt", resümierte Gastgeber-Trainer Stefan Koska, der niemandem aus seinem Team hervorheben wollte. "Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Zugleich haben wir etwas für unser Torverhältnis getan und konnten trotzdem dem einen oder anderen Spieler auch mal eine Pause gönnen. Wir besitzen jetzt die Qualität dafür, auch auf der Bank", freute sich der Coach, der in der Schlussphase auch wieder den erst 17-jährigen Maximilian Weihrauch zwischen den Pfosten zum Einsatz brachte. "Für ihn war das bestimmt ein tolles Gefühl, in der vollen Halle zu spielen." Das Vertrauen gab der Keeper zurück und parierte noch neun Saalfelder Würfe, darunter einen Siebenmeter. Zuvor hatte schon der im Tor beginnende Hannes Seidemann 16 Bälle gehalten. Stammtorwart Rene Meißner wartet nach einer Augenverletzung im Test gegen Zwickau noch auf eine Sportbrille, hofft aber, schon nächste Woche gegen Erfurt wieder dabei zu sein. Den Start in die Begegnung hatten die Ronneburger etwas verpasst. Doch nach dem 6:6 (10.) drehte man schnell auf und zog über das 13:8 (20.) schon bis zur Halbzeit auf 20:11 davon. In der Abwehr stand der HSV immer besser. Vorn trug sich der am Ende mit elf Treffern einmal mehr erfolgreichste Ronneburger Werfer Mirko Alexy schon bis zur Pause sieben Mal in die Torschützenliste ein. Und auch nach Wiederbeginn ließ Ronneburg zunächst nichts anbrennen. Beim 27:13 (40.) musste man um die Feengrottenstädter fürchten. Trainer Stefan Koska wechselte durch. Der HSV blieb dennoch am Drücker und schaffte es durch Robert Herlings 37:21-Schlusspunkt, dass sich alle zwölf aufgebotenen Feldspieler in die Torschützenliste eintrugen. "Viel besser kann es nicht laufen. Bei uns herrscht ein tolles Mannschaftsklima. Jeder kämpft für den anderen. Deshalb spielen wir auch oben mit. Ich will in dieser Saison mit dem HSV Dritter in der Thüringenliga werden", formulierte Kreisläufer Martin Bäumler ein Ziel, von dem bestimmt einige im Team träumen. (J.Lohse)

Ronneburg entzaubert Sonneberg - Koska-Sieben stellt abermals ihre Heimstärke unter Beweis11.01.2014

HSV Ronneburg - Sonneberger HV 29:20 (15:9)
Schiedsrichter: M.Welsch | M.Wirth (Erfurt/Suhl)
Siebenmeter: Ronneburg 4/4 | Sonneberg 8/4
Zeitstrafen: Ronneburg 12x2min (+1RK) | Sonneberg 8x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (3)
06 U.Werler (2)
07 M.Halbauer (1)
08 C.Lange
09 A.Stölzner (4/4)
10 S.Stölzner (4)
11 D.Wiesner (1)
13 S.Sell (3)
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy (6)
18 M.Bäumler (4)
33 M.Rust

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Im Duell des Tabellenfünften gegen den Vierten stellten die Ronneburger Thüringenliga-Handballer eindrucksvoll ihre Heimstärke unter Beweis. Mit dem nie gefährdeten 29:20-Sieg gegen den Sonneberger HV tauschte die Koska-Sieben mit den Spielzeugstädtern die Plätze. "Von Anfang an waren wir sehr souverän. Es war ein knallhartes Spiel von der ersten Minute an. In Torwart Hannes Seidemann hatten wir einen ganz starken Rückhalt. Die Deckung haben Manuel Rust und Silvio Stölzner zusammengehalten. Nur Mitte der zweiten Halbzeit hatte wir eine zehnminütige Schwächephase. Aber wir haben auch viel gewechselt", schätzte HSV-Trainer Stefan Koska nach Spielende ein. Nur beim 1:2 überließen die Gastgeber den Sonnebergern einmalig die Führung. Minuten später stand es schon 6:3 (12.), wobei die enorm ausgeglichen besetzten Ronneburger im Angriff nur schwer ausrechenbar waren. Am Ende sollten sich gleich zehn HSV-Spieler in die Torschützenliste eingetragen haben. Basierend auf der starken Torwartleistung von Hannes Seidemann, der den am Auge verletzten, aber in der Halle zuschauenden Rene Meißner vertrat und insgesamt 21 Bälle hielt, bauten die Ronneburger ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Als der mehrfach unfair attackierte Mirko Alexy nach einem Schlag ins Gesicht Ende der ersten Halbzeit pausieren musste, merkte man sein Fehlen dem Spiel des Gastgebers kaum an. Schon bis zur Pause hatte der abermals frenetisch angefeurte HSV seinen Vorsprung auf 15:9 ausgebaut. Auch nach Wiederbeginn hielt Ronneburg das Tempo bis zum 19:11 (37.) hoch, ehe man etwas schwächelte, weil die eigene Fehlerquote wuchs. Vorn ackerte insbesondere Kreisläufer Martin Bäumler, der neben seinen vier Toren auch Siebenmeter herausholte und Sonneberger Zeitstrafen provozierte. Als Hannes Seidemann beim Stand von 24:19 (52.) seinen vierten Siebenmeter hielt und anschließend Mirko Alexy aufs Feld zurückkehrte, zogen die Gastgeber noch einmal an, bis Youngster Michael Hallbauer in den Schlusssekunden den 29:20-Endstand besorgte. (J.Lohse)

Pflichtaufgabe erfüllt - Ronneburger siegen bei Landesligist Oppurg22.12.2013

TSV 1898 Oppurg - HSV Ronneburg 34:39 (16:17)
Schiedsrichter: M.Welsch | M.Wirth (Erfurt/Suhl)
Siebenmeter: Oppurg 3/2 | Ronneburg 7/6
Zeitstrafen: Oppurg 0x2min | Ronneburg 4x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
12 M.Weihrauch
02 C.Eisenstein (3)
03 R.Herling (1)
04 M.Rust (3)
07 M.Halbauer (2)
08 C.Lange (3)
09 A.Stölzner (7/6)
10 S.Stölzner
11 D.Wiesner (3)
14 S.Eisenstein (4)
15 M.Alexy (10)
18 M.Bäumler (3)

T S.Koska
B K.Eisenstein

Saisonstatistik
Die Pokal-Hürde beim Landesliga-Zweiten TSV 1898 Oppurg haben die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg genommen. Dem 39:34-Erfolg in Pößneck fehlte es zwar über weite Strecken an Glanz, doch ging es nur zwei Tage vor Weihnachten auch nicht darum, den Kontrahenten in Grund und Boden zu spielen. Nur wenige Stunde nach der Ronneburger Weihnachtsfeier löste der Gast die Aufgabe auch ohne die pausierenden Rene Meißner, Udo Werler und Siim Sell mit Bravour. In der ersten Halbzeit tat man sich noch schwer. Gerade in der Abwehr passte es nicht so richtig. Über die Stationen 4:5 (10.) und 10:9 (20.) lagen die Ronneburger auch zur Halbzeit beim 17:16 mit einem Tor in Führung. Da hatte HSV-Trainer Stefan Koska aber zur Sicherheit schon Torjäger Mirko Alexy ins Spiel gebracht, der vor der Pause vier und danach sechs Treffer beisteuerte und somit maßgeblichen Anteil daran hatte, dass sich die Gäste nach Wiederbeginn ein kleines Polster verschafften. Nach dem 23:21 (40.) zogen die Ronneburger das Tempo an, brachten auch Kreisläufer Martin Bäumler. So war beim 32:27 (50.) eine Vorentscheidung gefallen. "Die Qualität auf unserer Bank hat den Unterschied gemacht. Da konnten die Oppurger nicht mithalten", meinte HSV-Trainer Stefan Koska nach dem 39:34-Sieg und lobte Linksaußen Michael Hallbauer und Andre Stölzner besonders. "Manchmal standen nur Spieler auf dem Feld, die durch unsere eigene Nachwuchsabteilung gegangen sind. Und dann war der älteste Spieler 22 Jahre jung. Das ist schon ein tolles Gefühl", sagte Koska und versprach, sich mit seiner Mannschaft nicht auf der erfolgreichen Hinrunde auszuruhen. Nach einer kurzen Weihnachtspause beginnt das Training bereits am 2. Januar wieder. Vielleicht wird noch ein Testspiel eingeschoben, um für die Heimpartien gegen Sonneberg und Saalfeld/Könitz gerüstet zu sein. Mit zwei Siegen will sich der HSV die Punkte holen, mit denen man dem vorzeitigen Klassenerhalt einen großen Schritt näher kommen würde. (J.Lohse)

Ronneburg verwirft vier Siebenmeter - Abschlussschwäche kostet in Suhler Wolfsgrube die Punkte15.12.2013

SG Suhl/Goldlauter - HSV Ronneburg 26:23 (15:13)
Schiedsrichter: J.Hanse | V.Leinhos (???)
Siebenmeter: Suhl/Goldlauter 1/1 | Ronneburg 5/1
Zeitstrafen: Suhl/Goldlauter 3x2min | Ronneburg 4x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (2)
03 R.Herling (2)
04 M.Rust (4)
06 U.Werler (1)
08 C.Lange (1)
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner (1)
11 D.Wiesner (3/1)
13 S.Sell (2)
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy (6)

T S.Koska
B K.Eisenstein

Saisonstatistik
Beim Tabellensiebenten in der Suhler Wolfsgrube kassierten die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg ihre dritte Auswärtsniederlage in Folge. Das 23:26 war dabei vermeidbar, doch wurde den Gästen ihre Abschlussschwäche zum Verhängnis. Nur einen von fünf Siebenmetern brachte die Koska-Sieben im Kasten von SG-Keeper Frank Hornschuch unter. Hinzu kam eine Vielzahl vergebener freier Bälle. "Mit dieser Chancenverwertung kann man nicht gewinnen. Da muss man mit leeren Händen dastehen. Manchmal habe ich das Gefühl, wir haben Angst zu gewinnen. Aber mit einer jungen Mannschaft muss man eben auch mit Rückschlägen rechnen", meinte HSV-Trainer Stefan Koska nach Spielende. Suhl hatte sich vor der Saison mit Spielern aus Werratal und Goldbach verstärkt, bisher in den Heimspielen aber nicht überzeugen können. Die erste Viertelstunde stand im Zeichen der Abwehrreihen und zweier starker Torhüter. Suhl lag immer vorn, konnte sich aber nie wirklich absetzen. Zur Pause lagen die Ronneburger mit 13:15 im Hintertreffen, hatten aber alle Chancen auf ihrer Seite. Beim HSV wurde der wegen einer Magen-Darm-Grippe kurzfristig ausgefallene Kreisläufer Martin Bäumler schmerzlich vermisst. Zwar konnten die Gäste nach Wiederbeginn eine Sechs-gegen-Vier-Überzahl zu keinem Treffer nutzen, schafften wenig später aber dennoch durch Tore von Mirko Alexy und Denny Wiesner den 16:16-Ausgleich. Durch drei Tore in Folge enteilten die Suhler aber wieder - 16:19. Es blieb spannend. Robert Herling verkürzte auf 20:21. Als sich die Ronneburger in der Schlussphase im Angriff zwei Ballverluste leisteten, zog Suhl nach Tempogegenstößen wieder auf 22:25 davon, was nicht mehr aufzuholen war. "Wir stecken nicht in der Krise. Die sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze wollen wir nach der Weihnachtspause verteidigen. Ich habe keine Bedenken, dass uns das nicht gelingt", äußerte sich HSV-Trainer Stefan Koska, der im Pokal in Pößneck am nächsten Sonntag seine angeschlagenen Spieler für die Meisterschaft schonen will. (J.Lohse)

Chance nicht genutzt - Ronneburger unterliegen Spitzenreiter Werratal sieben Sekunden vor Schluss äußerst unglücklich07.12.2013

HSV Ronneburg - HSG Werratal 05 21:22 (12:12)
Schiedsrichter: R.Langbein | F.Schmidt (Saalfeld/Auma)
Siebenmeter: Ronneburg 5/4 | Werratal 3/3
Zeitstrafen: Ronneburg 3x2min | Werratal 6x2min (+1 RK)
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (2)
03 R.Herling
06 U.Werler (5)
08 C.Lange
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner (3)
11 D.Wiesner
13 S.Sell
14 S.Eisenstein
15 M.Alexy (10/4)
18 M.Bäumler (1)
33 M.Rust

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Eine bittere 21:22-Niederlage kassierten die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg zu Hause gegen Spitzenreiter Werratal. Erst sieben Sekunden vor Schluss machte der Gast nach einem Konter den etwas glücklichen Erfolg perfekt, als Stefan Langer den Ball an Ronneburgs Keeper Rene Meißner vorbei ins Netz drehte. Die verbleibenden drei Sekunden konnte der HSV nicht mehr für sich nutzen. "Wir haben 60 Minuten lang alles gegeben.Werratal hat gewackelt. Wir hatten zumindest einen Punkt verdient. Besonders unsere Abwehr hat mich heute überzeugt. Die Niederlage wirft uns nicht um. Wir werden mit unserem erfrischenden Handball weiter machen", urteilte Ronneburgs Trainer Stefan Koska nach dem aus seiner Sicht bitteren Spielende. In der ersten Halbzeit agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Bis zum 6:6 (15.) ging die Partie jeweils über den Gleichstand. Dann zog Werratal mit drei Treffern in Folge auf 6:9 davon, doch ließ die Ronneburger Antwort nicht lange auf sich warten. Beim 9:9 (22.) war man wieder dran, ehe sich bis zur Halbzeit der Wechsel zwischen Ein-Tor-Führung und Gleichstand fortsetzte - 12:12 (30.). Auffälligster Gastgeber-Spieler war bis dahin Silvio Stölzner, der nach auskurierter Schulter-Verletzung nicht nur in der Abwehr glänze sondern auch im Angriff drei Tore erzielte. Noch besser war bis dahin nur Mirko Alexy mit vier Treffern. Nach dem Seitenwechsel erwischte der Gastgeber den besseren Start. Nach dem 16:16 ließen Mirko Alexy per Siebenmeter und Routinier Udo Werler per Tempogegenstoß - der Oldie präsentierte sich mit fünf Treffern im dritten Frühling - die Ronneburger auf 18:16 enteilen. Kurz darauf war sogar die Chance da, auf drei Tore davonzuziehen, welche der HSV aber vergab. Das Spiel stand auf des Messers Schneide. Beide Fangemeinden feuerten ihre Teams lautstark an. Beim 18:18 (52.) ging wieder alles von vorn los. Während Torwart Rene Meißner hinten mit 16 gehaltenen Bällen glänzte, ließen die Ronneburger vorn viele Chancen ungenutzt, denen man später nachtrauern sollte. Man forderte den Aufstiegsanwärter bis zuuletzt. Mirko Alexy nach sensationellem Meißner-Abwurf und Udo Werler glichen zum 20:20 bzw. 21:21 aus. 90 Sekunden vor Schluss erkämpfte sich der Gastgeber den Ball und spielte den Angriff lange aus. Nach angezeigter Zeitspiel-Warnung verzog Mirko Alexy zwölf Sekunden vor Abpfiff nach einem Freiwurf und wurde trotz seiner zehn Tore zum tragischen Helden. Denn warum der trotz der verbleibenden Restzeit nicht zurücklief sondern auf die Hallenuhr schaute, blieb sein Geheimnis. Unterm Strich stand trotz der unglücklichen Niederlage eine abermals starke Leistung der Ronneburger. Von dieser Mannschaft ist in naher Zukunft noch einiges zu erwarten. (J.Lohse)

Ronneburger Arbeitssieg - Eisenacher Bundesliga-Reserve lässt sich nicht abschütteln. Der Este Siim Sell gibt sein Debüt beim HSV
30.11.2013

HSV Ronneburg - ThSV Eisenach II 28:25 (13:11)
Schiedsrichter: C.Klich | L.Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Siebenmeter: Ronneburg 3/2 | Eisenach 3/2
Zeitstrafen: Ronneburg 3x2min + 1RK | Eisenach 2x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (1)
03 R.Herling (3)
06 U.Werler (1)
09 A.Stölzner (4/2)
11 D.Wiesner
13 S.Sell (1)
14 S.Eisenstein (5)
15 M.Alexy (7)
18 M.Bäumler (5)
22 D.Beer (1)
33 M.Rust

T S.Koska
B K.Eisenstein
B S.Stölzner
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Nach der unnötigen 34:36-Niederlage in Behringen haben die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg in die Erfolgsspur zurückgefunden. Gegen den Tabellenneunten ThSV Eisenach II behauptete sich die Koska-Sieben in heimischer Halle mit 28:25 und festigte somit den vierten Tabellenplatz. "Das war das erwartet schwere Spiel. Das Eisenacher Spiel war sehr schnell. Damit hatten wir unsere Probleme ebenso wie mit der offensiven Deckung, mit der wir nie wirklich klar gekommen sind", meinte Ronneburgs Trainer Stefan Koska anschließend, während seine Mannschaft noch mit den Anhängern den siebenten Saisonsieg feierte. Die jungen Westthüringer schafften bis zum 4:4 vier Mal den Ausgleich und ließen sich auch in der Folge nicht abschütteln. Beim 10:6 schien das den Ronneburgern zu gelingen, doch war der Gast beim 11:10 wieder dran. "Wir haben zu viele Fehler gemacht. Aber zumindest hatte ich genug Alternativen auf der Bank, die ich bringen konnte", erklärte Stefan Koska. Eine davon war der 28-jährige Este Siim Sell, der nach allen geklärten Formalitäten mit den Handballverbänden Estlands und Deutschlands nun die Ronneburger verstärken wird. "Er braucht seine Zeit. Man hat gesehen, dass ihm noch Wettkampfpraxis fehlt. Aber er ist sehr engagiert bei der Sache", schätzte Trainer Koska den ersten Auftritt des Esten ein, bei dem diesem am Ende der ersten Halbzeit immerhin ein Treffer gelang. Mit 13:11 ging es in die Kabinen. Gleich nach Wiederbeginn zog der Gastgeber auf 15:11 davon. Aber die Eisenacher gaben sich nicht auf. Beim 19:18 gelang wiederum der Anschluss. Die Ronneburger mussten hart arbeiten und zogen nach dem 20:19 mit vier Toren in Folge auf 24:19 (49.) davon, womit eine Vorentscheidung gefallen war. In der Schlussphase geriet der HSV dann trotz hoher Fehlerquote nicht mehr in Gefahr und siegte mit 28:25.Trainer Stefan Koska lobte Sebastian Eisenstein besonders, der mit fünf Treffern wohl seine beste Saisonleistung zeigte. Auch Kreisläufer Martin Bäumler überzeugte abermals mit fünf Toren. "Schon seit Wochen ist er in bestechender Form, holt auch viele Siebenmeter heraus. In den letzten zwei Jahren hat er den größten Leistungssprung gemacht", freute sich Stefan Koska und fügte hinzu: "Mehr als ein Arbeitssieg war das heute nicht. Wenn nächste Woche Spitzenreiter Werratal hier gastiert, dann müssen wir uns steigern, um mit einem der großen Staffelfavoriten mithalten zu können." (J.Lohse)

Rückschlag - Ronneburger verschlafen Startphase und unterliegen in Behringen23.11.2013

SV T&C Behringen/Sonneborn - HSV Ronneburg 36:34 (20:15)
Schiedsrichter: K.Kallenbach | R.Vockenberg (Bad Salzungen/Eisenach)
Siebenmeter: Sonneborn 6/3 | Ronneburg 10/8
Zeitstrafen: Sonneborn 7x2min | Ronneburg 8x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (4)
03 R.Herling
04 M.Rust (2)
06 U.Werler (4)
09 A.Stölzner (5/3)
11 D.Wiesner
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy (9/5)
18 M.Bäumler (7)
22 D.Beer (2)

T S.Koska
B K.Eisenstein
B S.Stölzner
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Einen herben Rückschlag mussten die Ronneburger Thüringenliga-Handballer in Behringen hinnehmen. Obwohl man bestens vorbereitet war - sogar ohne Klebemittel hatte man trainiert - lief bei der 34:36-Niederlage nicht allzuviel zusammen. "Wenn man auswärts 34 Tore wirft, dann muss man eigentlich gewinnen. Ich bin tief enttäuscht. Aber junge Spieler unterliegen eben Schwankungen. Heute sind wir mit der hohen Erwartungshaltung gar nicht zurecht gekommen", meinte HSV-Trainer Stefan Koska nach Spielende. Die Gäste verschliefen den Start und lagen schnell mit 0:4 im Hintertreffen. Erst eine frühe Auszeit brachte die Ronneburger wieder etwas auf Kurs. Schmerzhaft wurde der an der Schulter verletzte Silvio Stölzner, der sich drei Wochen Handballpause gönnen muss, in der Abwehr vermisst. Auch die Torleute hatten nicht ihren besten Tag erwischt, hielten vor der Pause ganze fünf Würfe. Ihre Vorderleute ließen sie allerdings auch im Stich, so dass ständig Gastgeber-Spieler allein vor Rene Meißner oder Hannes Seidemann auftauchten. Beim 13:20 (28.) schien sich Behringen/Sonneborn abzusetzen. Immer wieder war man über die Außenpositionen oder per Konter erfolgreich. Doch die Ronneburger gaben sich nicht auf. Mit fünf Treffern in Folge verkürzte man auf 18:20, konnte den Schwung aber nicht fortführen. Mit 14 gehaltenen Bällen in der zweiten Halbzeit fand Torwart Rene Meißner zur gewohnten Form zurück. Doch immer noch ergaben sich im Defensivverbund zu viele Lücken. Der Gastgeber zog wieder auf 23:29 davon, ehe der HSV beim 31:33 nochmals Morgenluft witterte. Insbesondere Martin Bäumler gefiel vom Kreis mit seiner hohen Effektivität. Sieben von acht Würfen brachte er im Kasten unter und war damit nach Mirko Alexy, dem neun Tore - darunter aber auch fünf Siebenmeter - gelangen, zweiterfolgreichster Ronneburger. Dennoch schaffte man die Wende nicht mehr und fiel nach der 34:36-Niederlage auf Platz vier zurück. "Vielleicht war das ein Dämpfer zur richtigen Zeit. Die Bäume wachsen für uns nicht in den Himmel. Wir wollen ja nicht aufsteigen", meinte Trainer Stefan Koska, der dem Heimpublikum versprach, sich am kommenden Sonnabend gegen den ThSV Eisenach II mit seinem wieder von eineren Seite zu zeigen. (J.Lohse)

Ronneburg überzeugt erneut - Koska-Sieben lässt Altenburg keine Chance und verteidigt Platz drei16.11.2013

HSV Ronneburg - SV Aufbau Altenburg 34:25 (18:12)
Schiedsrichter: R.Hähle | M.Uhlig (Chemnitz)
Siebenmeter: Ronneburg 9/8 | Altenburg 10/4
Zeitstrafen: Ronneburg 6x2min | Altenburg 5x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (3)
03 R.Herling (3)
06 U.Werler (1)
09 A.Stölzner (8/7)
10 S.Stölzner
11 D.Wiesner
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy (9/1)
18 M.Bäumler (7)
22 D.Beer (1)
33 M.Rust (1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
B S.Sell

Saisonstatistik
Mit einem 34:25-Kantersieg gegen den Tabellenelften aus Altenburg haben die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg ihren dritten Tabellenplatz verteidigt. Gegen die von Moskau-Olympiasieger Lothar Doering betreuten Skatstädter geriet der Gastgeber nie ernsthaft in Gefahr. "Das war von Anbeginn eine klare Angelegenheit. Wir konnten heute viel wechseln. Nur die letzten zehn Minuten haben mir nicht gefallen. Da haben wie etwas liederlich gespielt", urteilte HSV-Trainer Stefan Koska nach dem Abpfiff. Abermals als überragend schätzte der Coach die Leistung von Kreisläufer Martin Bäumler ein, der nicht nur von seinen acht Würfen sieben im Aufbau-Kasten unterbrachte sondern auch eine Vielzahl der neun Ronneburger Siebenmeter herausholte. Ein Sonderlob verdiente sich zudem Andre Stölzner, der sich trotz seiner Jugend bei den Siebenmetern als eiskalter Schütze erwies und von dort gleich sieben Mal ins Schwarze traf. "Das war für mich ein sehr entspannter Abend. Sonst bin ich kaputter als die Spieler", meinte Trainer Stefan Koska, der das Ende der Begegnung diesmal entgegen seiner Gewohnheit im Sitzen auf der Bank erlebte. Angesichts der Überlegenheit konnte es sich der Gastgeber auch leisten, den an einer Schulterverletzung laborierenden Silvio Stölzner über die gesamten 60 Minuten zu schonen. Schnell zogen die Ronneburg in der gut gefüllten heimischen Halle auf 4:0 davon. Die Gäste hatten dem unbeschwerten Tempospiel des HSV nicht viel zu entgegnen, kamen aber beim 7:5 (12.) nochmals auf zwei Tore heran. Doch mit einem starken Rene Meißner zwischen den Pfosten, der in der ersten Halbzeit elf Altenburger Würfe parierte, drehte der Gastgeber wieder auf. Über die Stationen 11:6 und 13:7 (20.) baute man die Führung wieder aus und lag auch zur Pause beim 18:12 mit sechs Toren vorn. Auch nach Wiederbeginn ließ Ronneburg nicht locker. Beim 24:15 (40.) schien ein Sieg mit einem zweistelligen Vorsprung außer Frage. Doch in den letzten 20 Minuten schlichen sich in der Defensive einige Nachlässigkeiten ein, die man bis zum 32:20 (49.) noch kompensieren konnte. In der Schlussphase erlaubte man den Altenburgern so, noch auf 34:25 zu verkürzen.
Nächste Woche geht es für die Koska-Sieben zum SV T&C Behringen/Sonneborn. "Die Chance ist da, auch dort zu gewinnen. Ich habe den Gegner in Altenburg gesehen. Mit den vielen Zuschauern im Rücken sollten wir weiter auf der Erfolgswelle schweben", blickte Trainer Stefan Koska schon voraus. (J.Lohse)

Ronneburg verliert unglücklich - Kein schöner, aber spannender Handball-Krimi in Jena09.11.2013

HBV 90 Jena - HSV Ronneburg 25:24 (16:13)
Schiedsrichter: M.Welsch | M.Wirth (Erfurt/Suhl)
Siebenmeter: Jena 5/4 | Ronneburg 8/7
Zeitstrafen: Jena 4x2min + 1 RK | Ronneburg 6x2min + 1 RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (2)
03 R.Herling (1)
04 M.Rust (1)
06 U.Werler (2)
08 C.Lange
09 A.Stölzner (5/4)
10 S.Stölzner
11 D.Wiesner
15 M.Alexy (7/3)
18 M.Bäumler (5)
22 D.Beer (1)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Ihre zweite Saisonniederlage haben die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg beim Aufsteiger HBV Jena 90 kassiert. Am Ende einer dramatischen Begegnung, in der den Gästen etwas der kühle Kopf fehlte, musste sich die Koska-Sieben mit 24:25 geschlagen geben. "Für uns geht die Welt nicht unter. Am Ende hat uns etwas das Glück gefehlt. Es war kein schöner Handball heute. Beide Teams waren nur darauf aus, das System des Kontrahenten zu stören. Packend war es aber allemal", so Ronneburgs Trainer Stefan Koska, die als Kulminationspunkt den verworfenen Siebenmeter von Andre Stölzner beim Stand von 23:24 ausgemacht hatte. Vier Mal hatte der Blondschopf zuvor getroffen, ehe der Ball beim fünften Versuch von der Latte ins Feld zurückprallte. Nach dem 25. Jenaer Treffer konnte Ronneburg nur noch verkürzen. Torwart Rene Meißner hatte diesmal nicht seinen besten Tag erwischt. Nach überragenden Leistungen in den letzten Wochen wurde er diesmal schon nach knapp 20 Minuten von Hannes Seidemann ersetzt, der es bis zum Schluss immerhin auf elf gehaltene Bälle brachte. "Diesen Vorteil hatten wir fest eingeplant", meinte Stefan Koska, dessen Mannschaft noch vorzeitig Manuel Rust wegen einer Knieverletzung (45.) und kurz vor Schluss Mirko Alexy mit Rot verlor. Zur Halbzeit lag der HSV mit 13:16 zurück, kam nach Wiederbeginn aber auf. Am Angriff waren Mirko Alexy mit sieben sowie Kreisläufer Martin Bäumler und Andre Stölzner mit jeweils fünf Toren am treffsichersten. "Solche Erfahrungen müssen wir als junge Mannschaft machen. Daran werden wir reifen", so Stefan Koska, dessen Team trotz der Niederlage in der Tabelle auf Rang drei kletterte und sich die Punkte nun am Sonnabend daheim gegen Aufbau Altenburg wieder zurückholen will. (J.Lohse)

HSV vollbringt Meisterstück - "Hexer" Rene Meißner hält sieben Mühlhäuser Siebenmeter30.10.2013

HSV Ronneburg - VfB TM Mühlhausen 09 22:19 (12:12)
Schiedsrichter: C.Wagner | M.Beyer (Könitz)
Siebenmeter: Ronneburg 5/4 | Mühlhausen 11/4
Zeitstrafen: Ronneburg 4x2min + 2 RK | Mühlhausen 2x2min + 1 RK
Aufstellung
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (4)
06 U.Werler (2)
07 M.Halbauer
09 A.Stölzner (4/4)
10 S.Stölzner (4)
11 D.Wiesner (1)
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy (5)
18 M.Bäumler (1)
22 D.Beer
33 M.Rust

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Sein vorläufiges Meisterstück hat der HSV Ronneburg am Mittwoch im Spitzenspiel der Handball-Thüringenliga daheim gegen den bis dato noch ungeschlagenen VfB Mühlhausen abgelegt. Mit 22:19 behielt die Koska-Sieben die Oberhand und versetzte das Heimpublikum in Exstase. "Wir haben die Handball-Euphorie in Ronneburg weiter angeheizt. Der Wahnsinn war, was Torwart Rene Meißner alles gehalten hat. Fast 56 Prozent parierte Bälle und sieben gehaltene Siebenmeter sind nicht zu toppen", strahlte HSV-Trainer Stefan Koska nach Spielende. Rene Meißner avancierte über die gesamten 60 Minuten zum "Hexer" von Ronneburg, der sogar das Duell gegen den zweitliga-erfahrenen Andreas Nositschka im Mühlhäuser Kasten für sich entschied. Anfangs hatte der Gastgeber, der auf Robert Herling verzichten musste, freilich große Probleme. Mit 2:6 lagen die Ronneburger nach den ersten zehn Minuten im Hintertreffen, in denen nur Altmeister Udo Werler das richtige Zielwasser getrunken hatte. Zwar verkürzte die Koska-Sieben auf 6:9 (20.), doch Ordnung ins Aufbauspiel des HSV kam erst, als der angeschlagen ins Spiel gegangene Silvio Stölzner seine Chance in der Rückraummitte erhielt. Fortan lief es bei den Ronneburgern. Bruder Andre Stölzner bewies Nervenstärke von der Siebenmeterlinie und war insgesamt vier Mal von dort erfolgreich. Mit dem Pausenpfiff schaffte man erstmals den 12:12-Ausgleich. Nach Wiederbeginn ließ der Gastgeber nicht mehr locker. Die Zuschauer standen wie ein siebenter Feldspieler hinter ihrer Mannschaft und waren begeistert von der 16:14-Führung des HSV (40.). Mühlhausen gab sich nicht geschlagen und schaffte beim 18:18 wieder den Gleichstand (50.). So mussten die letzten zehn Minuten die Entscheidung bringen. Torwart Rene Meißner lief jetzt zu Topform auf und schien unüberwindlich. Zehn Mühlhäuser Würfe meisterte er in der Schlussphase, wobei die in Rückstand liegenden Gäste immer wieder zu schnellen Abschlüssen gezwungen waren. Christopher Eisenstein (2), Andre Stölzner und Mirko Alexy bewiesen im Abschluss die Nervenstärke, die den Mühlhäusern fehlte. Nach dem 22:19-Endstand kannte der Ronneburger Jubel keine Grenzen. "Es macht unheimlich viel Spaß mit dieser Mannschaft", meinte HSV-Trainer Stefan Koska nach dem Abpfiff. Der Gastgeber rückte in der Tabelle auf Rang drei nach vorn. Am Saisonziel, das nach wie vor Klassenerhalt heißt, will der Ronneburger Coach aber nichts ändern. "Durch die Reduzierung der Liga von 14 auf zwölf Teams ist das gar nicht so leicht. Bis Weihnachten wollen wir möglichst viele Punkte holen. Dann sehen wir weiter", so Stefan Koska, dessen Sieben am 9. November im Ostthüringenderby bei Aufsteiger HBV Jena anzutreten hat. Dort wird man nichts geschenkt bekommen. Schon allein, weil Koska-Vorgänger Steffen Schreiber nun die Saalestädter trainiert und einige Ex-Ronneburger dort spielen, liegt viel Brisanz über der Partie. (J.Lohse)

Ronneburg deklassiert Nordhausen - Mirko Alexy mit zwölf Treffern herausragender HSV-Werfer26.10.2013

HSV Ronneburg - Nordhäuser SV 33:23 (16:11)
Schiedsrichter: D.Neumann | C.Göhring (Eisenach/Gispersleben)
Siebenmeter: Ronneburg 2/2 | Nordhausen 4/2
Zeitstrafen: Ronneburg 9x2min | Nordhausen 4x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (4)
03 R.Herling (1)
06 U.Werler (1)
09 A.Stölzner (3)
10 S.Stölzner
11 D.Wiesner
14 S.Eisenstein (3)
15 M.Alexy (12/2)
18 M.Bäumler (6)
22 D.Beer (1)
33 M.Rust (2)

T S.Koska
B K.Eisenstein

Saisonstatistik
Bei den Thüringenliga-Handballern des HSV Ronneburg läuft es weiter wie am Schnürchen. Den Nordhäuser SV bezwang die Koska-Sieben am Sonnabend in der Sporthalle Zeitzer Straße klar mit 33:23 und hat sich damit das erforderliche Selbstvertrauen für das Spitzenspiel am Mittwoch gegen den VfB 09 Mühlhausen geholt. "Das war eine gute Werbung für den Handball in Ronneburg. Mit den Verstärkungen vom Sommer sind wir in der Lage, auch Akzente von der Bank zu setzen. Wieder basierend auf einer Wahnsinnsleistung von Rene Meißner hatten auch die Nordhäuser keine Chance gegen uns. Wir waren kollektiv stark", freute sich HSV-Trainer Stefan Koska, dessen Team sich mit 8:2 Punkten im oberen Tabellendrittel etabliert hat und nun heiß auf die verlustpunktfreien Mühlhäuser ist. Die Ronneburger begannen wie die Feuerwehr, führten schnell mit 3:0 und 8:2 (10.), wobei sich Mirko Alexy und Martin Bäumler in der Anfangsphase mit jeweils drei Treffern auszeichneten. Es folgte die einzige Schwächephase, als die Südharzer auf 10:8 verkürzen konnten. "Da waren wir im Abschluss zu undiszipliniert", monierte auch Stefan Koska. Doch die HSV-Handballer bekamen wieder die Kurve und fanden zu ihrem Spiel zurück. Noch bis zur Pause zog man auf 16:11 davon, wobei die Hälfte der Tore ein nie zu stellender Mirko Alexy beisteuerte, der von der Nordhäuser Abwehr oft nur mit Fouls zu bremsen war. Mit insgesamt 19 gehaltenen Bällen war auch Rene Meißner ein großer Rückhalt. "Zum Ende seiner Laufbahn blüht er hier in Ronneburg noch einmal richtig auf. In Hermsdorf musste er viele Rückschläge einstecken, wurde nie richtig ernst genommen. Bei uns genießt er vollstes Vertrauen", war auch Stefan Koska wieder von seiner Leistung beeindruckt. Auch nach Wiederbeginn ließen die Ronneburger keine Zweifel am Sieg aufkommen. Schon in den zehn Minuten nach dem Seitenwechsel zog die Koska-Sieben auf 23:14 davon. Die Halle wurde zum Hexenkessel. Frenetisch wurde der Gastgeber von den Rängen angefeuert. Auch Mirko Alexy traf weiterhin wie er wollte und hatte am Ende zwölf Treffer auf seinem Konto. In der Schlussphase verteidigte der Gastgeber seinen Zehn-Tore-Vorsprung. Und als in der letzten Minuten auch Routinier Udo Werler nach zuvor mehreren ausgelassenen Großchancen seinen Treffer zum 33:23-Endstand markierte (60.), kannte der Jubel keine Grenzen. (J.Lohse)

Ronneburg in überragender Form19.10.2013

SV Fortuna Großschwabhausen - HSV Ronneburg 18:29 (10:15)
Schiedsrichter: S.Hauke | C.Lindig (Pößneck/Unterwellenborn)
Siebenmeter: Großschwabhausen 6/2 | Ronneburg 3/2
Zeitstrafen: Großschwabhausen 4x2min | Ronneburg 3x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (7)
03 R.Herling
04 M.Rust (1)
06 U.Werler (4)
09 A.Stölzner (1)
10 S.Stölzner (1)
11 D.Wiesner (1)
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy (7/2)
18 M.Bäumler (6)
22 D.Beer

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Eine starke Vorstellung hat Handball-Thüringenligist HSV Ronneburg beim Schlusslicht in Großschwabhausen hingelegt. Mit dem deutlichen 29:18-Erfolg etablierte sich der HSV im oberen Tabellendrittel. "Das war ein überragender Auftritt meiner Mannschaft. Wir haben von der ersten Minute an das Spiel kontrolliert", schwärmte Ronneburgs Trainer Stefan Koska. Schon nach 20 Minuten führten die Gäste mit 10:5, wobei der Coach zu diesem Zeitpunkt noch die schwache Chancenverwertung bemängelte. Den Fünf-Tore-Vorsprung verteidigte man bis zur Pause, ehe die Ostthüringer dann auf 21:11 davon zogen (40.). Damit war die Entscheidung gefallen. Bestnoten verteilte der HSV-Coach an Torhüter Rene Meißner, der mehr als 60 Prozent aller Großschwabhäuser Bälle parierte und dem Hannes Seidemann nur wenig nachstand. Auffälligster Ronneburger Feldspieler war Martin Bäumler, der nicht nur sechs Treffer vom Kreis beisteuerte, sondern auch zahlreiche Strafwürfe herausholte. Angetrieben von den HSV-Anhängern - die Hälfte der Zuschauer kam aus Ronneburg - ließen sich die Gäste die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und wollen nun daheim gegen Nordhausen (26. Oktober) und Mühlhausen (30. Oktober) weiter punkten. (J.Lohse)

Tolle Leistung bleibt unbelohnt28.09.2013

HSV 1990 Apolda - HSV Ronneburg 28:23 (13:11)
Schiedsrichter: D.Große | S.Kreuz (Nordhausen)
Siebenmeter: Apolda 10/9 | Ronneburg 2/1
Zeitstrafen: Apolda 8x2min | Ronneburg 5x2min + 1 RK
Aufstellung
12 M.Weihrauch
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (1)
03 R.Herling (3)
04 M.Rust (2)
06 U.Werler (2)
09 A.Stölzner (1/1)
10 S.Stölzner (1)
11 D.Wiesner (1)
14 S.Eisenstein (2)
15 M.Alexy (5)
18 M.Bäumler (5)

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg haben ihre erste Niederlage hinnehmen müssen. Bei Oberliga-Absteiger HSV Apolda musste sich die Koska-Sieben mit 23:28 geschlagen geben, wobei Trainer Stefan Koska mit seiner Mannschaft alles andere als unzufrieden war. "Das war ein ganz starkes Spiel von uns. Der Apoldaer Sieg fiel um drei Tore zu hoch aus. Das waren die letzten fünf Minuten, als bei uns etwas die Kräfte schwanden", so der Ronneburger Trainer. Die Gäste hatten einen Blitzstart erwischt und führten schon mit 4:0. Acht Minuten brauchte Apolda für seinen ersten Treffer, kam dann aber Treffer um Treffer heran, so dass die Koska-Sieben zur Halbzeit mit 11:13 hinten lag. Torhüter Rene Meißner hatte bis dahin bärenstark gehalten. Leider verletzte sich Manuel Rust kurz vor der Pause am Fuß und schied aus. Nach Wiederbeginn sah Christopher Eisenstein zudem Rot. "Mit der Schiedsrichterleistung bin ich nicht ganz einverstanden. Die rote Karte war überzogen und auch die Siebenmeter waren ungerecht verteilt", so Koska, dessen Team lange Zeit in Apoldaer Reichweite blieb, erst zum Schluss etwas nachließ. Nicht in den Griff zu bekommen war der mazedonische Ex-Auswahlspieler Vasil Mitevski, dem zwölf Tore für de Gastgeber gelangen. "Wir nehmen viel Positives aus diesem Spiel. Jetzt wissen wir, dass wir auch gegen die Spitzenteams der Liga mithalten können. In zwei Wochen kommt dann Spitzenreiter Mühlhausen zu uns", schloss Stefan Koska. (J.Lohse)

Zwei verschiedene Halbzeiten - HSV Ronneburg bezwingt auch Erfurt und schaut zuversichtlich zum Spitzenspiel nach Apolda21.09.2013

HSV Ronneburg - HSC Erfurt
Schiedsrichter: S.Hauke | C.Lindig (Pößneck/Unterwellenborn)
Siebenmeter: Ronneburg 4/3 | Erfurt 4/4
Zeitstrafen: Ronneburg 6x2min + 1 RK | Erfurt 4x2min
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (5)
03 R.Herling (4)
06 U.Werler (2)
09 A.Stölzner (2/2)
10 S.Stölzner (3)
11 D.Wiesner (2)
14 S.Eisenstein (1)
15 M.Alexy (6/1)
18 M.Bäumler (2)
22 D.Beer
33 M.Rust (2)

T S.Koska
B K.Eisenstein

Saisonstatistik
Auch am 2. Spieltag der Handball-Thüringenliga hat der HSV Ronneburg seiner Anwartschaft auf einen Platz im oberen Tabellendrittel untermauert. Gegen den HSC Erfurt feierte die Koska-Sieben einen jederzeit verdienten 29:25-Erfolg. "Das waren zwei grundverschiedene Halbzeiten. Die erste Hälfte haben wir den Handball gespielt, den ich mir vorstelle. Zu Beginn der zweiten 30 Minuten ist uns dann lange kein Treffer gelungen. So haben wir den Gegner stark gemacht. Doch alles in allem kam Erfurt nie näher als bis auf drei Tore heran", urteilte HSV-Trainer Stefan Koska nach dem Sieg, blickte aber schon voraus auf das Apolda-Spiel am nächsten Wochenende: "So etwas kann uns gegen andere Kontrahenten auf die Füße fallen." Angetrieben von den zahlreichen Zuschauern in der Sporthalle Zeitzer Straße erwischten die Ronneburger einen Blitzstart. Schnell führte man mit 3:0. Schon in den ersten zehn Minuten trugen sich sechs HSV-Handballer in die Torschützenliste ein. So war man unausrechenbar. Über die Stationen 7:4 (10.) und 12:9 (20.) zog der Gastgeber vor der Pause das Tempo noch einmal an. Torwart Rene Meißner glänzte mit zehn Paraden. So wie die Ronneburger die Halbzeit begonnen hatten, so beendeten sie sie auch - mit drei Toren, weshalb beim 17:11-Pausenstand schon eine kleine Vorentscheidung gefallen schien. Doch nach Wiederbeginn schwächelte die Koska-Sieben zunächst etwas. Die Landeshauptstädter verkürzten auf 17:14, kamen aber nie näher heran. Der Gastgeber erholte sich wieder. Mit einem Zwischenspurt zum 24:18 (50.) brachte sich der HSV endgültig auf die Siegerstraße. Die wichtigen Bälle parierte der zwischen die Pfosten gerückte Hannes Seidemann. Im Angriff stieg die Fehlerquote zwar, doch waren die Erfurter mit dem von Christopher Eisenstein in Manndeckung genommenen Johannes Trommer nicht in der Lage, dies für sich auszunutzen. Beim 27:20 schienen die Ronneburger auf einen Kantersieg zuzusteuern. Doch Undiszipliniertheiten in die Schlussphase wie die rote Karte für Mirko Alexy (60.) ließen den HSC bis auf 28:25 verkürzen. Den letzten Konter schloss dann Christopher Eisenstein mit dem Treffer zum 29:25-Endstand ab. "Mit den vier Punkten aus zwei Spielen können wir in Ruhe arbeiten. Nächste Woche in Apolda sind wir nicht in der Favoritenrolle. Ich bin gespannt wie sich die Mannschaft da aus der Affäre zieht", freute sich Stefan Koska schon auf das Spitzenspiel in der Glocklenstadt. (J.Lohse)

Ronneburg nimmt Auswärtshürde14.09.2013

SG Könitz/Saalfeld - HSV Ronneburg 23:27 (12:9)
Schiedsrichter: C.Klich | L.Pfefferkorn (Eisenberg/Altenburg)
Siebenmeter: Saalfeld 3/3 | Ronneburg 5/4
Zeitstrafen: Saalfeld 5x2min + 1 RK | Ronneburg 2x2min + 1 RK
Aufstellung
01 H.Seidemann
16 R.Meißner
02 C.Eisenstein (1)
03 R.Herling (1)
04 M.Rust (2/1)
06 U.Werler (5)
09 A.Stölzner
10 S.Stölzner (3)
11 D.Wiesner
14 S.Eisenstein (4)
15 M.Alexy (7/3)
18 M.Bäumler (4)
22 D.Beer

T S.Koska
B K.Eisenstein
P N.Zimmerling

Saisonstatistik
Der HSV Ronneburg hat seine Auswärtsaufgabe zu Beginn der Handball-Thüringenliga erfolgreich gelöst. Beim Wiederaufsteiger SG Könitz/Saalfeld in der Gorndorfer Dreifelder-Halle gewann die Koska-Sieben mit 27:23, nachdem man zur Pause noch mit 9:12 zurück gelegen hatte. "Es war das erwartet schwere Spiel. In der ersten Halbzeit hatten wir erhebliche Mühe, haben uns dann aber gestrafft", urteilte Ronneburgs Trainer Stefan Koska zufrieden. Hauptmanko zu Beginn war die unterirdische Wurfquote. Allein 17 Fehlwürfe verbuchte der HSV in den ersten 30 Minuten, was natürlich trotz eines starken Torwarts - Rene Meißner hielt schon vor der Pause zehn Bälle - nicht zu kompensieren war. Über die Stationen 4:4 (10.) und 7:8 (20.) liefen die Gäste zur Pause einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. Aus der Kabine kamen die Ronneburger dann aber wie ausgewechselt, wobei es zunächst die Routiniers waren, die nach Wiederbeginn die Zeichen auf Sturm setzten. Udo Werler mit drei Toren in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit, Manuel Rust und Martin Bäumler sowie Silvio Stölzner machten aus dem 9:12 binnen zehn Minuten ein 15:12 (40.). Zwar ließen sich die Gastgeber nicht abschütteln, doch verteidigte der HSV seinen mühevoll erspielten Vorsprung, auch weil die 80 mitgereisten Anhänger fast für eine Heimspielatmosphäse sorgten. Immer mehr Ronneburger fanden ihre Treffsicherheit. Am Ende verzeichneten man acht Torschützen. "Auffällig war, dass die jungen Spieler in ihren Leistungen noch etwas schwankten. Aber wir hatten genug Qualität auf der Bank, um das zu kompensieren", hatte Stefan Koska beobachtet. Beim 22:19 (50.) betrug der Vorsprung immer noch drei Tore. Zum Schluss waren es sogar vier, auch weil der in den letzten Minuten den Kasten hütende Hannes Seidemann noch fünf Saalfekder Würfe entschärfte. Mit ihren Fans feierten die HSV-Handballer den verdienten 27:23-Erfolg. Am kommenden Sonnabend steht dann die Heimpremiere auf dem Programm. Gegner ist der HSC Erfurt, der zum Auftakt Aufbau Altenburg mit 29:25 das Nachsehen gab. (J.Lohse)